Sonntag, 23. Juni 2019

Caramelised White Chocolate Whoopie Pies

Weiße karamellisierte Schokolade hat es mir angetan, weshalb ich diese Caramelised White Chocolate Whoopie Pies unbedingt ausprobieren musste. Ich habe dieses Mal die Schokolade in der Mikrowelle karamellisiert, muss aber sagen, dass mir die Variante in der Pfanne besser gefällt und diese sogar schneller ist. Die Cookies selbst sind schon der Hammer und unglaublich saftig und das auch noch nach ein paar Tagen. Die Füllung selbst ist extrem süß und das macht die gesamten Whoopie Pies auch sehr süß. Ich fand die Whoopie Pies dennoch sehr lecker und wer es weniger süß mag, kann den Zucker gerne reduzieren oder aber die Füllung einfach weglassen.


Für die karamellisierte weiße Schokolade:
200g weiße Schokolade

Für die Cookies:
110g weiche Butter
175g brauner Zucker
1 TL Vanilleextrakt
1 Ei
250g Mehl
1/2 TL Natron
1/2 TL Salz

Für die Füllung:
100g weiche Butter
100g Puderzucker
50g Marshmallow Fluff
1 TL Vanilleextrakt

Für die karamellisierte weiße Schokolade die Schokolade in kleine Stücke brechen und in eine mikrowellengeeignete Schüssel geben. Die Schokolade in 45 Sekunden Intervallen schmelzen und dann karamellisieren lassen, dabei immer wieder gründlich umrühren. Alternativ könnt ihr die Schokolade auch in der Pfanne oder im Ofen karamellisieren lassen (siehe hier). Die Hälfte der karamellisierten Schokolade auf einen Teller oder ein mit Backpapier belegtes Backblech streichen und fest werden lassen.

Für die Cookies die Butter mit Zucker und Vanilleextrakt schaumig schlagen, dann das Ei untermischen. Mehl, Natron und Salz mischen und kurz unter den Teig rühren. Die zweite Hälfte der geschmolzenen Schokolade untermischen. Den Teig ca. 15 - 30 Minuten kalt stellen, dann jeweils 1 EL Teig zu Kugeln rollen und mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Die Cookies bei 180°C (Ober-/Unterhitze) ca. 10 - 12 Minuten backen. Die Cookies abkühlen lassen.

Für die Füllung die Butter mit Puderzucker schaumig rühren, dann Marshmallow Fluff und Vanilleextrakt untermischen. Jeweils zwei Cookies mit etwa 1 TL Füllung füllen und zusammendrücken.

Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 16. Juni 2019

Lasagna - american style

Lasagne nach amerikanischer Art mit Ricotta-Schichten wollte ich schon immer mal ausprobieren. Nun ist es endlich soweit. Was unterscheidet die amerikanische Variante von der klassischen Lasagne? Zum einen kommt die Tomatensoße ohne Karotten und Sellerie aus und ist damit eine schnelle und einfache Variante. Zum anderen wird die Béchamel durch eine Ricotta-Parmesanmasse ersetzt, die auch zwischen die Nudeln geschichtet wird. Das Ergebnis ist eine reichhaltige, saftige und sehr leckere, aromatische Lasagne, die eine schöne Abwchelsung ist und bei uns bestimmt mal wieder auf dem Tisch kommt.


Für die Sauce:
500g gemischtes Hackfleisch
1 EL Olivenöl

1 Zwiebel, fein gewürfelt

2 Knoblauchzehen, fein gehackt
400g Tomaten in Dosen
500ml passierte Tomaten
1 TL getrockneter Oregano
Salz
Pfeffer
1 Prise Zucker

Für die Sauce das Hackfleisch in Öl krümelig braten, dann Zwiebeln und Knoblauch zufügen und glasig dünsten. Dann die Tomaten zufügen und mit dem Kochlöffel zerdrücken. Mit passierten Tomaten auffüllen und mit Oregano, Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen. Die Sauce ca. 30 Minuten zugedeckt leise köcheln lassen.

Für die Ricotta-Masse:
250g Ricotta
100g geriebener Parmesan
2-3 EL frischer Basilikum, fein geschnitten
1 Ei
1/4 TL Salz
Pfeffer

Für die Ricotta-Masse alle Zutaten gründlich verrühren.

Für die Lasagne:
12 Lasagne-Nudeln (ohne Vorkochen)
250g geriebener Mozzarella
50g geriebener Parmesan

Für die Lasagne etwas der Tomatensauce in einer Auflaufform verteilen, dann 3 Lasagne-Nudeln nebeneinander darauf legen. Über die Nudeln ca. 1/3 der Ricotta-Masse verstreichen, dann etwas des Mozzarellas darüber streuen. Nun wieder etwas Tomatensauce darüber verteilen. Die Schichten Nudeln, Ricotta, Mozzarella und Sauce noch zwei mal wieder holen. Dann die letzten drei Nudeln auf die Sauce legen und die restliche Sauce darüber verteilen. Dann mit dem restlichen Mozzarella und dem Parmesan bestreuen. Die Auflaufform mit Aluminiumfolie abdecken und 15 Minuten bei 200°C (Ober-/Unterhitze) backen. Dann die Folie entfernen und die Lasagne noch weitere 25 Minuten backen, bis sie braun ist und blubbert. Die Lasagne etwas abkühlen lassen und dann genießen.

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Samstag, 1. Juni 2019

Bluberry Pancakes

Als ich im Supermarkt frische Blaubeeren entdeckt habe, wusste ich sofort, dass ich endlich einmal Bluberry Pancakes ausprobieren muss. Ein schönes, gemütliches Sonntagsfrühstück mit frischen Blaubeerpfannkuchen und Ahornsirup - traumhaft.
 

Für die Pancakes:
2 cups Mehl
1 Pk Backpulver
1/2 TL Salz
3 EL brauner Zucker
2 Eier
1 TL Vanilleextrakt
1 1/2 cups Milch
5 EL geschmolzene Butter
ca. 2 cups frische Blaubeeren
Öl oder Butter zum Anbraten

Für die Pancakes Mehl, Backpulver, Salz und Zucker mischen. Dann Eier, Vanilleextrakt, Milch und Butter zufügen und alles kurz vermischen. Eine Pfanne mit etwas Öl oder Butter erhitzen, je 1/4 cup Teig in die Pfanne geben und ein paar Blaubeeren auf dem Teig verteilen. Die Pancakes auf beiden Seiten goldbraun ausbacken und noch warm mit Ahornsirup servieren.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 5. Mai 2019

Persisches Safranhuhn mit Berberitzenreis

Im Moment bin ich am Ausprobieren von persischen Rezepten und finde immer mehr Gefallen an dieser Küche. Auf dieser schönen Seite habe ich dann ein Rezept für in Safran geschmorte Hühnerschenkel gefunden.  Ein einfaches und dabei gleichzeitig unglaublich aromatisches Gericht, das uns unglaublich gut geschmeckt hat. Außerdem habe ich nun endlich einmal Berberitzen ausprobiert und fand, dass sie herrlich schmecken. Leicht säuerlich bringen sie unglaublich viel Pepp in den Reis, der auch schon pur zum Niederknien schmeckt. Ich muss meiner persischen Freundin wirklich dafür danken, mich an diese Länderküche herangeführt zu haben :)


Für das Safranhuhn:
4 Hühnerschenkel mit Haut
Öl
1 große Zwiebel, in grobe Stücke geschnitten
4 Lorbeerblätter
1 TL gemahlener Kurkuma
1/4 TL Safranfäden
150ml Wasser
Salz
Pfeffer

Für das Safranhuhn die Hünerschenkel in etwas Öl in einem großen Topf von allen Seiten goldbraun anbraten. Die Zwiebel zufügen und ebenfalls etwas anbraten. Dann die Lorbeerblätter zufürgen und die Hühnerschenkel mit Kurkuma bestäuben. Den Safran in der Zwischenzeit mit etwas Salz in einem Mörser fein mahlen und in heißem Wasser auflösen. Das Safranwasser und das restliche Wasser über die Hühnerschenkel geben, mit Salz und Pfeffer würzen und alles zugedeckt 1 Stunde schmoren lassen.

Für den Berberitzenreis:
1 Portion Reis nach diesem Rezept zubereitet
75g Berberitzen
Öl
1 EL brauner Zucker
2 EL Sauce vom Safranhuhn

Für den Berberitzenreis die Berberitzen in etwas Öl kurz anbraten, dann den Zucker darüber streuen und vermischen, mit der Sauce vom Safranhuhn ablöschen und zum persischen Reis mit Kruste servieren. Dazu passt Joghurtdip mit Knoblauch.

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 28. April 2019

Chocolate Chip Cookies 2.0

So langsam kann ich verstehen, dass es Dinge gibt, für die man nie genug Rezepte und Varianten haben kann. So auch bei Chocolate Chip Cookies. Ich habe schon ein Rezept für etwas kuchenähnliche Cookies und für eine Variante aus der Pfanne. Dieses Mal handelt es sich um eine Variante mit zwei verschiedenen Schokosorten und mit gebräunter Butter. Ich liebe ja gebräunte oder Nussbutter über alles und man schmeckt sie unglaublich im Teig heraus. Die beiden Schokosorten geben unterschiedliche Texturen. Während die Schokotropfen backfest sind, schmilzt die gehackte Zartbitterschokolade. Ein schöner Kontrast. Wer übrigens dem Original an braunen Zucker nahe kommen möchte, der mischt einfach unter 180g weißen Zucker 2 EL Melasse und schon hat man dark brown sugar.
Man kann die Cookies auch vorbereiten, den Teig einfrieren und dann immer frisch backen, wenn einen die Lust auf ein paar Cookies überkommt. Die Cookies direkt im gerfrorenen Zustand auf das Blech setzen und backen, dann einfach 1 - 2 Minuten länger.

Für 25 Cookies:
225g Butter
200g brauner Zucker
75g Zucker
2 TL Vanilleextrakt
1 Ei
1 Eigelb
125g Mehl, Type 550
100g Mehl
1 TL Salz
1 TL Natron
100g Schokoladentropfen
100g Zartbitterschokolade, grob gehackt

Für die Cookies die Butter in einem großen Top schmelzen lassen und dann unter Rühren so lange weiter köcheln lassen, bis sie schön braun und nussig wird, dann abkühlen lassen. Wenn die Butter wieder fest geworden ist, die Butter mit den beiden Zuckersorten und dem Vanillextrakt schaumig schlagen. Dann Ei und Eigelb untermischen. Mehlsorten, Salz und Natron mischen und unter die Butter-Ei-Masse rühren. Dann die Schokolade unterheben und jeweils 1 EL Teig zu Kugeln rollen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Den Teig mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen, es geht aber auch über Nacht. Die Cookies nun bei 180°C (Ober-/Unterhitze) 10 - 12 Minuten backen, dann auf dem Blech abkühlen lassen und am besten noch lauwarm mit einem Glas kalter Milch genießen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 20. April 2019

BBQ-Sauce

Ich habe zwar bereits eine Barbecuesauce im Archiv, aber als ich dieses Video sah, musste ich diese BBQ-Sauce auch ausprobieren. Sie ist schön sämig und so schnell gemacht, dass man eigentlich nicht mehr auf gekaufte Varianten zurückgreifen muss. Wer mag kann bei der Sauce noch experimentieren und noch Whiskey, Honig oder Bier zufügen. Wir fanden das aber nicht nötig und haben sie pur genossen.



Für die BBQ-Sauce:
240g Ketchup
2 EL Worcestershire Sauce
3 EL Essig
1 EL Senf
75g brauner Zucker
2 EL Melasse
1 TL geräuchertes Paprikapulver
1 TL Knoblauchpulver
1/4 TL Cayenne (optional)

Für die BBQ-Sauce alle Zutaten vermischen und ca. 10 Minuten leise köcheln lassen, bis die Sauce etwas andickt.

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 14. April 2019

Rinder-Ragu

Rinder-Ragu ist eigentlich wie Bolognese und soweit ich das gehört habe, die Originalversion. Als ich deshalb das Rezept dazu gesehen habe, musste ich es unbedingt ausprobieren. Jetzt habe ich eine weitere, leckere, aromatische Standardsauce in meinem Repertoire. Bei uns gab es dazu selbstgemachte Nudeln und schon ist ein leckeres Sonntagsessen fertig.


Für das Rinder-Ragu:
500g Rindergulasch
2 EL Olivenöl
1 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Karotte, fein gewürfelt
2 Stangen Staudensellerie, fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 Lorbeerblatt
2 Zweige Thymian
1 EL Tomatenmark
125ml Rotwein
400g Tomaten aus der Dose
200ml Tomatenpüree
Salz und Pfeffer
400g Nudeln nach Wahl
Parmesan zum Servieren

Für das Rinder-Ragu das Gulasch in Olivenöl von allen Seiten anbraten, dann Zwiebeln, Karotte und Sellerie zufügen und alles glasig dünsten. Dann Knoblauch, Lorbeer, Thymian und Tomatenmark zufügen und noch etwas anschwitzen. Mit Rotwein ablöschen, Dosentomaten zufügen und mit dem Löffel zerkleinern, Tomatenpüree zufügen, mit Salz und Pfeffer würzen und alles 2 Stunden köcheln lassen. Das Fleisch dann mit dem Löffel zerdrücken. Dann die Nudeln al dente kochen und zusammen mit Parmesan servieren.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!