Dienstag, 17. März 2026

Schwarzwälder Cupcakes mit Swiss Meringue Buttercream

Als ich vor mittlerweile 15 Jahren diesen Blog gestartet habe, war mein erstes Rezept das für Orangen Cupcakes mit Schokoladen Frosting. Und auch wenn Cupcakes nicht mehr so häufig auf unserem Speiseplan stehen, so gibt es sie doch ab und zu noch. Dass es dann doch so lange gedauert hat, bis ich endlich einmal eine Swiss Meringue Buttercream gemacht habe, wundert mich doch etwas. Diese Buttercreme stand schon soooo lange auf meiner To-do-Liste. Endlich habe ich mich dran gewagt und einen Schwarzwälder Cupcake daraus gezaubert. Ich muss sagen, es ist das beste Frosting für Cupcakes. Herrlich cremig und nicht zu süß, noch dazu lässt sie sich wunderbar aufspritzen. Ich habe die Buttercreme nach diesem Rezept gemacht, von der Menge aber deutlich reduziert.

Basis der Cupcakes ist dieser Schnelle Schokokuchen nur als Cupcakes gebacken (25 Minuten Backzeit). Die Cupcakes werden dann mit der Kirschfüllung einer klassischen Schwarzwälder Kirschtorte gefüllt, das halbe Rezept reicht dafür völlig. 

Ein Volltreffer in dieser Kombination.


Für die Swiss Meringue Buttercream:

1 Eiweiß

75g Zucker

100g weiche Butter

1 TL Vanilleextrakt


Für die Swiss Meringue Buttercream das Eiweiß mit dem Zucker in der Rührschüssel (aus Metall) vermischen und über einem heißen Wasserbad unter Rühren so lange erwärmen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Das kann man am besten überprüfen, wenn man die Fingerspitze in die Masse eintaucht und zwischen zwei Fingerspitzen verreibt, dann sollten keine Körnchen mehr spürbar sein. Die Masse dann mit der Küchenmaschine auf höchster Stufe weißschaumig rühren, bis diese Raumtemperatur hat. Dann nach und nach die Butter in kleinen Stücken unterrühren lassen. Zum Schluss noch den Vanilleextrakt untermischen und die Buttercreme entweder auf die Cupcakes streichen oder mit dem Spritzbeutel aufspritzen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 22. Februar 2026

Chocolate Chip Muffins

Der Frühling ist bald in Sicht, im Garten sprießen schon die ersten Frühblüher. Die Schneeglöckchen als erste Vorboten sind schon in voller Pracht, bis allerdings die ersten Früchte aus dem heimischen Garten reif sind, dauert es noch eine Weile. Deshalb begnügen wir uns bei diesen klassischen Muffins nach diesem Rezept mit Schokolade - auch nicht das Schlechteste ;) Die Muffins sind luftig, saftig und einfach lecker und schmecken damit groß und klein.


Für 6 Muffins:

185g Mehl

2 TL Backpulver 

1/2 TL Salz 

1/2 TL Zimt 

1 Prise Muskatnuss 

35g Butter, geschmolzen 

40g Öl 

75g Zucker 

1 Ei

40g Joghurt 

120ml Milch 

1 TL Vanilleextrakt 

50g Chocolate Chips


Für die Muffins Mehl, Backpulver, Salz, Zimt und Muskatnuss mischen. butter, Öl, Zucker, Ei, Joghurt, Milch und Vanilleextrakt verrühren. die Mehlmischung untermischen, dann die Schokolade unterheben. Den Teig gleichmäßig auf eine mit Papierförmchen ausgelegte Muffinform verteilen. Die Muffins bei 210°C (Ober-/Unterhitze) 5 Minuten backen, dann die Temperatur auf 180°C reduzieren und weitere 15-20 Minuten goldbraun backen (Stäbchenprobe nicht vergessen).


Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Donnerstag, 8. Januar 2026

Geschmortes ungarisches Kraut

Ich hoffe, ihr hattet schöne Weihnachten und seid gut ins neue Jahr gestartet. Wir haben es gemütlich angehen lassen und viel gutes Essen genossen. Eine der "Beilagen" zeige ich euch heute. Das geschmorte ungarische Kraut gibt es bei meiner Schwiegermutter immer (nicht nur zu Weihnachten) und ich liebe es, da brauche ich eigentlich nichts anderes. Was dem Deutschen das Rotkraut/Blaukraut ist, ist dem Ungarn diese Variation aus Weißkohl gewürzt mit Paprikapulver, wie sollte es auch anders sein.


Für das Kraut:

1 Weißkohl (ca.1,5 kg), in feine Streifen geschnitten 

3 große Zwiebeln, in feine Streifen geschnitten 

1 EL Salz

Pfeffer 

1 TL gemahlener Kümmel 

5 EL Zucker

3 EL Öl 

2 Knoblauchzehen, fein gehackt 

1 EL Paprikapulver 

1 EL Essig 


Für das geschmorte Kraut den geschnitten Weißkohl und die Zwiebeln mit Salz, etwas Pfeffer und Kümmel mischen und über Nacht Wasser ziehen lassen. Den Zucker karamellisieren lassen, mit etwas Wasser ablöschen und aufkochen lassen, bis sich der Karamell gelöst hat. Das Kraut ohne das Wasser, das sich über Nacht gebildet hat, zusammen mit dem Öl hinzufügen und unter gelegentlichem Rühren zugedeckt bei milder Temperatur so lange schmoren, bis das Kraut zusammen gefallen ist und beginnt braun zu werden. Dann den Knoblauch hinzufügen, etwas mit dünsten, dann das Paprikapulver und den Essig zufügen.

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!