Sonntag, 23. Oktober 2016

Schokoladen-Erdnuss-Cupcakes

Es ist schon ewig her, dass ich Cupcakes gebacken habe. So konnte das nicht weitergehen ;). Da ich wieder richtig viel Lust auf die kleinen saftigen Küchlein mit der cremigen Haube hatte, habe ich mich auf die Suche nach leckeren Rezepten gemacht, die auch mein Mann essen kann. Und dieses Rezept für Schokoladen-Erdnuss-Cupcakes gefunden. Die Kombination von Schokolade und Erdnuss ist ohnehin unschlagbar. Die Cupcakes habe ich nach diesem Rezept einfach in einer Muffinform für ca. 25 Minuten gebacken, die sind ja bekannterweise schon der Hammer. Die Creme ist zwar super einfach gemacht, aber deswegen nicht minder lecker. Ein guter Wiedereinstieg in die Cupcakes also ;)


Für 12 Stück:
75g Butter
75g Erdnussbutter
120g Puderzucker
2 EL Milch

Für die Erdnuss-Creme die Butter zusammen mit der Erdnussbutter schaumig schlagen, dann den Puderzucker darüber sieben und unterrühren. Etwa 2 EL Milch zufügen, bis eine cremige, schaumige Masse entstanden ist. Die Cupcakes damit verzieren.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 16. Oktober 2016

Veganer „Käse“ mit Kräutern

Wie versprochen kommt heute schon die nächste Variante von veganem Käse. Die Basis sind wieder Cashewnüsse, nur kommen dieses Mal noch ganz viele Kräuter dran. Der „Käse“ hat sogar mir geschmeckt, die ich doch sonst nur echten Käse mag. Der Käse" schmeckt aufs Brot, eignet sich aber auch zum Überbacken oder z.B. auf Pizza. Für alle Veganer oder Menschen, die keine Milchprodukte vertragen, eine tolle Alternative.


Für den „Käse“:

½ cup Cashewnüsse
1 TL getrockneter Basilikum
1 TL getrockneter Oregano
1 TL Salz
1 ½ TL Speisestärke
½ Knoblauchzehe
3 EL Hefeflocken
1 EL Essig
1 TL Ahornsirup
½ cup Wasser
1 ½ TL Agar Agar Pulver
½ cup Wasser

Für den „Käse“ die Cashewnüsse mit kochendem Wasser übergießen und eine Stunde stehen lassen. Dann das Wasser abgießen und Basilikum, Oregano, Salz, Speisestärke, Knoblauch, Hefeflocken, Essig, Ahornsirup und Wasser zufügen und alles in ca. 1 Minute zu einer glatten Masse pürieren. Dann das Agar Agar Pulver mit dem restlichen Wasser und den pürierten Nüssen mischen und unter Rühren aufkochen lassen. Die Masse ca. 1 Minute kochen lassen und dann in eine geölte Schüssel oder Form gießen. Den Käse nun mindestens 1 Stunde, besser über Nacht, abkühlen lassen, dann ist er schnittfest.

Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 9. Oktober 2016

Veganer „Schweizer Käse“

Vor einer Weile habe ich euch zum ersten Mal veganen Käse vorgestellt. Diese Variante mache ich seitdem in regelmäßigen Abständen für meinen Mann, der ja keine Milchprodukte verträgt. Mittlerweile mache ich den Käseersatz nicht wirklich vegan, da ich ihn zusätzlich mit Gelatine abbinde und dafür weniger Speisestärke benutze (die hat zu dominant geschmeckt). Dadurch wird der Käseersatz aber eher cremig und nicht wirklich schnittfest. Für Käsesauce, zum Überbacken und so weiter ist das zwar toll, aber meinem Mann hat dann der „Schnittkäse“ für aufs Brot doch irgendwann gefehlt und deshalb habe ich mich auf die Suche nach weiteren Rezepten für veganen Käse gemacht. Das nächste Rezept, das ich ausprobiert habe, war dieses für veganen „Schweizer Käse“ (die typischen Löcher müsst ihr euch dazu denken). Der Käseersatz wird dieses Mal statt mit Sojaprodukten mit Cashewnüssen und Hefeflocken gemacht und er ist sogar tatsächlich vegan, da er mit Agar Agar (das ich im Internet kaufe, dort ist es am günstigsten) zubereitet wird. Der Vorteil von Agar Agar ist, dass die Masse tatsächlich schnittfest wird. Der Käse ist sehr würzig und aromatisch, wobei er meinen Mann auch an Gelbwurst erinnert ;). Wie sich der Käse beim Überbacken verhält, konnte ich leider noch nicht testen, das folgt aber noch. Da ich von Agar Agar nun mehr als begeistert bin, habe ich natürlich gleich meine alte Variante an veganem Käse ausprobiert und mit 2 TL Speisestärke und 1 TL Agar Agar abgebunden. Das hat auch super geklappt und meinem Mann noch besser und „käsiger“ geschmeckt. In den nächsten Wochen werde ich bestimmt noch ein paar andere Varianten ausprobieren und euch hier vorstellen. Käsesorten kann man ja nie genug haben, ob nun als Ersatz oder als echten Käse :).


Für den „Käse“:
½ cup Cashewnüsse
½ cup Wasser
¼ cup Hefeflocken
1 EL Zitronensaft
1 EL Tahini
2 TL Senf
1 TL Salz
½ Knoblauchzehe
1 kleines Stück von 1 Zwiebel (ca. 5mm dicke Scheibe)
1 cup Wasser
3 TL Agar Agar Pulver

Für den „Käse“ die Cashewnüsse in reichlich Wasser für zwei Stunden einweichen lassen, dann abgießen und mit ½ cup frischem Wasser, Hefeflocken, Zitronensaft, Tahini, Senf, Salz, Knoblauch und Zwiebel gründlich pürieren, bis es nicht mehr krümelig ist. Das Wasser aufkochen lassen, dann das Agar Agar Pulver unterrühren und ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen, bis die Flüssigkeit andickt, dabei immer weiter rühren. Die Agar-Flüssigkeit in die Cashewmasse geben und dabei gleichzeitig pürieren. Die fertige „Käsemasse“ in eine geölte Form geben und ca. 3 Stunden oder über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen. Dann kann der Käse gestürzt und sogar geschnitten werden.

Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 2. Oktober 2016

Türkischer Brotauflauf

Dieses Rezept für türkischen Brotauflauf habe ich bereits vor etlichen Jahren ausprobiert, zwar nur einmal, aber ich war so begeistert, dass ich es jetzt noch einmal probiert habe. Und ich wurde auch dieses Mal nicht enttäuscht. Die Hackbällchen sind saftig und würzig, das Brot knusprig, die Sauce cremig und die Tomaten bringen die nötige Frische. Eine schöne Kombination, die ich euch wirklich empfehlen kann.


Für die Hackbällchen:
500g Hackfleisch
1 Ei
4 EL Semmelbrösel
1 EL Oregano
Salz
Pfeffer
1 TL Paprikapulver
1 Zwiebel, fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen

Für die Sauce:
250g türkischer oder griechischer Sahnejoghurt
2 Eigelbe
1 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
½ TL Chiliflocken

Zum Zusammenbauen:
300g Fladenbrot, grob gewürfelt
16 Kirschtomaten, halbiert

Für die Hackbällchen alle Zutaten vermischen und zu kleinen Bällchen formen. Die Hackbällchen gleichmäßig von allen Seiten anbraten. In eine Auflaufform (25x15cm) die Fladenbrotwürfel geben und ca. 4 Minuten im 180°C (Ober-/Unterhitze) warmen Ofen rösten. Für die Sauce alle Zutaten verrühren. Die Kirschtomaten und die Hackbällchen zu den Fladenbrotwürfeln in die Auflaufform geben. Die Joghurtsauce darüber gießen und im Ofen 15 – 20 Minuten backen.

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Freitag, 30. September 2016

Kaiserschmarrn

So langsam aber sicher wird es herbstlich draußen und ich kann euch endlich diesen leckeren Klassiker vorstellen: Kaiserschmarrn. Außerdem ist ja gerade Oktoberfest, das passt doch gut. Das Rezept dazu stammt aus Johann Lafers Buch „Desserts, die mein Leben begleiten“ und ist wirklich perfekt. Der Kaiserschmarrn ist fluffig und hat trotzdem eine schöne, zuckrige Kruste. Dazu gab es bei uns Apfelmus. Man kann den Kaiserschmarrn entweder pur als Hauptgericht oder aber als Nachtisch genießen, wobei ich sagen muss, dass mir ein süßes Hauptgericht fast zu viel des Guten ist.


Für 4 Portionen:
120g Mehl
200ml Milch
1 Prise Salz
4 Eigelbe
2 Eier
4 Eiweiße
25g Puderzucker
25g Butter
30g Rosinen
25g Butter
25g Puderzucker

Für den Kaiserschmarrn das Mehl zusammen mit der Milch und dem Salz glatt rühren. Die Eigelbe und ganzen Eier untermischen. Das Eiweiß mit 25g Puderzucker steif schlagen und unter den Teig heben. In einer Pfanne die Hälfte der ersten 25g Butter zerlassen und die Hälfte des Teiges darüber verteilen. Die Hälfte der Rosinen gleichmäßig darüber streuen und den Kaiserschmarrn 10 Minuten bei 180°C (Ober-/Unterhitze) im Ofen backen. Die Pfanne wieder aus dem Ofen nehmen (Vorsicht, der Griff ist heiß) und zurück auf die Herdplatte stellen. Den Kaiserschmarrn wenden und mit zwei Pfannenwendern in Stücke reißen. Die Hälfte der zweiten 25g Butter zufügen und mit der Hälfte des Puderzuckers bestreuen und karamellisieren lassen. Den Kaiserschmarrn evtl. noch mit Puderzucker bestäubt und mit Apfelmus servieren. Mit der zweiten Hälfte des Teiges ebenso verfahren.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 18. September 2016

Kartoffel-Tortilla

Tortillas können verwirrend sein. Einerseits kann man darunter diese leckeren Fladen aus Weizen- oder Maismehl verstehen, die so beliebt in der mexikanischen und Tex-Mex-Küche sind. Andererseits sind Tortillas Teil der klassischen spanischen Tapas. Bisher habe ich Kartoffel-Tortillas noch nicht gegessen, was mich natürlich nicht davon abhält, diese mal selbst zu machen. Mein Mann war zuerst skeptisch, weil er meinte, dass Kartoffeln und Eier allein doch etwas langweilig seien. Als das Essen dann auf dem Tisch stand, war er jedoch begeistert, weil die Kartoffeln vorher frittiert werden, was ordentlich Geschmack ins Gericht bringt. Ein tolles Gericht, das sowohl lauwarm als auch kalt schmeckt und aus so einfachen Zutaten gemacht wird, die man fast immer im Haus hat. Man kann die Kartoffel-Tortilla zur klassischen Tapas-Platte reichen oder, wie wir, pur (z.B. mit einem Tomatensalat) genießen.


Für 4 Portionen:
800g vorwiegend festkochende Kartoffeln
Öl zum Braten
8 Eier
Salz
Pfeffer
½ TL Pimentón de la Vera, scharf
4 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
1 Knoblauchzehe, fein gehackt

Für die Kartoffel-Tortilla die Kartoffeln schälen und in 2-3mm dünne Scheiben schneiden. In einer großen Pfanne (ca. 28cm Durchmesser) reichlich Öl erhitzen (im Original stand 3cm hoch, das fand ich doch etwas viel und unnötig, bei mir waren es eher knapp 1cm und das hat auch ausgereicht). Wenn das Öl heiß ist, die Kartoffelscheiben in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Wenden ca. 10 Minuten goldgelb braten, bis die Kartoffeln gar sind. In der Zwischenzeit die Eier mit Salz, Pfeffer und Pimentón de la Vera kräftig würzen und verquirlen. Die Frühlingszwiebeln und den Knoblauch zu den Kartoffeln geben und ca. 2 Minuten mitbraten. Dann die Kartoffeln durch ein Sieb abgießen und das Öl dabei auffangen. Die Kartoffeln gut abtropfen lassen und unter die verquirlten Eier mischen. Etwa 2 EL des Öls in der Pfanne wieder erhitzen und die Kartoffel-Eier-Masse in die Pfanne geben, gleichmäßig verteilen und die Tortilla zugedeckt bei schwacher Hitze 6 Minuten stocken lassen. Die Tortilla wenden (am besten auf einen großen Teller gleiten lassen und dann zurück in die Pfanne stürzen). Die Tortilla von der zweiten Seite noch einmal ca. 6 Minuten fertig braten. Die Tortilla kann warm oder kalt gegessen werden und darf auf keiner Tapas-Platte fehlen.

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Mittwoch, 14. September 2016

Morir Soñando

Bevor die letzten heißen Tage vorbei sind, muss ich euch noch dieses Getränk vorstellen: Morir Soñando. Dabei handelt es sich um eine Mischung aus Milch, Zucker und Orangensaft. Eigentlich ganz simpel, aber doch unglaublich lecker. Es erinnert mich an das Eis, das ich als Kind so gern gegessen habe. Kennt ihr da vielleicht (ich glaube, heute gibt es das nicht mehr): das war eine Mischung aus Orangen- und Vanilleeis, das in einer Plastikröhre war, durch die man das Eis stückchenweise mit einem roten Stäbchen nach oben schieben konnte. Leider fällt mir der Name nicht mehr ein (ist ja auch schon ewig her ;) ). Dieses Getränk hier schmeckt ganz ähnlich und ist eine wunderbare Erfrischung an einem heißen Spätsommertag. Ich gehe jetzt raus und genieße noch die letzten Sonnenstrahlen, bevor es am Wochenende wieder kühler werden soll.


Für 2 Gläser:
250ml Milch (oder halb normale Milch, halb Kondensmilch)
30g Zucker, am besten selbstgemachten Vanillezucker
250ml Orangensaft
Reichlich Eiswürfel

Für den Morir Soñando Milch und Zucker mischen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann die Milch in den Gefrierschrank stellen, bis die Milch sehr kalt ist (aber nicht gefroren). Den Orangensaft dann unter Rühren untermischen und mit reichlich Eiswürfeln servieren.

Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!