Samstag, 23. September 2017

Peanut Butter-Chocolate Chunk Cookies

Es gibt so Tage, da braucht man Kekse oder?! Am besten mit Schokolade und noch besser mit Erdnussbutter. Diese Cookies sind perfekt für den akuten Cookies-Hunger. Sie sind außen knusprig, innen chewy und strotzen nur so vor Schokolade. Mehr Worte braucht es gar nicht, einfach nachmachen!


Für 36 Stück:
1 ½ cups Mehl
1 TL Natron
260g Erdnussbutter
60g Butter
½ cup brauner Zucker
½ cup Zucker
2 Eier
1 TL Vanilleextrakt
200g Zartbitterschokolade, in grobe Stücke gehackt

Für die Cookies Mehl und Natron mischen. Dann Erdnussbutter, Butter und die beiden Zuckersorten schaumig schlagen. Die Eier und den Vanilleextrakt unterrühren, dann die Mehlmischung untermischen und die Schokostückchen unterheben. Je 1 EL Teig zu Kugeln rollen, mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und etwas flach drücken. Die Cookies 13 – 15 Minuten bei 180°C (Ober-/Unterhitze) goldbraun backen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 17. September 2017

Bierbrot mit kalter Gare

Heute gibt es mal wieder ein Brotrezept für euch und zwar für ein Bierbrot, das über Nacht im Kühlschrank geht. Das ist unglaublich praktisch, wenn man am eigentlichen Backtag nicht so viel Zeit hat, da sich der Teig sehr gut vorbereiten lässt. Allerdings muss man dafür doch ein bisschen vorplanen, insgesamt braucht das Brot drei Tage, wovon allerdings die meiste Zeit nur Ruhephase sind, in denen man nix machen muss. Das lohnt sich aber, denn das Brot schmeckt sehr schön aromatisch, hat eine tolle knusprige Kruste und eine lockere, saftige Krume. Ich finde sogar, dass das Bier ein wenig herauszuschmecken ist. Ein tolles Brot, das hervorragend zu herzhaftem Brotbelag und natürlich einem ordentlichen Glas Bier passt.


Für den Sauerteig:
160g Roggenmehl, Type 1150
130g Bier
16g Roggenanstellgut

Für den Sauerteig alle Zutaten mischen und 20 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Für den Autolyseteig:
Sauerteig
250g Weizenmehl, Type 550
250g Weizenmehl, Type 1050
300 - 340g Bier

Für den Autolyseteig alle Zutaten auf niedrigster Stufe 3 Minuten homogen vermengen und dann 30 Minuten ruhen lassen. So viel von dem Bier zufügen, bis ein weicher Teig entsteht, der sich vom Rand der Schüssel löst.

Für den Hauptteig:
Autolyseteig
12g Salz

Für den Hauptteig das Salz zum Autolyseteig zufügen und alles 8 Minuten auf zweiter Stufe kneten lassen, bis sich der Teig vollständig vom Schüsselboden löst. Den Teig 3 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen, dabei 30, 60 und 90 Minuten falten. Danach den Teig zu einem länglichen Brot formen und in einen mit einem sauberen Küchentuch und mit Mehl ausgestäubten Gärkorb setzen. Das Brot abgedeckt 20 Stunden im Kühlschrank reifen lassen. Am Backtag den Ofen samt Backstein auf 250°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Das Brot auf den Backstein stürzen, über Kreuz tief einschneiden und 20 Minuten mit Dampf backen. Dann den Dampf entweichen lassen, die Temperatur auf 210°C reduzieren und das Brot weitere 30 Minuten goldbraun backen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 9. September 2017

Schokokuchen ohne Mehl

Besagte Freundin aus dem Iran verträgt kein Gluten, was mich jedoch nicht davon abgehalten hat, für sie einen Kuchen zu backen, den ich ihr zu unserem persischen Essen mitbringen konnte. Wenn ich an glutfreies Backen denke, dann sofort an Schokokuchen ohne Mehl. Das Beste daran ist, dass man nicht auf irgendwelche glutenfreie Mehle zurückgreifen muss (ich kenne mich damit leider nicht aus und wollte nicht riskieren, dass das Backergebnis dann nicht stimmt). Der Kuchen besteht eigentlich nur aus Butter, Schokolade, Eiern und der „Geheimzutat“ Haselnüssen (man kann auch Mandeln nehmen, aber wir fanden es mit Haselnüssen genial lecker). Der Kuchen ist eigentlich wie eine Mischung aus Brownies und Trüffel, zwar ziemlich gehaltvoll, aber super saftig, unglaublich schokoladig und so lecker, dass man kein Mehl vermisst.


Für den Kuchen:
200g Butter
200g Zartbitterkuvertüre, gehackt
4 Eier
80g Zucker
80g brauner Zucker
¼ TL Salz
1 TL Vanilleextrakt
200g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse
2 TL Backpulver
1 EL Kakao

Für den Kuchen Butter zusammen mit der Kuvertüre schmelzen und etwas abkühlen lassen. Die Eier mit beiden Zuckersorten und dem Salz schaumig schlagen, dann den Vanilleextrakt und die Butter-Schoko-Mischung unterrühren. Mandeln/Haselnüsse, Backpulver und Kakao mischen und kurz unterrühren. Den Teig in eine mit Backpapier ausgekleidete Springform (26cm Durchmesser) geben und ca. 30 – 35 Minuten bei 180°C (Ober-/Unterhitze) backen. Den Kuchen 15 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann herausnehmen und vollständig erkalten lassen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 2. September 2017

Persischer Safranreis

Eine liebe Freundin von mir stammt aus dem Iran und worüber rede ich mit ihr natürlich (auch)? Klar übers Essen, denn was ist interessanter, als aus erster Hand neues über alle möglichen Küchen der Welt zu lernen. Für neue Gerichte bin ich ja immer zu haben und ich finde, ein Land kann man nicht besser erkunden, als über die Küche und traditionelle Gerichte. Lange Rede, kurzer Sinn: was ich unbedingt probieren wollte, war persischer Reis mit dieser herrlichen Knusperkruste. Ich habe sie also gefragt, wie ich das am besten koche, sie hat mir ein paar Tipps gegeben und habe nach Rezepten gesucht. Schlussendlich kam dieser tolle Reis mit genialer Knusperkruste dabei heraus. Ich habe den gesamten Reis mit Safran eingefärbt, man kann ihn aber auch nur zum Teil einfärben oder aber auch pur lassen. Uns hat er sehr gut geschmeckt, besonders die Knusperkruste ist unglaublich lecker und ich fand, es war eine tolle Abwechslung zu „normalem“ Reis. Das wird es bei uns jetzt häufiger geben. Übrigens hat mich besagte nette Freundin auch nochmal zum authentisch persisch Essen eingeladen (es gab unter anderem Ghormeh Sabzi) - ein tolles Erlebnis. 

 
Für den Reis:
1 Tasse Basmatireis
1 EL Öl
2 EL Safran-Wasser (dafür reichlich Safranfäden zermörsern und in kochendem Wasser auflösen)
1 TL Salz
2 EL Butter

Den Reis solange waschen, bis das Wasser klar ist. Den Reis in einen beschichteten Topf geben und soviel Wasser zufügen, bis es an das erste Gelenk des Zeigefingers reicht, wenn man diesen in den Topf steckt. Dann Öl, Safran und Salz zufügen und bei hoher Temperatur kochen lassen, bis das Wasser verkocht ist. Die Butter in Flocken über dem Reis verteilen, dann den Topfdeckel in ein Küchentuch wickeln und wieder auf den Topf setzen. Den Reis weitere 30 Minuten dämpfen lassen, bis sich eine schöne Kruste bildet. Wenn man keinen beschichteten Topf hat, kann man stattdessen nach dem ersten Kochen den Reis in eine beschichtete Pfanne geben, einen passenden Deckel mit dem Küchentuch umwickeln und dann weiter dämpfen oder gleich den Reis von Anfang an darin kochen. Alternativ kann man noch zwei Kartoffeln in feine Scheiben schneiden und gleichmäßig auf dem Pfannenboden verteilen, bevor man den Reis darauf verteilt.

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Samstag, 26. August 2017

Rote Linsen und Spinat Masala

Damit aus vegetarischen Gerichten wirklich etwas Leckeres wird, muss man schon ein bisschen Pepp und Gewürze ins Spiel bringen. Außerdem muss es interessant und ausgewogen schmecken, sodass man nicht das Gefühl hat, man würde nur Beilagen oder ein „halbes Gericht“ essen. Deswegen bin ich für jedes interessante, vegetarische Rezept dankbar. Rote Linsen sind ja ein absoluter Klassiker in der vegetarischen Küche und das auch zu Recht. Sie geben einen guten Geschmack und sind auch noch unglaublich nahrhaft. Und Spinat liebe ich ja ohnehin, weshalb dieses Rote Linsen und Spinat Masala genau nach meinem Geschmack war. Unglaublich würzig, aromatisch und dazu Reis und schon war ich zufrieden.


Für die Masala Paste:

1 ½ TL Kreuzkümmelsamen
1 ½ TL Koriandersamen
5cm Ingwer, in Stücke geschnitten
¼ TL Chiliflocken
1 EL geräuchertes Paprikapulver
2 TL Garam Marsala
1 TL Salz
2 EL Öl
2 EL Tomatenmark
Reichlich frische Petersilie

Für die Linsen:
1 EL Kokosöl
1 kleine rote Zwiebel, fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
Masala Paste
250ml passierte Tomaten
250ml Kokosmilch
250ml Gemüsebrühe
½ cup rote Linsen
150g TK-Spinat, aufgetaut

Für die Masala Paste die Kreuzkümmel- und Koriandersamen in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie schön duften. Die Samen dann mit einem Mörser fein mahlen. Dann den Ingwer klein mixen, die Gewürze und das Salz zufügen und fein mixen. Dann Öl, Tomatenmark und Petersilie zufügen und alles zu einer feinen Paste mixen. Für die Linsen die Zwiebel in Kokosöl andünsten, dann Knoblauch zufügen und mit andünsten. Die Masala Paste zufügen und 2 Minuten anbraten, dann die Tomaten, Kokosmilch und die Brühe zufügen und aufkochen lassen. Dann die Linsen zufügen und 20 – 25 Minuten kochen, bis die Linsen gar sind. Die Linsen von der Hitze nehmen und den ausgedrückten und etwas klein geschnittenen Spinat unterrühren. Die Linsen zu Reis oder Quinoa und mit einem Klecks Joghurt (optional) servieren.

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 20. August 2017

Zwetschgenkuchen mit Marzipanstreuseln

Leute, es ist Zwetschgenzeit! Habe ich schon erwähnt, dass ich Zwetschgenkuchen liebe?! Ernsthaft, ich liebe Zwetschgenkuchen, am besten mit einem ordentlichen Klecks Schlagsahne (Vanilleeis geht natürlich auch, wie man auf dem Bild sehen kann). Normalerweise backe ich einen relativ einfachen Hefekuchen mit vielen Zwetschgen drauf, hin und wieder kommen dann auch noch Streusel von diesem Rezept oben drüber, aber das war es dann eigentlich schon mit der Experimentiererei. Und weil der Kuchen super schmeckt, ist das auch völlig in Ordnung so. Letztes Jahr habe ich dann aber das Rezept für Zwetschgenkuchen mit Marzipanstreuseln gefunden und wusste gleich, das muss ich ausprobieren. Nach nur einem Jahr unendlicher Wartezeit auf die nächste Zwetschgensaison, war es endlich soweit. Der Teig besteht aus einem sogenannten Zwitterteig aus Hefe- und Mürbteig, die dann zusammen geknetet werden. Eine interessante Sache, wie ich finde, auch wenn er natürlich dadurch nicht so fluffig wird, wie ein normaler Hefeteig. Dafür schmeckt er buttriger. In die Streusel kommt noch Marzipan rein und außerdem enthält der Kuchen einen hohen Vollkornanteil, sodass er schön nussig schmeckt und man zusätzlich kein schlechtes Gewissen wegen des ein oder anderen Stückchens Zwetschgenkuchen - wie oft kann man in einem Absatz eigentlich Zwetschgen schreiben?! Offensichtlich achtmal  ;)  - machen muss.


Für den Hefeteig:
30g frische Hefe
100 – 150ml lauwarme Milch
130g Vollkornweizenmehl
120g Weizenmehl, Type 550
20g brauner Zucker
1 Prise Salz

Für den Hefeteig die Hefe in 100ml der Milch auflösen. Beide Mehlsorten, Zucker und Salz mischen, dann Hefemischung zufügen und alles zu einem glatten Teig kneten, bei Bedarf noch so viel der restlichen Milch zufügen, bis ein weicher Teig entsteht. Abgedeckt ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat.

Für den Mürbeteig:
100g Vollkornweizenmehl
100g Weizenmehl, Type 550
75g Zucker
100g Butter

Für den Mürbeteig beide Mehlsorten und Zucker mischen und die Butter unterkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig in Frischhaltefolie gewickelt im Kühlschrank ruhen lassen.

Für die Marzipanstreusel:
180g Weizenmehl, Type 550
80g brauner Zucker
½ TL Zimt
80g Marzipan
100g kalte Butter

Für die Streusel Mehl, Zucker und Zimt mischen, den Marzipan darüber reiben und verrühren. Dann die Butter in Stückchen mit den Händen in das Mehl reiben, bis Streusel entstehen.

Für den Belag:
1,5kg Zwetschgen, entsteint

Für den Zwetschgenkuchen nun Hefe und Mürbeteig miteinander verkneten und zu einem 40 x 30 cm großen Rechteck ausrollen und dann auf ein ausgefettetes Backblech legen. Den Teig ziegelartig dicht mit Zwetschgen belegen und dann die Streusel darüber verteilen. Den Zwetschgenkuchen nun 45 – 60 Minuten bei 180°C (Ober-/Unterhitze) backen, bis die Zwetschgen weich sind.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 13. August 2017

Schokoschnecken

Auch wenn es ein Klischee ist, aber ich muss mit euch übers Wetter reden: was ist denn das für ein Sommer?! Das nervt langsam, ich will doch nur draußen sitzen, die Sonnenstrahlen genießen, evtl. ein bisschen schwimmen gehen und den Abend beim Grillen und einem schönen Sommercocktail genießen. Und was bekommen wir? Wetter wie im Herbst, nasskalt und echt eklig. Furchtbar. Damit man nicht völlig verzweifelt, braucht man einen Seelentröster… also Schokolade ;) Und in dieser Form von Schokoschnecken hilft die Schokolade ungemein und man fühlt sich gleich ein bisschen versöhnt mit diesem Wetter. Wie immer ist der Hefeteig wunderbar luftig und samtig und die Füllung strotzt nur so von Schokolade. Einfach nur lecker. So das war es jetzt mit dem Gemecker, ich setze mich jetzt auf die Couch und trinke einen warmen Tee…


Für 12 Stück:
120ml Milch
50g Zucker
2 TL Trockenhefe
1 Ei
250g Mehl
½ TL Salz
45g weiche Butter

Für die Füllung:
225g Zartbitterschokolade, grob gehackt
50g Zucker
½ TL Zimt
1 Prise Salz
45g weiche Butter

Zum Fertigstellen:
1 Ei mit 1 EL Milch verquirlt

Für den Teig Milch, Zucker und Hefe mischen. Ei, Mehl und Salz zufügen und alles mischen. Dann die Butter unterkneten und den Teig 10 Minuten kneten, bis der Teig glatt und geschmeidig ist. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde ruhen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat. In der Zwischenzeit die Schokolade mit Zucker und Zimt in einem Food Processor fein mixen, dann die Butter untermixen. Eine Muffinform ausfetten. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche durchkneten, 5 Minuten ruhen lassen und dann zu einem 30 x 50cm großen Rechteck ausrollen. Die Füllung über den Teig streuen, dann den Teig stramm aufrollen. Die so entstandene Teigrolle nun in 12 gleich große Stücke schneiden und jedes Stück mit der Schnittseite nach oben in die vorbereitete Muffinform setzen. Die Schnecken noch 30 Minuten abgedeckt ruhen lassen, dann mit der Eimischung bestreichen und im 180°C (Ober-/Unterhitze) warmen Ofen 15 – 20 Minuten goldbraun backen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!