Sonntag, 5. Mai 2019

Persisches Safranhuhn mit Berberitzenreis

Im Moment bin ich am Ausprobieren von persischen Rezepten und finde immer mehr Gefallen an dieser Küche. Auf dieser schönen Seite habe ich dann ein Rezept für in Safran geschmorte Hühnerschenkel gefunden.  Ein einfaches und dabei gleichzeitig unglaublich aromatisches Gericht, das uns unglaublich gut geschmeckt hat. Außerdem habe ich nun endlich einmal Berberitzen ausprobiert und fand, dass sie herrlich schmecken. Leicht säuerlich bringen sie unglaublich viel Pepp in den Reis, der auch schon pur zum Niederknien schmeckt. Ich muss meiner persischen Freundin wirklich dafür danken, mich an diese Länderküche herangeführt zu haben :)


Für das Safranhuhn:
4 Hühnerschenkel mit Haut
Öl
1 große Zwiebel, in grobe Stücke geschnitten
4 Lorbeerblätter
1 TL gemahlener Kurkuma
1/4 TL Safranfäden
150ml Wasser
Salz
Pfeffer

Für das Safranhuhn die Hünerschenkel in etwas Öl in einem großen Topf von allen Seiten goldbraun anbraten. Die Zwiebel zufügen und ebenfalls etwas anbraten. Dann die Lorbeerblätter zufürgen und die Hühnerschenkel mit Kurkuma bestäuben. Den Safran in der Zwischenzeit mit etwas Salz in einem Mörser fein mahlen und in heißem Wasser auflösen. Das Safranwasser und das restliche Wasser über die Hühnerschenkel geben, mit Salz und Pfeffer würzen und alles zugedeckt 1 Stunde schmoren lassen.

Für den Berberitzenreis:
1 Portion Reis nach diesem Rezept zubereitet
75g Berberitzen
Öl
1 EL brauner Zucker
2 EL Sauce vom Safranhuhn

Für den Berberitzenreis die Berberitzen in etwas Öl kurz anbraten, dann den Zucker darüber streuen und vermischen, mit der Sauce vom Safranhuhn ablöschen und zum persischen Reis mit Kruste servieren. Dazu passt Joghurtdip mit Knoblauch.

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 28. April 2019

Chocolate Chip Cookies 2.0

So langsam kann ich verstehen, dass es Dinge gibt, für die man nie genug Rezepte und Varianten haben kann. So auch bei Chocolate Chip Cookies. Ich habe schon ein Rezept für etwas kuchenähnliche Cookies und für eine Variante aus der Pfanne. Dieses Mal handelt es sich um eine Variante mit zwei verschiedenen Schokosorten und mit gebräunter Butter. Ich liebe ja gebräunte oder Nussbutter über alles und man schmeckt sie unglaublich im Teig heraus. Die beiden Schokosorten geben unterschiedliche Texturen. Während die Schokotropfen backfest sind, schmilzt die gehackte Zartbitterschokolade. Ein schöner Kontrast. Wer übrigens dem Original an braunen Zucker nahe kommen möchte, der mischt einfach unter 180g weißen Zucker 2 EL Melasse und schon hat man dark brown sugar.
Man kann die Cookies auch vorbereiten, den Teig einfrieren und dann immer frisch backen, wenn einen die Lust auf ein paar Cookies überkommt. Die Cookies direkt im gerfrorenen Zustand auf das Blech setzen und backen, dann einfach 1 - 2 Minuten länger.

Für 25 Cookies:
225g Butter
200g brauner Zucker
75g Zucker
2 TL Vanilleextrakt
1 Ei
1 Eigelb
125g Mehl, Type 550
100g Mehl
1 TL Salz
1 TL Natron
100g Schokoladentropfen
100g Zartbitterschokolade, grob gehackt

Für die Cookies die Butter in einem großen Top schmelzen lassen und dann unter Rühren so lange weiter köcheln lassen, bis sie schön braun und nussig wird, dann abkühlen lassen. Wenn die Butter wieder fest geworden ist, die Butter mit den beiden Zuckersorten und dem Vanillextrakt schaumig schlagen. Dann Ei und Eigelb untermischen. Mehlsorten, Salz und Natron mischen und unter die Butter-Ei-Masse rühren. Dann die Schokolade unterheben und jeweils 1 EL Teig zu Kugeln rollen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Den Teig mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen, es geht aber auch über Nacht. Die Cookies nun bei 180°C (Ober-/Unterhitze) 10 - 12 Minuten backen, dann auf dem Blech abkühlen lassen und am besten noch lauwarm mit einem Glas kalter Milch genießen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 20. April 2019

BBQ-Sauce

Ich habe zwar bereits eine Barbecuesauce im Archiv, aber als ich dieses Video sah, musste ich diese BBQ-Sauce auch ausprobieren. Sie ist schön sämig und so schnell gemacht, dass man eigentlich nicht mehr auf gekaufte Varianten zurückgreifen muss. Wer mag kann bei der Sauce noch experimentieren und noch Whiskey, Honig oder Bier zufügen. Wir fanden das aber nicht nötig und haben sie pur genossen.



Für die BBQ-Sauce:
240g Ketchup
2 EL Worcestershire Sauce
3 EL Essig
1 EL Senf
75g brauner Zucker
2 EL Melasse
1 TL geräuchertes Paprikapulver
1 TL Knoblauchpulver
1/4 TL Cayenne (optional)

Für die BBQ-Sauce alle Zutaten vermischen und ca. 10 Minuten leise köcheln lassen, bis die Sauce etwas andickt.

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 14. April 2019

Rinder-Ragu

Rinder-Ragu ist eigentlich wie Bolognese und soweit ich das gehört habe, die Originalversion. Als ich deshalb das Rezept dazu gesehen habe, musste ich es unbedingt ausprobieren. Jetzt habe ich eine weitere, leckere, aromatische Standardsauce in meinem Repertoire. Bei uns gab es dazu selbstgemachte Nudeln und schon ist ein leckeres Sonntagsessen fertig.


Für das Rinder-Ragu:
500g Rindergulasch
2 EL Olivenöl
1 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Karotte, fein gewürfelt
2 Stangen Staudensellerie, fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 Lorbeerblatt
2 Zweige Thymian
1 EL Tomatenmark
125ml Rotwein
400g Tomaten aus der Dose
200ml Tomatenpüree
Salz und Pfeffer
400g Nudeln nach Wahl
Parmesan zum Servieren

Für das Rinder-Ragu das Gulasch in Olivenöl von allen Seiten anbraten, dann Zwiebeln, Karotte und Sellerie zufügen und alles glasig dünsten. Dann Knoblauch, Lorbeer, Thymian und Tomatenmark zufügen und noch etwas anschwitzen. Mit Rotwein ablöschen, Dosentomaten zufügen und mit dem Löffel zerkleinern, Tomatenpüree zufügen, mit Salz und Pfeffer würzen und alles 2 Stunden köcheln lassen. Das Fleisch dann mit dem Löffel zerdrücken. Dann die Nudeln al dente kochen und zusammen mit Parmesan servieren.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 7. April 2019

Sauerteig-Pizza aus der Eisenpfanne

Im Moment gucke ich unglaublich gerne Youtube-Videos und hole mir dort Anregungen für alle möglichen Rezepte. Als ich dann dieses Video für eine Sauerteig-Pizza aus der Eisenpfanne gesehen habe, war es um mich geschehen. Ich backe unser Brot ja nun immer selbst und liebe es noch lauwarm mit einem Stück gesalzener Butter drauf. Es gibt eigentlich nichts besseres. Deshalb muss eine Sauerteig Pizza doch auch einfach nur genial sein, oder? Der Teig schmeckt herrlich aromatisch und ergibt eine tolle knusprige Kruste durch das Backen in der Eisenpfanne. Einfach nur lecker und empfohlen zum Nachmachen.


Für den Pizzateig:
400g Mehl
50g Anstellgut
10g Salz
280g Wasser


Für den Pizzateig alle Zutaten mischen und dann 30 Minuten ruhen lassen. Danach den Teig 10 Minuten lang zu einem glatten Teig verkneten (slap and fold). Den Teig nun abgedeckt für 12 - 20 Stunden ruhen lassen. Danach auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und 20 Minuten ruhen lassen. Den Teig in 4 - 6 Teigstücke teilen und zu Kugeln formen. Die Teigkugeln abgedeckt weitere 2 - 4 Stunden ruhen lassen, dann zu runden Pizzen formen. Die Eisenpfanne (28cm Durchmesser) auf dem Herd erhitzen, je eine Pizza in die trockene Pfanne legen, dann mit Tomatensauce und dem gewünschten Belag belegen. Wenn Der Boden der Pizza beginnt leicht braun zu werden, die Pizza samt Pfanne in den Ofen (Grillfunktion, so heiß wie möglich) geben und noch ca. 2 - 3 Minuten auch von oben goldbraun backen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 31. März 2019

Zitronenhähnchen mit Oliven

Ich habe eine neue Leidenschaft: Kochsendungen auf Netflix schauen ;) Ich glaube, damit bin ich nicht allein, oder :). Als ich dann die Sendung Chicken & Egg der Hairy Bikers gesehen habe, in der sie chicken tagine with preserved lemons and olives gekocht haben, war es um mich geschehen. Ich musste das Rezept unbedingt ausprobieren. Ich habe natürlich gleich Salzzitronen eingelegt und nach knapp vier Wochen war es soweit. Das Hähnchen schmeckt unglaublich aromatisch und die Kombination aus Oliven und Zitronen ist sehr harmonisch. Mein Mann war so begeistert und ich nicht minder. Das machen wir bestimmt bald wieder.


Für das Hähnchen:
ein paar Safranfäden, gemahlen (optional)
250ml Brühe
3 EL Öl
3 kleine Zwiebeln fein gewürfelt
1 TL gemahlener Ingwer
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
3 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 kg Hähnchenschenkel
frisch gemahlener Pfeffer
1/2 eingelegte Salzzitrone, fein gewürfelt
100g grüne Oliven
Petersilie, fein gehackt

Für das Hähnchen die Safranfäden in Brühe auflösen. Dann die Zwiebeln in Öl glasig dünsten, dann die Gewürze und den Knoblauch zufügen und alles weich dünsten. Dann die Hähcnenschenke zufügen und kurz von allen Seiten anbraten, mit Pfeffer und der Salzzitrone würzen und mit Brühe auffüllen. Das Hähnchen 1 Stunde zugedeckt schmoren, dann die Oliven zufügen und weitere 10 Minuten garen. Wenn die Sauce noch zu flüssig ist, die Sauce bei starker Hitze mit offenem Deckel einkochen lassen. Mit Petersilie bestreut zu Fladenbrot und einem Salat servieren.

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 24. März 2019

Salzzitronen

Salzzitronen sind aus der marrokanischen Küche nicht mehr wegzudenken und da ich mich im Moment sehr mit den verschiedenen Küchen in dieser Region beschäftige, war es klar, dass ich die nachmachen musste. Ich habe ein bisschen im Internet rumgelesen und aus verschiedenen Anleitungen und Rezepten dann diese Vorgehensweise zusammengewürfelt.
Die Flüssigkeit der Zitronen wird fast sirupartig und die Zitronen weicher. Aber lasst euch davon nicht täuschen, sie sind noch immer ziemlich salzig und sauer, deshalb eignen sie sich hervorragend als Würzmittel beim Kochen. Nächste Woche kommt dann auch schon die erste Idee für eine Verwendungsmöglichkeit.
 


Für 1 Glas eingelegte Salzzitronen:
3 unbehandelte Bio-Zitronen
3 EL grobes Meersalz
kochendes Wasser
Für die eingelegten Salzzitronen die Zitronen gründlich waschen und das Einmachglas sterilisieren. Dann 2 der 3 Zitronen tief über Kreuz einschneiden, als ob ihr die Zitronen achteln wolltet, dabei aber nicht ganz durchschneiden. Dann je 1 EL Meersalz auf die Schnittfläche der Zitrone verteilen und ein weiteren EL Salz in das Glas geben. Die Zitronen fest in das Glas drücken. Die letzte Zitrone auspressen und das Glas mit dem Zitronensaft und kochendem Wasser auffüllen, bis die Zitronen vollständig bedeckt sind. Das Glas verschließen und einen Tag stehen lassen, dabei hin und wieder "schütteln", bis sich das Salz vollständig aufgelöst hat. Dann die Salzzitronen kühl und dunkel gelagert (bei mir im Kühlschrank) 3 - 4 Wochen reifen lassen. Nun sind sie fertig und können weiter verwendet werden.

Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!