Sonntag, 22. März 2020

Salted Caramel Chocolate Macarons

Ich hoffe, euch geht es allen gut und ihr könnt euch mit der Situation in diesen verrückten Zeiten gut arrangieren und bleibt gesund. Da wir ja nun alle genug Zeit zum Backen haben, habe ich die Gelegenheit genutzt und endlich diese Salted Caramel Chocolate Macarons nachgemacht. Im Moment stehe ich total auf gesalzenes Karamell, das schmeckt einfach genial und die Kombination mit Schokolade ohnehin unschlagbar. Und auch diese Macarons sind unglaublich lecker, wenn mir auch die Karmell-Schokoladenfüllung fast zu süß ist. Ich würde daher das nächste Mal die Schokoladen-Füllung wie bei diesen Schokoladen-Macarons machen und dann von der unten stehenden Karamell-Füllung nur ein Drittel machen.

Für die Macarons:
85g gemahlene Mandeln
80g Puderzucker
22g Kakao
72g Eiweiß
1 Prise Salz
105g Zucker
35g Wasser

Für die Macarons die Mandeln mit Puderzucker und Kakao mischen und sieben, dann die Hälfte des Eiweißes untermischen, bis ein fester Teig entsteht. Dann Zucker mit Wasser erhitzen, wenn die Mischung eine Temperatur von 105°C erreicht hat, die zweite Hälfte des Eiweißes anfangen steif zu schlagen. Wenn die Zuckermasse 118°C erreicht hat, diese unter Rühren zum Eiweiß zufügen und die Masse so lange weiterschlagen, bis sie dickschaumig und abgekühlt ist. Das steifgeschlagene Eiweiß nun unter die Mandelmasse heben, bis ein cremiger Teig entstanden ist, der wie ein Band vom Löffel fließt. Die Masse in einen Spritzbeutel mit runder Tülle füllen und gleichgroße Kreise (ca. 4cm Durchmesser) auf ein mit Backpapier belegtes Backblech spritzen. Das Blech ein paar mal auf die Arbeitsfläche klopfen, damit Luftbläschen aus den Macarons entweichen können. Die Macarons nun ca. 30 Minuten antrocknen lassen, bis die Oberflächer nicht mehr am Finger klebt. Dann die Macarons bei 170°C (Heißluft) 10-12 Minuten backen, dann abkühlen lassen.

Für die Füllung:
110g Zucker
106g Sahne
37g Zartbitterschokolade, grob gehackt
1/4 TL Fleur de Sel
8g Butter

Für die Füllung den Zucker in einem ausreichend großen Topf karamellisieren lassen, dann die Sahne zufügen und unterühren und so lange köcheln lassen, bis sich der Zucker komplett gelöst hat. Unter 3/4 der Karamellmasse die Zartbitterschokolade rühren, bis sich diese aufgelöst hat. In das restliche Viertel das Fleur de Sel und die Butter rühren. Beide Füllungen kalt stellen und dann in je einen Spritzbeute mit runder Tülle füllen.
Die Macarons nach Größe sortieren. Auf je die Hälfte der Schalen die Schokoladenmasse als runden Kreis spritzen. In die Mitte je einen Klecks Karamellfüllung geben und die zweite Schale oben drauf setzen und etwas andrücken. Die Macarons am besten ein paar Stunden durchziehen lassen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 15. März 2020

Spitzsemmel

Im Moment bin ich ständig auf der Suche nach neuen Rezepten für Brötchen, da wir unser Sonntagsfrühstück mit frischen, selbstgebackenen Brötchen genießen. Am besten ist es natürlich, wenn dabei vor dem Frühstück nicht zu viel Zeit für die Vorbereitung der Brötchen drauf geht, denn schließlich wollen wir morgens und nicht erst am Nachmittag frühstücken. Diese Spitzsemmel halten sich vom Aufwand noch in Grenzen und schmecken durch den hohen Anteil an Sauerteig sowie die lange Gehzeit des Vorteiges sehr aromatisch. Außerdem fand ich die Form besonders hübsch, auch wenn mein Mann meinte, dass er runde Brötchen bevorzugt ;)


Für den Vorteig:
200g lauwarmes Wasser
200g Weizenmehl Type 550
40g Anstellgut

Für den Vorteig alle Zutaten gut vermischen und dann bei Raumtemperatur 24 Stunden ruhen lassen.

Für den Hauptteig:
Vorteig
200g kaltes Wasser
10g frische Hefe
8g Salz
430g Weizenmehl Type 550

Für den Hauptteig alle Zutaten 3 Minuten auf niedrigster und dann weitere 10 Minuten auf zweiter Stufe kneten, bis ein glatter, jedoch weicher Teig entsteht, der sich vom Schüsselrand löst. Den Teig abgedeckt 40 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen, dann den Teig in 10 Stücke zu jeweils ca. 100g teilen und zu runden Kugeln formen. Die Teiglinge 5 Minuten entspannen lassen und dann leicht länglich mit spitzen Enden formen. Die Teigline auf zwei mit Backpapier belegtes Backblech setzen und abgedeckt 30 Minuten ruhen lassen. Nach 20 Minuten die Abdeckung entfernen und etwas mit Mehl bestäuben. Die Teiglinge im 45° Winkel 3mm tief einschneiden und dann bei 230°C (Heißluft) 20 Minuten mit Dampf backen. Die Ofentür öffnen, den Dampf entweichen lassen und dann weitere 5-10 Minuten knusprig ausbacken.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 7. März 2020

Zimt-Kardamom-Knoten

Zimtschnecken habe ich bereits einige auf meinem Blog, darunter auch meine heißgeliebten Kürbiszimtschnecken. Als ich dann dieses Rezept für Zimt-Kardamom-Knoten gesehen habe, musste ich sie unbedingt nachbacken.  Die Knoten sehen nicht nur wunderhübsch aus, sondern schmecken auch hervorragend. Durch den Sauerteig (Anstellgut) und die lange Teigführung wird das Gebäck sehr aromatisch und die Kombination aus Kardamom und Zimt ist ja ohnehin (zu Recht) ein schwedischer Klassiker. Die Knoten lassen sich gut vorbereiten und schmecken nicht zu süß. Im Original werden die fertig gebackenen Knoten noch mit einem Zuckersirup bestrichen und mit Zucker bestreut, das wäre mir aber zu süß geworden. Ihr könnt aber gerne vor dem Backen noch etwas Hagelzucker darüber streuen, das sieht bestimmt auch toll aus.

Für 10 Knoten:
450g Weizenmehl, Type 550
60g Zucker
3g Salz
1 TL gemahlener Kardamom
5g frische Hefe
20g Anstellgut (oder weitere 5g Hefe)
150g lauwarme Milch
100g lauwarmes Wasser
75g weiche Butter

Für die Füllung:
75g Butter
75g Zucker
1 TL Zimt

Zum Bestreichen:
1 Ei, verquirlt

Für den Teig Mehl, Zucker, Salz und Kardamom mischen. Die Hefe und das Anstellgut in der Milch auflösen und zum Mehl zufügen. Alles zu einem glatten, festen Teig verkneten und dabei so viel Wasser wie nötig zufügen. Wenn der Teig sich vom Schüsselrand löst die weiche Butter Stückchenweise ebenfalls zufügen. Den Teig abgedeckt 3 bis 4 Stunden gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat. Dann den Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche zu einem 30x40cm großen Rechteck ausrollen. Für die Füllung Butter, Zucker und Zimt vermischen und gleichmäßig auf dem Teigrechteck verstreichen. Das obere Drittel des Teiges zur Mitte falten und dann das untere Dritte ebenfalls nach oben falten. Den Teig wieder zu einem großen Rechteck ausrollen und in 10 2cm breite Streifen schneiden. Die Teigstreifen wie ein Wollkneuel aufwickeln und jeweils 5 Teigknoten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Die Knoten abgedeckt im Kühlschrank über Nacht ruhen lassen, bis sich ihre Größe verdoppelt hat. Die Knoten mit dem verquirlten Ei bestreichen und dann bei 240°C (Ober-/Unterhitze) nacheinander 10-12 Minuten goldbraun backen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 29. Februar 2020

Schokobrötchen

Ihr kennt doch bestimmt die Schokobrötchen, die es beim Bäcker zu kaufen gibt? Die Dinger liebe ich, war ja klar, da Schokolade drin ist ;) Als ich dann dieses Video zu Schokobrötchen gesehen habe, war klar, dass ich die auch backen muss. Ich habe die Vorgehensweise etwas geändert und den Teig länger gehen lassen, dadurch werden die Brötchen noch luftiger. Ein sehr leckeres Sonntagsfrühstück, besonders weil man die Brötchen auf Vorrat backen und dann einfrieren kann. So hat man in kürzester Zeit selbstgebackene Brötchen.


Für 12 Schokobrötchen:
500g Mehl, Type 550
80g Zucker
1 TL Salz
1 TL Vanilleextrakt
80g Butter
2 Eigelbe
250ml Milch, lauwarm
1/2 Würfel Hefe
100g Schokotropfen
1 Ei, verquirlt zum Bestreichen

Für die Schokobrötchen Mehl, Zucker und Salz mischen. Vanilleextrakt, Butter und Eigelbe mischen und zufügen. Die Hefe in 100ml der Milch auflösen und ebenfalls zufügen. Nun alles zu einem glatten Teig verkneten, dabei so viel der restlichen Milch zufügen, bis ein geschmeidiger, elastischer Teig entsteht. Den Teig ca. 10 Minuten kneten, dann kurz die Schokotropfen unterkneten und dann abgedeckt für ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen des Teiges verdoppelt hat. Den Teig in 12 gleich große Stücke teilen und zu runden Brötchen formen. Jeweils 6 Brötchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und weitere 45 Minuten gehen lassen. Dann die Brötchen mit dem Ei bestreichen und die Brötchen (jeweils ein Blech) 20 Minuten bei 180°C (Ober-/Unterhitze) goldbraun backen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 22. Februar 2020

Mailänder Brötchen

Diese Mailänder Brötchen lassen sich perfekt vorbereiten, da sie über Nacht im Kühlschrank gehen und so am Morgen nur frisch aufgebacken werden müssen. Sie haben nicht nur eine hübsche Form, sind außen knusprig und innen luftig weich, sondern schmecken auch herrlich aromatisch durch das Olivenöl.
 

Für 6 Brötchen:
300g Weizenmehl, Type 550
150g Wasser
3g Zucker
5g Anstellgut
7g Salz
5g frische Hefe
15g Olivenöl

Für die Brötchen alle Zutaten bis auf das Öl 5 Minuten auf niedrigster und dann 8 Minuten auf zweiter Stufe zu einem festen Teig verkneten. Dann das Öl tropfenweise (!) einarbeiten und weitere 2 Minuten auf zweiter Stufe kneten. Den Teig ca. 1 Stunde gehen lassen, dann in sechs gleich große Stücke teilen und zu runden Kugeln formen. Die Teiglinge abgedeckt 15 Minuten ruhen lassen und dann zu einem schmalen, 30cm langen Dreieck ausrollen und dann straff zu einem Zylinder aufrollen. Die Brötchen mit Schluss nach unten auf ein Backpapier setzen und abgedeckt 11 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Dann die Brötchen 1 cm tief von einer Spitze zur anderen einschneiden, auf den heißen Backstein ziehen und bei 210°C (Ober-/Unterhitze) 10 Minuten mit Dampf backen. Die Ofentür offnen, den Dampf entweichen lassen und weitere 10 Minuten bei 190°C goldbraun backen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 15. Februar 2020

Blinis

Blinis, die russische Variante der Pfannkuchen habe ich vor etlichen Jahren bereits schon gegessen und fand die damals schon sehr lecker. Vor kurzem bin ich dann wieder auf ein Rezept dafür gestoßen und dachte mir, dass ich die unbedingt mal wieder machen muss. Durch das Buchweizenmehl  schmecken sie schön nussig und durch die Hefe werden die Pfannkuchen unglaublich luftig. Bei uns gab es die Blinis mit Graved Lachs und einem Dip aus saurer Sahne und Dill, aber auch Marmelade, Ahornsirup oder Apfelmus schmecken lecker, wenn man die Blinis in der süßen Variante lieber mag.

Für 15 - 20 Blinis:
300ml lauwarme Milch
10g frische Hefe
1 TL Zucker
200g Mehl
100g Buchweizenmehl 
1/2 TL Salz
2 EL geschmolzene Butter
2 Eier
Öl zum Ausbacken

Für die Blinis die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen und mit dem Zucker vermischen, etwa 15 Minuten gehen lassen. Dann beide Mehlsorten mit Salz vermischen, Butter, Eier und Hefemilch zufügen und zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig ca. 30 - 45 Minuten gehen lassen und dann Esslöffelweise in der heißen Pfanne mit etwas Öl goldbraune Pfannkuchen ausbacken.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 8. Februar 2020

Sonntagsbrötchen

Ich habe schon so oft Brötchen selbst gebacken und die sind auch immer recht gut, allerdings haben sie oft eine etwas festere Konsistenz und sind nicht so wattig, wie ich mir das vorgestellt habe. Nach etwas Suche bin ich darauf gestoßen, dass hier enzymaktives Backmalz Wunder wirken kann. Als ersten Versuch bin ich auf dieses Rezept gestoßen und bin schon ganz angetan. Man erhält eine schöne, lockere Krume und eine knackige Kruste. Tolle Brötchen, besser als vom Bäcker, weil sie noch wirklich nach etwas schmecken. Die Zubereitung braucht zwar nur 3 Stunden, aber das ist morgens dann doch recht lang, weshalb man den Vorteig bereits am Abend vorher zubereiten und dann im Kühlschrank gehen lassen kann.
Alternativ kann man die Brötchen auch als selbstgemachte Aufbackbrötchen herstellen. Hierfür die Brötchen einfach wie unten beschrieben zubereiten und die Brötchen dann aber im letzten Schritt nur 10 statt 15 Minuten backen. Die Brötchen abkühlen lassen, dann einfrieren und bei Bedarf einfach im 180°C heißen Ofen bis zur gewünschten Bräune aufbacken. Das Brötchen schmeckt hervorragend, ist knusprig frisch und man hat kaum Arbeit damit ;)


Für den Vorteig:
100g Weizenmehl, Type 550
65g lauwarmes Wasser
7g frische Hefe

Für den Vorteig alle Zutaten gründlich verkneten und dann abgedeckt für 1,5 Stunden ruhen lassen. Hier kann man den Teig auch bereits am Vorabend zubereiten und dann über nach im Kühlschrank gehen lassen.

Für den Hauptteig:
Vorteig
230g Weizenmehl, Type 550
65g Weizenmehl, Type 1050
165g lauwarmes Wasser
7g Salz
9g frische Hefe
2g Backmalz (enzymaktiv)

Für den Hauptteig die Hefe im Wasser auflösen und dann alle Zutaten auf niedrigster Stufe in 7 Minuten zu einem glatten Teig kneten, der sich vom Schüsselrand löst. Den Teig abgedeckt 30 Minuten ruhen lassen. Dann den Teig in 8 Stücke zu je 80g aufteilen. Jedes Teigstück rundschleifen, dann rumdrehen, sodass der Schluss nach oben zeigt. Mit dem Handrücken eine Rille in den Teigdrücken und das obere Ende des Teigstückes zum anderen Ende ziehen und dabei festzuziehen, wodurch sich eine ovale Form ergibt und der Schluss nach unten liegt. Die Teiglinge auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und mit einem Tuch abgedeckt 45 Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit den Ofen mit Backstein auf 250°C vorheizen. Die Teiglinge mit einem scharfen Messer tief einritzen und mit etwas Wasser besprühen, dann mit dem Backpapier auf den Backstein ziehen. Die Brötchen mit Dampf 5 Minuten bei 250°C (Ober-/Unterhitze) anbacken, dann die Temperatur auf 220°C reduzieren und weitere 15 Minuten goldbraun zu Ende backen. Wenn die Brötchen beginnen braun zu werden, die Ofentür öffnen und den Dampf entweichen lassen, damit die Brötchen knusprig werden.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!