Mittwoch, 18. Januar 2017

Cranberry Cookies

Auch wenn Weihnachten und damit die Plätzchenzeit schon vorbei ist, komme ich jetzt im neuen Jahr noch mit Cookies daher. Aber Cookies sind ja keine Plätzchen und dürfen deshalb das ganze Jahr gegessen werden, oder?! ;) Ich hatte noch ein paar Cranberries im Schrank und war auf der Suche, wie ich die verwerten kann. Cookies sind da eine tolle Sache, besonders weil ich dafür alle Zutaten zuhause hatte. Schnell gemacht sind sie noch dazu und schmecken sehr lecker. Perfekt also für den schnellen Cookies-Hunger zwischendurch.


Für ca. 25 Stück:
150g weiche Butter
80g Zucker
2 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
Schale 1 Orange
200g Mehl
100g getrocknete Cranberries

Für die Cookies Butter mit Zucker, Vanillezucker, Salz und Orangenschale schaumig schlagen, dann das Mehl untermischen, bis sich ein glatter Teig bildet. Dann die Cranberries unterkneten und je 1 EL Teig zu Kugeln formen, mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und etwas platt drücken. Die Cookies ca. 15 Minuten bei 180°C (Ober-/Unterhitze) hellbraun backen. Die Cookies auf dem Backblech erkalten lassen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 15. Januar 2017

Chicorée-Tarte-Tatin

Ich hoffe, ihr hattet tolle Weihnachtsfeiertage und einen guten Start in das neue Jahr. Ich habe dieses Mal ein Rezept für eine Chicorée-Tarte-Tatin für euch und das obwohl Januar ist und viele dann noch versuchen, ihre guten Vorsätze beizubehalten und gesund zu essen. Ich mache das nicht und esse wie bisher, das was mir schmeckt und versuche alles in Maßen zu genießen. Wer Angst davor hat, dass der Chocorée zu bitter schmeckt, den kann ich beruhigen: durch das Einlegen in warmen Wasser und besonders durch den Karamell ist er überhaupt nicht bitter, sondern hat eine schön angenehme Bitternote und schmeckt leicht süßlich. Eine schöne Vorspeise oder zusammen mit einem Salat eine tolle Hauptspeise. So oder so, einfach nur lecker und dabei so leicht und schnell gemacht.


Für die Tarte:
500g Chicorée
3 EL Zucker
3 Zweige Thymian, fein gehackt
Salz
Pfeffer
2 EL Essig
2 EL Butter
1 Rolle Blätterteig

Für die Tarte den Chicorée halbieren, den Strunk rausschneiden und den Chicorée in warmes Wasser legen, damit er nicht so bitter schmeckt. Den Chicorée dann gut abtropfen lassen und abtrocknen. Zucker in einer großen Pfanne goldbraun karamellisieren, dann die Chicorée-Viertel hinein legen, Thymianblättchen darüber streuen, salzen, pfeffern und 10 Minuten leicht köcheln lassen, dabei einmal wenden. Den Chicorée herausnehmen und den Essig zum Karamell zufügen, einmal aufkochen lassen. Dann die Butter dazugeben und weiter dickflüssig einkochen lassen. Den Karamell in eine 26cm große Tarteform (ohne herausnehmbaren Boden, da sonst der Karamell ausläuft) gießen, die Chicorée-Stücke gleichmäßig darauf verteilen und dann den Blätterteig darüber legen. Die Ränder des Teiges passend zur Form abschneiden, ein paar Mal mit der Gabel einstechen und dann bei 200°C (Ober-/Unterhitze) 20-25 Minuten goldbraun backen. Die Tarte ein paar Minuten auskühlen lassen und dann stürzen, dafür einen großen Teller auf die Form legen und beides zusammen umdrehen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 11. Dezember 2016

Karamell-Shortbread

Es ist wieder Plätzchenzeit! Und auch wenn ich dieses Jahr eher die altbewährten Klassiker backe und mich auf ein paar wenige Sorten beschränke, habe ich trotzdem ein neues Rezept für euch: Karamell-Shortbread. Auch dieses Rezept habe ich vor etlichen Jahren bereits gebacken und dementsprechend auch die Quelle vergessen (dieses Jahr ist irgendwie das Jahr der herausgekramten Rezepte ;) ). Die Plätzchen sind schön mürbe und der Karamell zusammen mit der Schokolade erinnert mich an den allseits beliebten Schokoriegel Twix. Wer diesen Riegel liebt, kommt also an den Plätzchen nicht vorbei. Ihr werdet es nicht bereuen, die Teile machen echt süchtig. Also nix wie ran an den Ofen.


Für 50 Plätzchen:
250g Mehl
30g Speisestärke
85g Zucker
¼ TL Salz
175g kalte Butter
25 weiche Karamellbonbons (ca. 300g)
100g Zartbitterschokolade, geschmolzen

Für das Karamell-Shortbread Mehl, Speisestärke, Zucker und Salz mischen und zusammen mit der Butter rasch zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie gewickelt im Kühlschrank 1 Stunde ruhen lassen. In der Zwischenzeit die Karamellbonbons halbieren. Den Teig danach in 50 gleich große Stücke teilen und zu Kugeln formen. Die Kugeln platt drücken und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Die Plätzchen dann bei 160°C (Ober-/Unterhitze) 10 Minuten backen, dann je eine Hälfte der Karamellbonbons (mit der Schnittfläche nach unten) auf die Plätzchen setzen und weitere 3 – 5 Minuten backen, bis die Bonbons leicht verlaufen (das hat bei mir etwas länger als 5 Minuten gedauert, einfach ein Auge darauf haben und den gewünschten Bräunegrad der Plätzchen und das Verlaufen der Bonbons abwarten). Die Plätzchen abkühlen lassen und dann je einen Klecks (ca. 1 TL) Schokolade darauf verteilen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 4. Dezember 2016

Zimtschneckenkranz

Zimtschnecken sind eine ganz große Leidenschaft von mir, ich liebe Zimt grundsätzlich und was passt auch besser zu Weihnachten? Als ich deshalb diesen Zimtschneckenkranz entdeckt habe, war klar, dass ich den unbedingt nachbauen musste. Ich habe zwar einen anderen Teig genommen und auch bei der Füllung etwas den Fett- und Zuckeranteil reduziert, denn das war mir dann doch zu mächtig. Die Idee ist genial und macht ganz schön was her. Der Kranz ist damit eine tolle Idee für Weihnachten, entweder zum Nachmittagskaffee oder aber schon zum Frühstück – was gibt es besseres als Zimtschneckenduft am Morgen?! Nichts!

 
Für den Teig:

¼ cup warmes Wasser
¼ cup Zucker
1 Päckchen Trockenhefe
2 EL Butter
¾ cup warme Milch
1 TL Salz
1 Ei
3 ¼ cup Mehl

Für die Füllung:
50g Butter, geschmolzen
30g brauner Zucker
30g weißer Zucker
2 TL Zimt

Für die Glasur:
3-4 EL Puderzucker
Etwas Wasser


Für den Zimtschneckenkranz das Wasser mit etwas des Zuckers und der Trockenhefe mischen und 5 Minuten ruhen lassen. Dann die Butter, Zucker, Milch, Salz und Ei in eine Schüssel geben, die Hefemischung zufügen und gründlich vermischen. Nach und nach das Mehl zufügen und alles gut verkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort 40 Minuten gehen lassen. Dann auf bemehlter Arbeitsfläche rechteckig (50 x 25cm) ausrollen. Die geschmolzene Butter für die Füllung auf dem Teig verstreichen. Die beiden Zuckersorten mit dem Zimt mischen und diese Mischung gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Den Teig aufrollen und dann zu einem Kreis formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Den Kranz in 20 gleich große Scheiben schneiden, dabei aber die Rolle nur zu ¾ und nicht vollständig durchschneiden. Die so entstandenen Stücke nun leicht überlappend aufeinander legen. Am besten stellt ihr in die Mitte des Kranzes noch eine kleine Schüssel, damit die Form beim Backen erhalten bleibt. 

 
Den Teig nun noch einmal ca. 20 Minuten gehen lassen und dann bei 180°C (Ober-/Unterhitze) 20 Minuten goldbraun backen. Etwas abkühlen lassen, die Schüssel aus der Mitte entfernen. Puderzucker und etwas Wasser vermischen, bis eine zähflüssige Glasur entsteht. Die Glasur dann über den Kranz geben und am besten noch lauwarm servieren.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Montag, 28. November 2016

Weißes Schokoladen-Soufflé

Seid ihr noch auf der Suche nach einem Dessert für Weihnachten? Dann sucht nicht weiter, denn ich habe ein weißes Schokoladen-Soufflé für euch, das perfekt dazu passt. Wir hatten das auch vor vielen Jahren einmal an Weihnachten gegessen und waren damals sehr begeistert. Leider habe ich vergessen, woher das Rezept stammt. Die weiße Schokolade ist schön dezent und harmoniert gut mit dem Mandellikör. Ein feines Dessert für alle Soufflé-Liebhaber. Und Angst muss man davor auch nicht haben, denn es ist vergleichsweise stabil und hält den Weg vom Ofen auf den Teller locker aus.


Für 8 Soufflés:

300ml Milch
60g Butter
1 Prise Salz
40g Zucker
100g weiße Kuvertüre
60g Mehl
5 Eier
40ml Mandellikör
50g Mandelblättchen



Für das Soufflé die Milch zusammen mit Butter, Salz und Zucker aufkochen lassen, dann die Kuvertüre darin schmelzen lassen. Das Mehl unter Rühren untermischen und einmal kurz aufkochen lassen, bis die Masse andickt. Sollten sich Klümpchen gebildet haben, die Masse einfach durch ein Sieb streichen. Dann die Eier trennen. Die Eigelbe unter die Milchmasse rühren, den Mandellikör ebenfalls untermischen. Das Eiweiß steif schlagen und unterheben. Die Masse in 8 gebutterte und bemehlte kleine Förmchen geben, die Mandelblättchen darüber streuen und die Soufflés bei 180°C (Ober-/Unterhitze) ca. 30 Minuten goldbraun backen.


Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Donnerstag, 10. November 2016

Spaghetti mit Hackbällchen

Spaghetti mit Hackbällchen – ein Klassiker der italo-amerikanischen Küche – gibt es bei uns schon seit ewigen Zeiten… ein Wunder, dass ich es bisher noch nicht verbloggt habe?! Das hole ich jetzt endlich einmal nach. Das Rezept dazu habe ich vor mehr als 10 Jahren in einer Fernsehzeitschrift gefunden. Das Besondere sind die Frühlingszwiebeln und der Feta in der Sauce, dieden nötigen Pepp bringen. Ein schnelles, einfaches Gericht, was uns immer wieder hervorragend schmeckt.



Für die Hackbällchen:
500g gemischtes Hackfleisch
1 Zwiebel, fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 Ei
Salz
Pfeffer
½ TL Paprikapulver
½ TL Senf
1 TL Thymian, getrocknet
3 EL Paniermehl
Etwas Öl

Für die Sauce:

1 Bund Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
500g passierte Tomaten
200g Feta, in Würfel geschnitten
Salz
Pfeffer
500g Spaghetti


Für die Hackbällchen alle Zutaten, bis auf das Öl, gründlich vermengen und gleichmäßige kleine Bällchen daraus formen. Die Hackbällchen in etwas Öl rundherum goldbraun anbraten. Das Weiße der Frühlingszwiebeln dazugeben und kurz mit anschwitzen. Mit den passierten Tomaten ablöschen, mit Salz und Pfeffer würzen und kurz köcheln lassen. Zum Schluss den Feta und das Grüne der Frühlingszwiebeln untermischen, kurz durchziehen lassen und mit den in reichlich Salzwasser al dente gegarten Spaghetti servieren.

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Dienstag, 1. November 2016

Veganer "Käse" mit Süßkartoffeln


Heute gibt es die vorerst letzte Variante an veganem Käse und zwar eine Variante mit Süßkartoffeln darin. Dadurch bekommt er auch diese tolle gelbe Farbe. Durch die Gewürze und die Hefeflocken schmeckt er schön würzig, ohne zu dominant zu sein. Für alle, die Abwechslung in Sachen Käse mögen, gibt es jetzt im Archiv schon einiges an Auswahl. Jeder dieser Käsesorten ist lecker, auch wenn ich persönlich nach wie vor echten Käse bevorzuge. Für alle, die aber auf tierische Produkte verzichten möchte, sind diese Käsealternativen wirklich super. Hier also kommt das Rezept.





Für den veganen „Käse“:
½ cup Süßkartoffel, in ca. 1,5cm große Würfel geschnitten
½ cup Sojamilch
½ TL Paprikapulver
½ TL Kreuzkümmel
1 TL Salz
1 EL Sojasauce
1 Knoblauchzehe
1 EL Zitronensaft
2 EL Hefeflocken
½ cup Wasser
2 TL Agar Agar


Für den veganen „Käse“ die Süßkartoffelwürfel weich kochen und dann mit Sojamilch, Paprika, Kreuzkümmel, Salz, Sojasauce, Knoblauchzehe, Zitronensaft und Hefeflocken pürieren. Wasser mit Agar Agar aufkochen lassen und unter die Käsemischung rühren, dabei immer weiter pürieren. Die Käsemasse in eine geölte Form geben und mindestens 3 Stunden kühl stellen und fest werden lassen.


Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!