Sonntag, 1. November 2020

Dinokuchen

Und noch eine Motivtorte, bzw. ein Motivkuchen, der dieses Mal sogar noch einfacher gemacht ist. Es handelt sich um einen einfachen Rührkuchen, der mit Zuckerguß und ein paar Papierverzierungen zum Dinosaurier wird. Das sieht nicht nur niedlich aus, der Kuchen schmeckt auch sehr lecker nach Nüssen und Schokolade, was für mich ja ohnehin ein Traum-Duo ist. 


Für den Kuchen:

200g weiche Butter

175g Zucker

1 EL Vanillezucker

4 Eier

200g gemahlene Haselnüsse

250g Mehl

1 Pk. Backpulver

100g Zartbitterschokolade, grob gehackt

150g Puderzucker

3-4 EL Wasser

grüne Lebensmittelfarbe

grüne Schokolinsen

grüner Fotokarton

schwarzer Filzstift

Für den Kuchen Butter mit Zucker schaumig schlagen, dann die Eier einzeln unterrühren. Haselnüsse, Mehl und Backpulver untermischen und die Schokolade unterheben. Den Teig in eine gefettete, mit Mehl ausgestäubte Kastenform (30cm Länge) füllen, glatt streichen und bei 180°C (Ober-/Unterhitze) ca. 1 Stunde backen (Stäbchenprobe!). Den Kuchen 10 Minuten in der Form stehen lassen, dann herausnehmen und vollständig abkühlen lassen. Puderzucker mit etwas Wasser zu einem dickflüssigen Guß verrühren, mit Lebensmittelfarbe grün einfärben und den Kuchen damit bestreichen. Mit den Schokolinsen verzieren. Aus dem Fotokarton Rückenteile, Schanz und Kopf ausschneiden und Mund und Augen auf den Kopf aufmalen. Den Kuchen an den jeweiligen Stellen mit einem spitzen Messer einschneiden und die Dinosaurierteile kurz vor dem Servieren einstecken.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 10. Oktober 2020

Bananen-Kuppeltorte

Diese Torte habe ich bereits vor fast zwanzig Jahren gebacken, sie war also eine der ersten Torten, die ich gemacht habe. Die Torte schmeckt heute noch genauso gut wie damals und ist eine der Lieblingstorten meines Bruders. Die Kombination aus Vanille-Pudding-Sahnecreme mit Bananen ist einfach unschlagbar gut. Das Rezept dazu stammt aus einem Dr. Oetker Backbuch, das ich damals (fast) von vorne bis hinten durchgebacken habe. Das sind einfach Klassiker, die zu Recht heute noch genauso lecker und beliebt sind.

 


Für den Biskuit:

2 Eigelbe

50g Zucker

1 EL Vanillezucker

50g Mehl

25g Speisestärke

1/2 TL Backpulver

2 Eiweiß

1 Prise Salz

25g Butter, geschmolzen

Für den Biskuit die Eigelbe mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen. Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen und über die Eigelbmasse sieben. und zusammen mit einem Teil des Eischness unterheben. Dann den restlichen Eischnee und die geschmolzene Butter vorsichtig unterheben und den Teig in eine mit Backpapier ausgekleidete Springform (26cm Durchmesser) füllen und bei 180°C (Ober-/Unterhitze) ca. 20 Minuten backen.

 

Für die Füllung:

2-3 Bananen

Saft von 1/2 Zitrone

Für die Füllung die Bananen waagerecht halbieren und in Stücke schneiden und mit dem Zitronensaft bestreichen, damit sie nicht braun werden. Die Bananenstücke auf dem abgekühlten Biskuit verteilen.

 

Für die Creme:

 1 Pk. gemahlene, weiße Gelatine

3 EL kaltes Wasser

1 Pk. Puddingpulver Vanille-Geschmack

40g Zucker

400ml Milch

1 TL Vanilleextrakt

400ml Sahne

Für die Creme die Gelatine in Wasser anrühren und 10 Minuten quellen lassen. In der Zwischenzeit aus Puddingpulver, Zucker und Milch nach Packungsanleitung einen Pudding zubereiten. Die Gelatine zum noch heißen Pudding zufügen und unter Rühren auflösen. Den Pudding erkalten lassen und dabei immer mal wieder umrühren. Wenn der Pudding kalt ist und anfängt zu gelieren die Sahne steif schlagen und unterheben. Wenn die Creme etwas fest geworden ist die Creme kuppelartig auf den Biskuit streichen. Die Torte kalt stellen.

 

Zum Verzieren:

2 Bananen

Saft 1/2 Zitrone

30g Zartbitterschokolade

Kurz vor dem Verzieren die Bananen waagerecht halbieren, mit Zitronensaft bestreichen und auf die Torte legen. Die Schokolade schmelzen und die Torte damit verzieren.

 
Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 27. September 2020

Peppa Wutz Torte

Ich bin ja eigentlich nicht so der Motivtorten-Typ, aber an diese Peppa Wutz Torte habe sogar ich mich rangetraut und es gut hinbekommen, wie ich finde. Das Motiv ist bei Kleinkindern im Moment der Hit, aber auch den Erwachsenen hat es geschmeckt und die Torte war im Nu verputzt. Vor allem die Himbeerfüllung hat uns sehr gut geschmeckt und ich bin auch von der Milchmädchen-Buttercreme ganz angetan, da sie nicht zu süß schmeckt und sich hervorragend verarbeiten lässt.


Für den hellen Biskuit:

2 Eigelbe

75g Zucker

2 Eiweiß

1 Prise Salz

65g Mehl

10g Butter, geschmolzen

Für den hellen Biskuit die Eigelbe mit dem Zucker schaumig schlagen. Die Eiweiß mit Salz steif schlagen. Das Mehl über die Eigelbmasse sieben und zusammen mit einem Teil des Eischness unterheben. Dann den restlichen Eischnee und die geschmolzene Butter vorsichtig unterheben und den Teig in eine mit Backpapier ausgekleidete Springform (18cm Durchmesser) füllen und bei 180°C (Ober-/Unterhitze) ca. 25 Minuten backen.


Für den dunklen Biskuit:

2 Eigelbe

75g Zucker

2 Eiweiß

1 Prise Salz

60g Mehl

5g Kakao

10g Butter, geschmolzen

Für den dunklen Biskuit die Eigelbe mit dem Zucker schaumig schlagen. Die Eiweiß mit Salz steif schlagen. Das Mehl zusammen mit Kakao über die Eigelbmasse sieben und zusammen mit einem Teil des Eischness unterheben. Dann den restlichen Eischnee und die geschmolzene Butter vorsichtig unterheben und den Teig in eine mit Backpapier ausgekleidete Springform (18cm Durchmesser) füllen und bei 180°C (Ober-/Unterhitze) ca. 25 Minuten backen.

 

Für die Himbeer-Mascarpone-Creme:

150g Himbeeren

15g Zucker

125g Mascarpone

150g Sahne

Für die Schoko-Mascarpone-Creme die Himbeeren durch ein Sieb streichen, mit Zucker und Mascarpone glatt verrühren. Die Sahne steif schlagen und unter die Himbeercreme heben.


Für die Schoko-Mascarpone-Creme:

100g Zartbitterschokolade, geschmolzen:

125g Mascarpone

1 EL Zucker

150g Sahne

Für die Schoko-Mascarpone-Creme die Schokolade mit Mascarpone und Zucker verrühren. Sahne steif schlagen und unter die Schokocreme heben.


Zum Verzieren:

200g Butter, zimmerwarm

200g gezuckerte Kondensmilch

rote Gelfarbe

Zuckerperlen

Für die Buttercreme die Butter weißschaumig schlagen, dann die gezuckerte Kondensmilch unter Rühren zufügen und solange schlagen, bis eine feste Creme entsteht. Etwas rote Gelfarbe unterrühren, bis die Buttercreme rosa ist.

Zum Verzieren 2 Kreise von 18cm auf ein Backpapier zeichnen und auf einem Kreis das Kleid und aus dem anderen den Kopf aufzeichnen (siehe hier). Die Biskuitböden jeweils waagerecht halbieren. Den dunklen Biskuit mit der Himbeercreme und den hellen Biskuit mit der Schokocreme füllen. Nun die Schablonen auflegen und den Kuchen entsprechend zurechtschneiden. Die beiden Torten auf ein Brett legen und den Kopf dünn mit der Buttercreme bestreichen. Die Tortenabschnitte als Krone an den Kopf setzen und ebenfalls mit Buttercreme bestreichen. Etwas der rosa Buttercreme in einen Spritzbeutel mit runder Tülle füllen und die Augen und Nase aufspritzen. Die restliche Buttercreme mit weiterer Gelfarbe rot einfärben. Die untere Torte (das Kleid) mit der roten Buttercreme bestreichen und verzieren. Die Krone mit Zuckerperlen verzieren. Bis zum Servieren kühl stellen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 27. Juni 2020

Lamingtons

Ich hatte von Ostern noch Kokosraspeln übrig und habe überlegt, was ich damit noch alles anstellen könnte. Als ich dann die Lamingtons gesehen habe, war es klar, schließlich ist es das australische Nationalgebäck. Wir fanden die kleinen Küchlein einfach genial. So saftig und schokoladig und das obwohl es gar kein "richtiger" Schokokuchen ist. So toll und lecker kann Resteverwertung sein. Ein Volltreffer.

Für den Teig:
3 Eier
150g Zucker
1 TL Vanilleextrakt
1 Prise Salz
150g Mehl
1 TL Backpulver
75g geschmolzene Butter

Für die Lamingtons die Eier mit Zucker, Vanilleextrakt und Salz sehr schaumig schlagen. Dann Mehl und Backpulver mischen, darüber sieben und vorsichtig unterheben. Die geschmolzene Butter vorsichtig untermischen und alles in eine gefettete Form (20cm x 20cm) füllen und bei 170°C (Ober-/Unterhitze) ca. 25 Minuten backen. Den Biskuit in der Form etwas abkühlen lassen, dann stürzen und vollständig abkühlen lassen.

Für die Kakao-Tunke:
35g geschmolzene Butter
120ml lauwarme Milch
33g Kakao
150g Puderzucker
1 Prise Salz
100g Kokosraspeln

Die geschmolzene Butter mit der Milch vermischen. Falls die Butter wieder ausflockt, weil die Milch zu kalt war, die Mischung einfach nochmal erwärmen, bis die Butter wieder gelöst ist. Alternativ könnt ihr die Butter auch einfach mit der Milch zusammen erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Kakao und Puderzucker zu der Milchmischung sieben und zusammen mit dem Salz unterrühren. 
Den Biskuit in 16 gleich große Würfel schneiden, kurz in die Kakao-Milch-Mischung tunken und dann in den Kokosraspeln wälzen. Auf einen Küchenrost setzen und etwas antrocknen lassen. Die Lamingtons danach am besten auf einen Kuchenteller setzen und noch etwas im Kühlschrank durchziehen lassen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 20. Juni 2020

Pistazien-Pralinen

Manchmal habe ich Ideen oder Rezepte im Kopf, die mich nicht wieder loslassen und dann muss ich die unbedingt ausprobieren - okay, das ist eigentlich ständig der Fall, also Normalzustand ;) Dieses Mal war es eine Pistazienganache für Pralinen. Ich mag Pistazien sehr gerne und vor allem Pistaziencreme, die man sich auf's Brot schmieren kann, hat es mir angetan. Ich habe auch schon einmal Pistazienganache für Macarons gemacht, wollte es dieses Mal jedoch in Pralinenform genießen. Wie immer sind Pralinen etwas aufwändig, wenn man, so wie ich, die Hohlkörper selber macht. Ihr könnt aber auch die Masse einfach kühlen, dann zu Kugeln formen und in Kakao wälzen. Das habe ich mit der restlichen Füllung gemacht. Das sind mit die besten Pralinen, die ich je gemacht habe. Ein absoluter Favorit!


Für die Pralinen:
60g Pistazienkerne
150g weiße Kuvertüre, fein gehackt
75g Sahne
25g Puderzucker
150g weiße Kuvertüre, fein gehackt

Für die Pralinen die Pistazienkerne zu einer feinen, cremigen Paste mahlen, das funktioniert bei dieser kleinen Menge am besten mit dem Pürierstab. Die Sahne aufkochen und über die gehackte weiße Kuvertüre geben, umrühren bis die Schokolade geschmolzen ist. Den Puderzucker und die Pistaziencreme untermischen. 
Für die Hohlkörper drei Viertel von der weißen Kuvertüre über einem warmen Wasserbad schmelzen, die Kuvertüre sollte dabei nicht wärmer als 40°C werden. Dann die Schüssel vom Wasserbad nehmen und die restliche Kuvertüre unterrühren, bis die Temperatur der Kuvertüre 27-28°C beträgt. Die Schüssel nun wieder auf das Wasserbad setzen und die Kuvertüre vorsichtig auf 30-31°C erwärmen. Eine Pralinenform mit 15 Mulden mit der flüssigen Kuvertüre befüllen und die Form langsam schwenken, bis die Mulde gleichmäßig überzogen ist.Die Form über der Schüssel auf den Kopf drehen und die restliche Kuvertüre zurück in den Topf laufen lassen. Die Form für ca. 20 Minuten in den Kühlschrank stellen, bis die Kuvertüre fest ist.
Die Füllung in die vorbereitete Form füllen. Danach die restliche Kuvertüre, die noch von der Herstellung der Pralinenformen übrig ist, erneut schmelzen und die Füllung damit bedecken. Die Pralinen kühl stellen und dann aus der Form stürzen.

Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!

Samstag, 13. Juni 2020

Dalgona Coffee

Habt ihr schon vom neusten Trend im Internet gehört? Dalgona Coffee? Man kommt ja gar nicht mehr an diesem Getränk vorbei und ich musste testen, was an diesem Hype so dran ist. Eigentlich ist es gar nichts super Neues und wird in vielen Regionen der Welt so oder ähnlich genossen. Im Grunde genommen ist es schaumig geschlagener Kaffee, der auf kalter Milch (egal welche Variante) gesetzt wird. Wer sich jetzt wundert, wie aus Zucker, löslichem Kaffeepulver und Wasser Kaffee-Schaum entstehen kann, dem kann ich sagen, es funktioniert tatsächlich (allerdings wirklich nur mit löslichem Kaffeepulver und nicht mit frisch gebrühtem Kaffee). Eigentlich kein Wunder, denn wenn man Espresso kocht, erhält man ja auch die typische Crema und dieser Kaffeeschaum ist einfach konzentrierter durch den niedrigeren Wassergehalt und das konzentrierte Kaffeepulver.
Ich war ja zuerst skeptisch, weil löslicher Kaffee im Normalfall nicht wirklich nach einem ordentlichen Kaffee schmeckt, aber dieser Dalgona Coffee hat etwas an sich und schmeckt uns wirklich super, so wie Eiskaffee. Den gibt jetzt im Sommer fast täglich.

 
Für 2-3 Kaffees:
2 EL lösliches Kaffeepulver
2 EL Zucker
2 EL heißes Wasser
kalte Milch und Eiswürfel zum Servieren (Menge nach Belieben)

Für den Dalgona Coffe Kaffeepulver, Zucker und Wasser Schüssel in ca. 3 Minuten mit dem Handrührgerät schaumig schlagen. Milch und Eiswürfel in ein Glas geben und den Kaffee-Schaum darauf verteilen.

Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!

Samstag, 6. Juni 2020

Zitronen-Pralinen

Pralinen gehören für mich nicht nur zu Weihnachten, sondern ich kann eine gute Praline auch im Frühjahr oder Sommer genießen. Natürlich passe ich dann aber den Geschmack an. Während ich im Winter Karamell, Nüsse und dunkle Schokolade bevorzuge, mag ich in den warmen Jahreszeiten weiße Schokolade und Zitrusnoten gerne. Dieses mal habe ich mich für Zitronen-Pralinen entschieden. Da ich von der Hochzeit meines Bruders noch etwas Ruby-Schokolade übrig hatte, habe ich die Hohlkörper daraus hergestellt, da ich die Schokolade für etwas Besonderes benuzen und nicht einfach so naschen wollte. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern hat eine ganz eigenen, spannenden Geschmack. Wem das zu viel Aufwand ist, der kann die Füllung auch einfach zu Kugeln rollen und in Puderzucker wälzen.

 
Für die Pralinen:
50g weiche Butter
50g Puderzucker
2 EL Zitronensaft
Schale von 1 Zitrone, fein abgerieben
125g weiße Kuvertüre, geschmolzen
150g Ruby- Schokolade

Für die Pralinen die Butter mit dem Puderzucker schaumig schlagen, dann Zitronensaft und Zitronenschale unterrühren. Dann die geschmolzene Kuvertüre unterrühren.
Für die Hohlkörper drei Viertel von der Ruby-Schokolade über einem warmen Wasserbad schmelzen, die Kuvertüre sollte dabei nicht wärmer als 43°C werden. Dann die Schüssel vom Wasserbad nehmen und die restliche Schokolade unterrühren, bis die Temperatur der Kuvertüre 26°C beträgt. Die Schüssel nun wieder auf das Wasserbad setzen und die Kuvertüre vorsichtig auf 29°C erwärmen. Eine Pralinenform mit 15 Mulden mit der flüssigen Kuvertüre befüllen und die Form langsam schwenken, bis die Mulde gleichmäßig überzogen ist.Die Form über der Schüssel auf den Kopf drehen und die restliche Kuvertüre zurück in den Topf laufen lassen. Die Form für ca. 20 Minuten in den Kühlschrank stellen, bis die Kuvertüre fest ist.
Die Füllung in die vorbereitete Form füllen. Danach die restliche Schokolade, die noch von der Herstellung der Pralinenformen übrig ist, erneut schmelzen und die Füllung damit bedecken. Die Pralinen kühl stellen und dann aus der Form stürzen.

Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!