Sonntag, 21. Mai 2017

Rote-Linsen-Aufstrich

Die Sammlung an diversen Brotsorten, egal ob mit oder ohne Sauerteig, ist hier im Blog mittlerweile ja schon ganz ordentlich. Aber man kann ja nicht von Brot alleine leben, deshalb gibt es heute mal wieder einen Aufstrich aus roten Linsen für aufs Brot. Der Aufstrich schmeckt unglaublich aromatisch und würzig, wir waren sehr begeistert. Eine tolle Alternative zu Wurst, Käse und Co.


Für den Aufstrich:
1 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
1 Stück (1cm) Ingwer, fein gehackt
2 EL Öl
1 Karotte, in feine Würfel geschnitten
100g rote Linsen
1 EL Tomatenmark
2 TL Garam Masala
½ TL gemahlener Koriander
200ml Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
2-3 TL Zitronensaft
Reichlich frische Petersilie, fein gehackt

Für den Rote-Linsen-Aufstrich Zwiebel, Knoblauch und Ingwer in Öl andünsten, dann Karotte und Linsen zufügen und ca. 1 Minute mitdünsten. Das Tomatenmark, Garam Masala und den Koriander zufügen und kurz mit anschwitzen. Mit der Brühe ablöschen und 10 – 12 Minuten garen, bis die Linsen anfangen zu zerfallen. Die Mischung mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken, die Petersilie unterheben und alles 30 Minuten kalt stellen. 

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 14. Mai 2017

Haselnuss-Gugl

Heute ist Muttertag und wer noch auf der Suche nach einem schnellen, selbstgemachten Geschenk (der Favorit von Mamas) ist, dem seien diese Haselnuss-Gugl ans Herz gelegt. Sie sind schnell gemacht, schmecken lecker und sind so hübsch, fast wie eine Praline. Natürlich kann man die Gugl auch in einer anderen Form backen, muss dann aber evtl. die Teigmenge anpassen (z.B. verdoppeln für eine Muffinform). Eine Herzform ist natürlich auch sehr passend für heute. Das Rezept dazu stammt übrigens aus dem Buch „Feine Gugl“ von Chalwa Heigl, allerdings habe ich die Zubereitung angepasst. Na dann nix wie auf in die Küche und schnell noch etwas für die Mama gezaubert.


Für 18 Gugl:
1 Ei
35g Puderzucker
1-2 EL Milch
45g Butter, geschmolzen
40g Mehl
5g Kakao
45g Haselnüsse

Für die Haselnuss-Gugl das Ei mit dem Puderzucker schaumig schlagen, dann
Milch und Butter unterrühren. Mehl, Kakao und Haselnüsse mischen und nur ganz kurz unterrühren. Den Teig in die gefetteten und bemehlten Gugl-Formen füllen (je Gugl ca. 1 TL) und dann bei 180°C (Ober-/Unterhitze) ca. 15 Minuten goldbraun backen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 7. Mai 2017

Strudelschnecke mit Pilzfüllung

Vor nicht ganz so langer Zeit konnte ich Pilze nicht ausstehen – ich fand den Geruch zwar immer sehr appetitlich, aber sobald ich die Pilze probiert habe, hat es mich geschüttelt. Der Geschmack war ja noch halbwegs erträglich, aber die Konsistenz…. einfach nur furchtbar. Erst nach vielen vielen Jahren und Versuchen bin ich nun soweit, dass ich von mir behaupten kann: ich esse Pilze und das nicht nur weil ich es muss, sondern weil es mir schmeckt. Wenn die Pilze gut verarbeitet werden, dann sind sie nämlich sehr lecker und auch die Konsistenz muss nicht wabbelig und eklig sein, sondern kann überzeugen. Deshalb kommt hier ganz hochoffiziell mein erstes Rezept mit Pilzen auf dem Blog: Strudelschnecke mit Pilzfüllung. Die Haselnüsse harmonieren wunderbar mit dem aromatischen Geschmack der Champignons und die Schnecke ist schön knusprig. Zusammen mit einem Salat hat man ein tolles Essen.


Für die Strudelschnecke:
1 große Zwiebel, fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
2 EL Öl
1kg Champignons, in feine Würfel geschnitten
75g Haselnusskerne, fein gehackt und geröstet
125g saure Sahne
2 EL Senf
Reichlich frische Petersilie, fein gehackt
Salz
Pfeffer
Zitronensaft
1 Prise Zucker
250g Filoteig (9 Blätter)
100g Butter, geschmolzen
40g gemahlene Haselnüsse, geröstet
3 EL geschälte Sesamsaat


Für die Strudelschnecke Zwiebeln und Knoblauch in Öl und Butter andünsten, dann die Pilze zufügen und so lange braten, bis keine Flüssigkeit mehr in der Pfanne ist. Dann die Pilze mit den gehackten Nüssen, der sauren Sahne, dem Senf und der Petersilie mischen und mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Zucker abschmecken. 2 Geschirrtücher leicht anfeuchten und leicht überlappend nebeneinander legen. 3 Strudelteigblätter leicht überlappend auf die Geschirrtücher legen und mit Butter bestreichen. Dann noch zweimal je eine weitere Lage Strudelblätter darauf legen und wieder mit Butter bestreichen, man hat also insgesamt 3 Lagen mit je 3 Strudelblättern. Die gemahlenen Haselnüsse darüber streuen und die Pilzfüllung als Strang auf das untere Ende des Teiges gleichmäßig verteilen, dabei einen 3 cm breiten Rand lassen. Die Seiten rechts und links umschlagen und von der langen Seite her den Teig über die Füllung aufrollen. Die Rolle mit Butter bepinseln, zur Schnecke formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Die Schnecke mit Sesam bestreuen und 35 – 40 Minuten bei 200°C (Ober-/Unterhitze) backen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 30. April 2017

Foccacia a libro

Meine Vorliebe für Brot- und Brötchenvarianten dürfte ja mittlerweile bekannt sein. Deshalb verwundert es auch nicht, dass ich dieses Foccacia a libro sofort machen musste, als ich von dem Rezept im Vorbeigehen  beim ARD-Buffet gehört habe – ich bin wirklich nur am Fernseher vorbeigegangen und habe den Beitrag darüber aufgeschnappt und war gleich Feuer und Flamme. Das Foccacia a libro hat seinen Namen, da es aussieht wie ein Buch, wenn man es aufschneidet. Neben der außergewöhnlichen Form besticht das Foccacia natürlich auch mit seinem Geschmack. Viel Olivenöl und Oregano sowie ein wenig Peperoncino runden das Foccacia ab. Auch wenn die Form aufwändig aussieht, so ist das Foccacia doch ganz einfach gemacht.


Für den Teig:
10g frische Hefe
250g Wasser
500g Mehl
10g Salz

Zum Fertigstellen:
Reichlich Olivenöl
Getrockneter Oregano
Meersalz
Peperoncino


Für das Foccacia die Hefe im Wasser auflösen. Mehl und Salz mischen, dann die Hefemischung zufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig 10 Minuten ruhen lassen und dann auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche so dünn wie möglich zu einem großen Viereck ausrollen. Die Oberseite des Teigs mit reichlich Olivenöl bestreichen, dann Oregano, Salz und Peperoncino darüber streuen. Nun jeweils die linke und rechte Seite einmal einknicken und wieder mit Öl und Gewürzen bestreuen. 

 
Dann den Teig weiter einschlagen und wieder ölen und würzen, bis sich beide Seiten berühren. 

 
Dann die beiden Teigseiten zu einer Rolle aufeinanderlegen 


und diese dann zur Schnecke formen. 
 


Die Schnecke in eine geölte Springform setzen und 3 Stunden ruhen lassen. 

 
Danach die Foccacia bei 220°C (Ober-/Unterhitze) 20 Minuten goldbraun backen.


Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 23. April 2017

Pizzawaffeln

Ich liebe Waffeln, egal ob süß oder herzhaft, eckig oder Herzchenwaffeln, weich oder knusprig – ich bin noch keiner Waffel begegnet, die ich nicht mochte. Deshalb fallen diese Pizzawaffeln genau in mein Beuteschema, denn Pizza mag ich mindestens ebenso sehr. Ein weicher Hefeteig, der mit dem typischen Pizzagewürz Oregano aromatisiert und mit getrockneten Tomaten, Oliven und Pinienkernen gepimpt wird. Zusammen mit einem frischen Salat und einem einfachen Joghurt-Dip ergibt sich so eine leckere kleine Mahlzeit.


Für ca. 20 Waffeln:
300g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
1 TL Zucker
½ TL Salz
1 Prise Pfeffer
1 TL getrockneter Oregano
2 Eier
75ml Olivenöl
350ml Wasser
50g getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft und klein geschnitten
75g entsteinte schwarze Oliven, klein geschnitten
40g Pinienkerne, leicht angeröstet

Für die Pizzawaffeln Mehl, Hefe, Zucker, Salz, Pfeffer und Oregano mischen. Eier, Öl und Wasser zufügen und alles zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten ruhen lassen, dann Tomaten, Oliven und Pinienkerne unterrühren. Je 2 EL Teig in einem Waffeleisen knusprig braun ausbacken und die fertigen Waffeln bei 50°C im Ofen warm halten.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 15. April 2017

Roggen-Dinkel-Brötchen

Ich wünsche euch allen frohe Ostertage. Habt ihr etwas Besonderes geplant? Bei uns bleibt es ruhig und wir machen uns ein paar gemütliche Tage und brunchen schön. Falls ihr da noch auf der Suche für ein paar Rezepte auf die Schnelle seid, werdet ihr hier mit den Roggen-Dinkel-Brötchen fündig. Die Brötchen sind herrlich aromatisch, schön würzig durch das Roggen- sowie Dinkelmehl und haben eine tolle Kruste. Den Teig könnt ihr heute Abend noch schnell ansetzen und habt dann morgen früh schnell ein paar leckere Brötchen auf dem Frühstückstisch. 

 
Für 8 Brötchen:

7g Frischhefe
1 TL Honig
300g lauwarmes Wasser
200g Mehl, Type 550
150g Roggenmehl, Type 1150
100g Dinkelmehl, Type 630
10g Salz
1 EL weiche Butter
   
Für die Brötchen Hefe und Honig im Wasser auflösen. Dann alle Mehlsorten mit dem Salz mischen, das Hefewasser sowie die Butter zufügen und alles auf langsamster Stufe 10 Minuten kneten lassen. Der Teig sollte glänzen, ist leicht klebrig und löst sich nicht vom Schüsselboden. Den Teig in eine Schüssel geben und mit Frischhaltefolie abgedeckt über Nacht (ca. 12 Stunden) im Kühlschrank ruhen lassen. Am nächsten Morgen den Teig vorsichtig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und vorsichtig zu einem Rechteck ziehen/drücken, dabei nicht zu viel Luft herausdrücken. Den Teig in 8 gleich große Stücke schneiden. Jedes Rechteck leicht in Form ziehen und aufrollen. Mit dem Schluss nach unten auf die bemehlte Arbeitsfläche setzen und abgedeckt weitere 45 Minuten gehen lassen. Danach die Brötchen mit Schluss nach oben auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen, der Länge nach einschneiden und dann bei 230°C (Ober-/Unterhitze) 10 Minuten mit Dampf backen. Den Dampf entweichen lassen und dann weitere 10 – 15 Minuten goldbraun backen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 9. April 2017

Baklava

Ich gehe regelmäßig beim türkischen Supermarkt einkaufen und stocke meine Vorräte an Weinblättern, Bulgur, roten Linsen und Gewürzen auf. Beim letzten Einkauf habe ich dann an der Bäckertheke halt gemacht und Baklava mitgenommen. Seitdem sind wir alle auf dem Baklava-Trip und probieren uns durch alle möglichen Geschäfte und türkische Bäckereien. Aber ich wäre ja nicht Miri, wenn ich Baklava nicht auch selbst machen würde. Deshalb habe ich gleich Filoteig mitgenommen und selbst Baklava gezaubert. Das ist eigentlich ganz einfach und auch schnell gemacht (besonders wenn man den Teig nicht selbst herstellt). Und der Geschmack ist selbstgemacht natürlich unschlagbar.


Für das Baklava:
10 Blätter Filoteig (25 x 30cm)
125g Butter, geschmolzen
200g gemahlene Walnüsse
50g Zucker
1 TL Zimt
15g gehackte Pistazien


Für den Sirup:
200g Zucker
360ml Wasser
2 EL Zitronensaft
1 EL Orangenblütenwasser
1 EL Rosenwasser


Für das Baklava je fünf Filoteigblätter mit der geschmolzenen Butter bestreichen, aufeinander legen und eine Hälfte in eine ausgebutterte Auflaufform (25 x 30 cm) legen. Für die Füllung die Walnüsse mit Zucker und Zimt mischen. Die Füllung auf dem Teig in der Auflaufform gleichmäßig verteilen, dann die zweite Hälfte des Teiges darauf setzen. Die letzte Teigschicht noch einmal gründlich mit Butter einstreichen. Den Teig mit einem scharfen Messer in kleine Rauten schneiden. In der Zwischenzeit Zucker, Wasser, Zitronensaft, Orangenblüten- und Rosenwasser ca. 5 Minuten lang zu einem leicht flüssigen Sirup einkochen lassen. Den Sirup abkühlen lassen. Das Baklava ca. 45 Minuten bei 160°C (Umluft) backen. Das heiße Baklava mit dem abgekühlten Sirup übergießen (alternativ kann man auch den heißen Sirup auf das fertig gebackene kalte (!) Baklava geben). Die Pistazien darüber bestreuen und gut durchgezogen und abgekühlt servieren.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!