Sonntag, 19. Februar 2017

Hack Stroganoff

Vielen von euch geht es bestimmt genauso: unter der Woche muss es abends schnell gehen, da will man nicht lange in der Küche stehen und stundenlang kochen (das macht man dann am Wochenende). Aber gut schmecken und abwechslungsreich soll es ja dann doch schon sein. Deshalb mag ich Pasta so gerne, die geht meist recht schnell und ist so unglaublich wandelbar. Dieses Mal habe ich mich an einer Variante des Klassikers Boef Stroganoff versucht und es hat wunderbar geschmeckt. Schnell und einfach mit Hackfleisch und Champignions mit einer leckeren Sauce aus Schmand und Senf zu breiten Bandnudeln und schon waren alle am Tisch zufrieden. Das Gericht gewinnt zwar keinen Schönheitspreis, aber das ist bei Wohlfühlessen ja häufig der Fall ;)



Für 4 Personen:

500g Champignons, in dünne Scheiben geschnitten
Öl
500g Rinderhackfleisch
1 große rote Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
2 EL Mehl
500ml Wasser
2 Gewürzgurken, fein gewürfelt
3 EL mittelscharfer Senf
200g Schmand
Salz
Pfeffer
1 TL Zucker
Petersilie, fein gehackt
500g Bandnudeln

Für das Hack Stroganoff die Champignons in etwas Öl anbraten, herausnehmen und dann das Hackfleisch krümelig braten. Zwiebel und Knoblauch zufügen und ebenfalls kurz mit anschwitzen, bis die Zwiebeln glasig sind. Mehl darüber stäuben, anschwitzen und mit dem Wasser aufgießen. Pilze zufügen und 5 Minuten köcheln lassen. Dann Senf und Schmand unterrühren, kräftig mit Salz, Pfeffer, Zucker und Petersilie würzen. In der Zwischenzeit die Bandnudeln in reichlich kochendem Salzwasser bissfest garen und zusammen mit dem Hack Stroganoff servieren. 

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 12. Februar 2017

Erdnussbutter-Schokoladen-Waffeln

Hin und wieder muss man sich zum Frühstück etwas gönnen, nicht wahr? Und was passt da besser zu einem gemütlichen Sonntagsfrühstück als frisch gebackene, warme Waffeln? Also mir fällt da nicht viel ein. Und auch wenn Erdnussbutter und Schokolade im Teig ist, braucht man sich gar nicht allzu schuldig fühlen, denn schließlich enthält der Teig auch Vollkornmehl. Dieses, zusammen mit dem Dinkelmehl, gibt den Waffeln übrigens ein herrlich nussiges Aroma. Die Erdnussbutter und die Schokolade sind ja ohnehin ein Dream-Team. Wir haben, wie im Originalrezept vorgeschlagen, mit Honig gesüßten griechischen Joghurt dazu gegessen, fanden aber beide, dass die Waffeln am besten ganz pur geschmeckt haben. Probiert es einfach aus.


Für die Waffeln:
½ cup Dinkelmehl, Type 630
½ Weizenvollkornmehl
2 EL Backpulver
½ TL Salz
75g Erdnussbutter
1/3 cup brauner Zucker
55g geschmolzene Butter
2 Eier
1 cup Milch
60g Zartbitterschokolade, grob gehackt

Für die Waffeln beide Mehlsorten mit Backpulver und Salz mischen. Die Erdnussbutter zusammen mit dem Zucker und der geschmolzenen Butter glatt rühren, die Eier untermischen. Dann die Milch zufügen und alles glatt verrühren, die Mehlmischung und die Schokolade untermischen, bis ein glatter Teig entstanden ist. Den Teig 10 Minuten ruhen lassen und in der Zwischenzeit das Waffeleisen vorheizen. Nacheinander je 1 – 2 EL Teig pro Waffel zu goldbraunen, knusprigen Waffeln ausbacken. Die fertigen Waffeln im Ofen bei 50°C warm halten.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Montag, 23. Januar 2017

Pastateig

Pasta gibt es bei uns regelmäßig und in unterschiedlichen Formen, entweder als Lasagne, mit Bolognese, Zwiebelsauce, Avocadosauce usw. Man kann natürlich einfach die fertige Pasta aus dem Supermarkt nehmen, dann geht es entsprechend schnell und einfach. Man kann aber auch Pasta selber machen, wie ich euch schon häufiger, z.B. bei den Nudeln mit Walnusspesto, Ravioli, Manti usw., gezeigt habe. Das macht nicht wirklich viel mehr Arbeit, wenn man mit der Küchen- und Nudelmaschine arbeitet, schmeckt aber um Längen besser. Ich habe sogar schon ein Rezept für Nudelteig veröffentlicht, habe im Laufe der Zeit aber ein paar Verbesserungen vorgenommen. Deshalb stelle ich euch heute mein Standardrezept für Pastateig vor, das super Ergebnisse erzielt und beim Kochen noch den Biss behält. Ich verwende eine Mischung aus normalem Mehl und Hartweizengrieß, habe aber auch schon das italienische Mehl Typo 00 mit tollen Ergebnissen benutzt. Die Mehlmischung eignet sich übrigens auch super zum Ausrollen des Teiges.


Für den Teig:
240g Mehl
60g Hartweizengrieß
1 TL Salz
3 Eier
3 TL Öl

Für den Teig Mehl mit Hartweizengrieß und Salz gut vermischen, dann Eier und Öl zufügen und 5 Minuten lang zu einem glatten Teig verkneten. Ich benutze dafür immer den Food-Processor, bis ein Teigball entsteht, das geht unglaublich schnell. Danach knete ich den Teig nur noch ein bis zwei Minuten von Hand und schon ist er fertig. Den Teig dann in Frischhaltefolie gewickelt eine Stunde bei Raumtemperatur ruhen lassen. Danach den Teig in sechs gleich große Stücke teilen und mit der Nudelmaschine auf die gewünschte Stärke ausrollen (das geht natürlich auch von Hand). Für die Nudeln auf dem Bild habe ich Stufe 4 von 7 gewählt. Danach den Teig noch in die gewünschte Form schneiden und in reichlich kochendem Salzwasser al Dente garen, das dauert nur ca. 1 bis 2 Minuten.

Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!

Mittwoch, 18. Januar 2017

Cranberry Cookies

Auch wenn Weihnachten und damit die Plätzchenzeit schon vorbei ist, komme ich jetzt im neuen Jahr noch mit Cookies daher. Aber Cookies sind ja keine Plätzchen und dürfen deshalb das ganze Jahr gegessen werden, oder?! ;) Ich hatte noch ein paar Cranberries im Schrank und war auf der Suche, wie ich die verwerten kann. Cookies sind da eine tolle Sache, besonders weil ich dafür alle Zutaten zuhause hatte. Schnell gemacht sind sie noch dazu und schmecken sehr lecker. Perfekt also für den schnellen Cookies-Hunger zwischendurch.


Für ca. 25 Stück:
150g weiche Butter
80g Zucker
2 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
Schale 1 Orange
200g Mehl
100g getrocknete Cranberries

Für die Cookies Butter mit Zucker, Vanillezucker, Salz und Orangenschale schaumig schlagen, dann das Mehl untermischen, bis sich ein glatter Teig bildet. Dann die Cranberries unterkneten und je 1 EL Teig zu Kugeln formen, mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und etwas platt drücken. Die Cookies ca. 15 Minuten bei 180°C (Ober-/Unterhitze) hellbraun backen. Die Cookies auf dem Backblech erkalten lassen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 15. Januar 2017

Chicorée-Tarte-Tatin

Ich hoffe, ihr hattet tolle Weihnachtsfeiertage und einen guten Start in das neue Jahr. Ich habe dieses Mal ein Rezept für eine Chicorée-Tarte-Tatin für euch und das obwohl Januar ist und viele dann noch versuchen, ihre guten Vorsätze beizubehalten und gesund zu essen. Ich mache das nicht und esse wie bisher, das was mir schmeckt und versuche alles in Maßen zu genießen. Wer Angst davor hat, dass der Chocorée zu bitter schmeckt, den kann ich beruhigen: durch das Einlegen in warmen Wasser und besonders durch den Karamell ist er überhaupt nicht bitter, sondern hat eine schön angenehme Bitternote und schmeckt leicht süßlich. Eine schöne Vorspeise oder zusammen mit einem Salat eine tolle Hauptspeise. So oder so, einfach nur lecker und dabei so leicht und schnell gemacht.


Für die Tarte:
500g Chicorée
3 EL Zucker
3 Zweige Thymian, fein gehackt
Salz
Pfeffer
2 EL Essig
2 EL Butter
1 Rolle Blätterteig

Für die Tarte den Chicorée halbieren, den Strunk rausschneiden und den Chicorée in warmes Wasser legen, damit er nicht so bitter schmeckt. Den Chicorée dann gut abtropfen lassen und abtrocknen. Zucker in einer großen Pfanne goldbraun karamellisieren, dann die Chicorée-Viertel hinein legen, Thymianblättchen darüber streuen, salzen, pfeffern und 10 Minuten leicht köcheln lassen, dabei einmal wenden. Den Chicorée herausnehmen und den Essig zum Karamell zufügen, einmal aufkochen lassen. Dann die Butter dazugeben und weiter dickflüssig einkochen lassen. Den Karamell in eine 26cm große Tarteform (ohne herausnehmbaren Boden, da sonst der Karamell ausläuft) gießen, die Chicorée-Stücke gleichmäßig darauf verteilen und dann den Blätterteig darüber legen. Die Ränder des Teiges passend zur Form abschneiden, ein paar Mal mit der Gabel einstechen und dann bei 200°C (Ober-/Unterhitze) 20-25 Minuten goldbraun backen. Die Tarte ein paar Minuten auskühlen lassen und dann stürzen, dafür einen großen Teller auf die Form legen und beides zusammen umdrehen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 11. Dezember 2016

Karamell-Shortbread

Es ist wieder Plätzchenzeit! Und auch wenn ich dieses Jahr eher die altbewährten Klassiker backe und mich auf ein paar wenige Sorten beschränke, habe ich trotzdem ein neues Rezept für euch: Karamell-Shortbread. Auch dieses Rezept habe ich vor etlichen Jahren bereits gebacken und dementsprechend auch die Quelle vergessen (dieses Jahr ist irgendwie das Jahr der herausgekramten Rezepte ;) ). Die Plätzchen sind schön mürbe und der Karamell zusammen mit der Schokolade erinnert mich an den allseits beliebten Schokoriegel Twix. Wer diesen Riegel liebt, kommt also an den Plätzchen nicht vorbei. Ihr werdet es nicht bereuen, die Teile machen echt süchtig. Also nix wie ran an den Ofen.


Für 50 Plätzchen:
250g Mehl
30g Speisestärke
85g Zucker
¼ TL Salz
175g kalte Butter
25 weiche Karamellbonbons (ca. 300g)
100g Zartbitterschokolade, geschmolzen

Für das Karamell-Shortbread Mehl, Speisestärke, Zucker und Salz mischen und zusammen mit der Butter rasch zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie gewickelt im Kühlschrank 1 Stunde ruhen lassen. In der Zwischenzeit die Karamellbonbons halbieren. Den Teig danach in 50 gleich große Stücke teilen und zu Kugeln formen. Die Kugeln platt drücken und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Die Plätzchen dann bei 160°C (Ober-/Unterhitze) 10 Minuten backen, dann je eine Hälfte der Karamellbonbons (mit der Schnittfläche nach unten) auf die Plätzchen setzen und weitere 3 – 5 Minuten backen, bis die Bonbons leicht verlaufen (das hat bei mir etwas länger als 5 Minuten gedauert, einfach ein Auge darauf haben und den gewünschten Bräunegrad der Plätzchen und das Verlaufen der Bonbons abwarten). Die Plätzchen abkühlen lassen und dann je einen Klecks (ca. 1 TL) Schokolade darauf verteilen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 4. Dezember 2016

Zimtschneckenkranz

Zimtschnecken sind eine ganz große Leidenschaft von mir, ich liebe Zimt grundsätzlich und was passt auch besser zu Weihnachten? Als ich deshalb diesen Zimtschneckenkranz entdeckt habe, war klar, dass ich den unbedingt nachbauen musste. Ich habe zwar einen anderen Teig genommen und auch bei der Füllung etwas den Fett- und Zuckeranteil reduziert, denn das war mir dann doch zu mächtig. Die Idee ist genial und macht ganz schön was her. Der Kranz ist damit eine tolle Idee für Weihnachten, entweder zum Nachmittagskaffee oder aber schon zum Frühstück – was gibt es besseres als Zimtschneckenduft am Morgen?! Nichts!

 
Für den Teig:

¼ cup warmes Wasser
¼ cup Zucker
1 Päckchen Trockenhefe
2 EL Butter
¾ cup warme Milch
1 TL Salz
1 Ei
3 ¼ cup Mehl

Für die Füllung:
50g Butter, geschmolzen
30g brauner Zucker
30g weißer Zucker
2 TL Zimt

Für die Glasur:
3-4 EL Puderzucker
Etwas Wasser


Für den Zimtschneckenkranz das Wasser mit etwas des Zuckers und der Trockenhefe mischen und 5 Minuten ruhen lassen. Dann die Butter, Zucker, Milch, Salz und Ei in eine Schüssel geben, die Hefemischung zufügen und gründlich vermischen. Nach und nach das Mehl zufügen und alles gut verkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort 40 Minuten gehen lassen. Dann auf bemehlter Arbeitsfläche rechteckig (50 x 25cm) ausrollen. Die geschmolzene Butter für die Füllung auf dem Teig verstreichen. Die beiden Zuckersorten mit dem Zimt mischen und diese Mischung gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Den Teig aufrollen und dann zu einem Kreis formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Den Kranz in 20 gleich große Scheiben schneiden, dabei aber die Rolle nur zu ¾ und nicht vollständig durchschneiden. Die so entstandenen Stücke nun leicht überlappend aufeinander legen. Am besten stellt ihr in die Mitte des Kranzes noch eine kleine Schüssel, damit die Form beim Backen erhalten bleibt. 

 
Den Teig nun noch einmal ca. 20 Minuten gehen lassen und dann bei 180°C (Ober-/Unterhitze) 20 Minuten goldbraun backen. Etwas abkühlen lassen, die Schüssel aus der Mitte entfernen. Puderzucker und etwas Wasser vermischen, bis eine zähflüssige Glasur entsteht. Die Glasur dann über den Kranz geben und am besten noch lauwarm servieren.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!