Sonntag, 1. Februar 2015

Oreo Cheesecake

Käsekuchen, einer der beliebtesten Kuchen überhaupt und das völlig zu recht. Die cremige Käsemasse, die auf der Zunge zergeht und dann noch ein knuspriger Boden (es soll ja Menschen geben, die keinen Boden mögen – für mich unvorstellbar) - ein Traum. Nach dem klassischen Käsekuchen habe ich heute eine schöne Variation für euch: Oreo Cheesecake. Im Gegensatz zum klassischen, deutschen Original, kommt in amerikanischen Cheesecake statt Quark nur Frischkäse in die Käsemasse – eine ganz schön mächtige Angelegenheit, aber auch sehr lecker. Dieser Cheesecake ist eine Mischung aus beidem und enthält sowohl Quark als auch Frischkäse. Der Boden besteht aus den berühmten Oreo-Keksen und bildet besonders farblich einen schönen Kontrast. Ein toller, sehr leckerer Kuchen – also unbedingt nachmachen!


Für den Cheesecake:
30 Oreo-Kekse
50g Butter, geschmolzen
750g Magerquark
300g Frischkäse
2 EL  Vanillezucker
2 TL Vanilleextrakt
110g Zucker
80g Mehl
3 Eier




Für den Cheesecake 180g der Oreo-Kekse zerkrümeln, das geht besonders gut in einem Gefrierbeutel mit dem Nudelholz. Die Kekskrümel mit der geschmolzenen Butter verkneten und auf dem Boden einer Springform (24cm Durchmesser) festdrücken. Den Rand mit den restlichen abgekratzten Oreo-Hälften auskleiden. Für die Füllung Quark, Frischkäse, Vanillezucker, Vanilleextrakt, Zucker und Mehl verrühren, dann die Eier nach und nach gut unterrühren. Die Creme auf den Keksboden gießen und glatt streichen. Den Cheesecake bei 160°C (Ober-/Unterhitze) auf der 2. Schiene von unten 40 – 50 Minuten backen. Eine Stunde bei Zimmertemperatur abkühlen lassen, dann mindestens fünf Stunden oder besser über Nach im Kühlschrank durchkühlen lassen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Freitag, 23. Januar 2015

Hackfleisch-Kartoffel-Scheiben


Heute habe ich ein Rezept für euch, das ich für den Onlineshop Wayfair.de entwickelt habe. Es handelt sich um Hackfleisch-Kartoffelscheiben, eine moderne Variante der klassischen Roularde ;) Sehr lecker sag ich euch.
 



Zum Rezept geht es hier lang.

LG
Miri

Sonntag, 18. Januar 2015

Süßkartoffelcurry mit Kichererbsen und Spinat

Auch wenn ich keine Vegetarierin bin, so esse ich doch wenig Fleisch und freue mich daher immer, wenn ich ein interessantes und abwechslungsreiches fleischloses Gericht finde. Dieses Süßkartoffelcurry passt genau in die Kategorie und hat richtig viel Pepp, sodass man gar nix vermisst. Ein frisches, leichtes und sehr aromatisches Gericht. Nachmachen empfohlen. Wer mag kann die Süßkartoffeln auch durch Kürbis ersetzen, das schmeckt auch toll.


Für 4 Personen:
1 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
1 Stück frischer Ingwer (3cm lang)
2 EL Öl
1 Zimtstange
½ TL Kurkuma, gemahlen
1 TL Garam Masala, gemahlen
1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
1 Chilischote, fein gehackt
250ml passierte Tomaten
Salz
Pfeffer
500g Süßkartoffeln, geschält und gewürfelt
100ml Wasser
150g TK Blattspinat, aufgetaut
240g gekochte Kichererbsen

Für das Süßkartoffelcurry die Zwiebel zusammen mit dem Knoblauch und dem Ingwer in Öl goldgelb andünsten, dann die Gewürze zufügen und etwas mitdünsten. Die Tomaten unterrühren und mit Salz und Pfeffer würzen und kurz aufkochen lassen. Dann die Süßkartoffeln und das Wasser zufügen und das Curry 20 Minuten leise köcheln lassen. Danach den Spinat gründlich ausdrücken und zusammen mit den Kichererbsen unter das Curry rühren und noch weitere 5 Minuten garen lassen. Das Curry zu Reis oder Fladenbrot servieren.

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Freitag, 9. Januar 2015

Franzbrötchen

Wer sich hin und wieder mit Essen beschäftigt, der hat bestimmt auch schon von Franzbrötchen gehört. Franzbrötchen stammen aus Hamburg und da ich selbst noch nie in der Hansestadt war, habe ich sie auch noch nie im Original probiert. Das hindert mich natürlich nicht, sie selbst zu machen ;) Da Franzbrötchen eine Kombination aus Croissant und Zimtschnecke sind, ist klar, dass die einfach nur saulecker schmecken können. Wer es noch blättriger mag, der kann für den Teig auch das Rezept für diese Croissants nehmen und dann in der Fertigstellung unten wie im Rezept beschrieben weiterverfahren. Die Franzbrötchen können auch super eingefroren werden, dann habt ihr immer frische Franzbrötchen zum Frühstück oder Brunch. Etwas Süßes für die Seele ist bei diesem Schmuddelwetter doch einfach perfekt, oder?!


Für ca. 10 Stück:
500g Mehl
1 Würfel frische Hefe
250ml lauwarme Milch
70g Zucker
100g weiche Butter
1 Prise Salz
150g kalte Butter, in Scheiben geschnitten
2 TL Zimt
150g Zucker


Für die Franzbrötchen das Mehl in eine Schüssel sieben, eine Mulde hineindrücken und die Hefe dort hineinbröseln. 100ml der Milch und 1 Prise des Zuckers zur Hefe geben und vorsichtig mit etwas Mehl vermischen. Den Vorteig zugedeckt 20 Minuten gehen lassen. Dann die restlichen 150ml Milch, den Zucker, die weiche Butter und das Salz zum Vorteig geben und etwa 5 Minuten kneten, bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig ausrollen (ca. 25 x 30 cm). Die Hälfte des Teigrechtecks mit den kalten Butterscheiben belegen, die andere Teighälfte darüber klappen und dir Ränder festdrücken. Den Teig wieder rechteckig ausrollen (ca. 30 x 40cm), dabei immer nur in eine Richtung rollen. Die untere Hälfte des Teiges der schmalen Seite zur Mitte klappen und die obere Teighälfte darauf legen, sodass drei Schichten übereinander liegen. Den Teig in Frischhaltefolie gepackt 15 Minuten im Kühlschrank fest werden lassen. In der Zwischenzeit den Zimt und den Zucker mischen. Dann den Teig wieder rechteckig ausrollen (ca. 30 x 40cm) und mit Zimtzucker bestreuen. 
 


Den Teig von der längeren Seite her aufrollen und die Rolle in 4cm breite Stücke schneiden.
 


Jedes Stück in der Mitte mit einem Holzlöffel eindrücken und dann die Franzbrötchen mit der Hand flach drücken. 
 


Die Franzbrötchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und 15 – 20 Minuten bei 200°C goldbraun backen.


Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Montag, 5. Januar 2015

Mandelmilch in drei Variationen

Und wie war euer Start in das neue Jahr? Habt ihr euch gute Vorsätze gemacht und sie gleich wieder gebrochen, oder haltet ihr durch? Ich mache mir eigentlich keine Vorsätze, aber weil ich mich seit Weihnachten selbst wie eine gestopfte Weihnachtsgans fühle, achte ich von selbst gerade ein bisschen auf das Essen, damit ich mich wieder etwas besser fühle (das mache ich eigentlich immer so, auch wenn nicht Nach-Weihnachten ist). Ein bisschen was sollte man sich aber doch hin und wieder gönnen, deshalb werdet ihr bei mir jetzt in den nächsten Wochen trotz allem kein Diät-Essen finden. Das Leben muss doch schließlich auch Spaß machen, oder?! Und gutes, leckeres Essen gehört da für mich auf jeden Fall dazu.
 
So nun aber zum eigentlich Thema, das aber doch irgendwie als „gesund“ gilt. In letzter Zeit sieht und hört man ja immer häufiger, dass Menschen auf Milch und Milchprodukte verzichten möchten und das unabhängig davon, ob sie laktose- oder milcheiweißintolerant sind oder nicht. Ich persönlich finde das überflüssig, da ich Milchprodukte überaus gerne esse und auch nicht finde, dass die tatsächlich ersetzbar sind, wie sich ja bereits bei meinem veganen Käseersatz gezeigt hat. Da ich aber immer wieder gerne neue Sachen ausprobiere und zusätzlich dazu mein Mann tatsächlich keinerlei Milchprodukte verträgt, sie aber vermisst, habe ich mich jetzt, nachdem ich von meinen Eltern einen super Mixer zum Geburtstag geschenkt bekommen habe, mal an das Thema Milch aus nichttierischen Produkten ran gewagt. 
Mein erster Versuch Reismilch herzustellen war nicht wirklich zufriedenstellend, denn zuerst war die Milch viel zu dickflüssig und dann im zweiten Versuch viel zu wässrig. Grundsätzlich hat sie insgesamt viel zu sehr nach Reis geschmeckt (also dieser typische gekochter Reisgeschmack zu herzhaftem Essen) und durch das Wasser hatte die Reismilch so einen komischen Eigengeschmack. Als nächstes habe ich mir dann gedacht, dass ich Mandelmilch selbst herstelle, weil ich diese Art der Milch noch am interessantesten fand, während ich den Geschmack von Sojamilch ganz furchtbar finde. 
Deshalb habe ich mich auf die Suche nach Rezepten gemacht und gleich drei verschiedene Variationen für euch: einmal pur, einmal mit Kürbis und Gewürzen und einmal mit Honig und Zimt. Mir haben alle drei Varianten sehr gut geschmeckt, allerdings war die mit Kürbis mein Favorit. 
Bei der Herstellung ist wichtig, dass ihr ein gutes Wasser benutzt. Unser Leitungswasser ist furchtbar kalkhaltig (ohne Witz, ich muss eigentlich spätestens alle zwei Wochen unseren Wasserkocher entkalken!) und das schmeckt dann gar nicht gut. Wenn ihr ein Leitungswasser habt, das euch schmeckt, dann könnt ihr das benutzen, ansonsten solltet ihr, so wie ich es auch gemacht habe, ein stilles Mineral- oder Tafelwasser dafür kaufen oder euer Leitungswasser filtern. Außerdem solltet ihr die Mandelmilch nach dem Pürieren gründlich abtropfen lassen, um die festen Mandelbestandteile aus der fertigen Mandelmilch zu filtern. Im Originalrezept steht das zwar nicht, aber ich finde die Konsistenz dann ganz furchtbar, denn es ist so, als ob man gemahlene Mandeln in Wasser aufgelöst trinkt….
Wenn ihr die Milch allerdings filtert, dann werdet ihr mit einer seidigen, leckeren und vielseitigen Mandelmilch belohnt.


Für die Mandelmilch:
1 cup ungeschälte Mandeln (also ohne die harte, äußere Schale, aber mit der dunklen Haut)
4 cups Wasser
½ TL Vanilleextrakt

Für die Mandelmilch die Mandeln in einen Mixer geben. 1 cup des Wassers aufkochen lassen und heiß über die Mandeln gießen. Die Mandeln ca. 30 Minuten einweichen lassen, dann die restlichen 3 cups Wasser und den Vanilleextrakt zugeben und so lange pürieren, bis die Mischung glatt und cremig ist. Die Mandel-Mischung nun in ein mit einem sauberen Tuch ausgelegtes Sieb geben, das über einer Schüssel steht, und die Mandeln so gut es geht ausdrücken. Die übrig geblieben pürierten Mandeln kann man bei 90°C langsam im Ofen trocknen, mahlen und dann wie gemahlene Mandeln verwenden.
Die Milch hält sich im Kühlschrank ca. 3 Tage.


Für die Mandelmilch mit Ahornsirup und Kürbis:
1 cup Mandelmilch
2 EL Ahornsirup
¼ TL Pumpkin Pie Spice
1 EL Kürbispüree

Für die Mandelmilch mit Ahornsirup und Kürbis Mandelmilch mit Ahornsirup, Pumpkin Pie Spice und Kürbispüree pürieren. 


Für den Almond Cinnamon Frappe:
2 EL Mandelmus
1 cup Mandelmilch
1 EL Honig
¼ TL Zimt, gemahlen

Für den Almond Cinnamon Frappe alle Zutaten in einen Mixer geben und schaumig mischen. Mit Zimt bestäubt servieren.

Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!

Donnerstag, 1. Januar 2015

Frohes neues Jahr!

Ich wünsche euch ein frohes neues Jahr! Ich hoffe, ihr habt schön gefeiert und seid gut in das neue Jahr 2015 gerutscht. Ich habe es ruhig angehen lassen und lecker gegessen.
Ich bin gespannt, was das Jahr für uns bereit hält ... ich sehe da schon einige neue tolle Rezepte, auf die ihr euch freuen könnt ;)

Lasst es euch gut gehen.

LG
Miri

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Eierlikör-Punsch mit Zimt

Es ist Weihnachten! Juhu :) Ich liebe Weihnachten, weil es so gemütlich ist, man mit seiner Familie Zeit verbringt und weil es gutes Essen gibt. Was will man mehr? Vielleicht einen kleinen Eierlikör-Punsch mit Zimt, den ich in der Lecker Christmas entdeckt habe? Ein leckeres Getränk, das richtig weihnachtlich ist. Ich habe statt des Kaffelikörs meinen Schokolikör genommen, das war auch sehr lecker.
Ich wünsche euch und euren Familien eine Frohes Fest, schöne Feiertage und einen entspannten und guten Rutsch in das neue Jahr.


Für 2 Portionen:
150ml Milch
1 EL Vanillezucker
40ml Kaffeelikör
20ml brauner Rum
1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
1 Prise gemahlener Zimt
75g Sahne
85ml Eierlikör

Für den Punsch die Milch zusammen mit dem Vanillezucker erhitzen. Dann Kaffeelikör, Rum, Muskat und Zimt unterrühren. Die Sahne steif schlagen und die Hälfte davon mit dem Eierlikör unter die heiße Milch rühren. Den Punsch in vorgewärmte Tassen geben und die übrige Sahne darauf geben und mit etwas Muskatnuss bestreuen.

Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!