Sonntag, 20. Januar 2019

Schupfnudeln mit Spitzkohl

Dieses Gericht gewinnt zwar keinen Schönheitspreis, aber es schmeckt wahnsinnig lecker, vor allen Dingen, wenn es so kalt ist, wie jetzt im Moment. Da braucht man einfach Soulfood. Die Schupfnudeln sind innen herrlich cremig und außen schön knusprig. Ich musste aufpassen, dass da überhaupt noch ein paar übrig bleiben, so lecker schmecken die schon pur. Der Kohl sollte laut Rezept eigentlich nur kurz angebraten werden, dann wäre er auch etwas hübscher und noch grün. Aber meine Schwiegermutter macht an Weihnachten immer ungarisch gedämpftes Kraut, das so unglaublich gut schmeckt, dass ich mich nur davon ernähren könnte. Deshalb habe ich den Spitzkohl kurzerhand ebenfalls ganz lange gedämpft und mit reichlich Paprikapulver gewürzt, genial sage ich euch.


Für die Schupfnudeln:
800g mehlig kochende Kartoffeln
1 TL Salz
frisch geriebene Muskatnuss
1 Ei
ca. 100 - 150g Mehl
Öl zum Anbraten

Für die Schupfnudeln die Kartoffeln ungeschält in Salzwasser gar kochen. Noch heiß pellen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Die Kartoffeln auskühlen lassen und dann mit Salz und Muskatnuss würzen, Ei und so viel des Mehls zufügen, dass ein glatter, nicht zu feuchter aber auch nicht trockener Teig entsteht. Den Teig halbieren und jede Hälfte zu eine Rolle von ca. 2cm Durchmesser formen. Ca. 1cm große Stücke abtrennen und zu Rollen formen, die am Ende spitz zulaufen. Die Schupfnudeln portionsweise in reichlich kochendem Salzwasser garen (nicht kochen lassen!) bis die Schupfnudeln oben schwimmen, das dauert ca. 2 Minuten. Dann mit dem Schaumlöffel herausheben und auf ein sauberes Küchentuch legen. Die Schupfnudeln portionsweise in Öl knusprig braun braten.

Für den Spitzkohl:
1 Spitzkohl (ca. 750g), in feine Streifen geschnitten
1 Zwiebel, in feine Ringe geschnitten
Öl
1 TL Kümmelsammen, fein zerstoßen
1 TL Paprikapulver
Salz
Pfeffer

Den Spitzkohl mit der Zwiebel in etwas Öl langsam dünsten, bis beides weich ist und anfängt zu karamellisieren, dann mit Kümmel, Paprika, Salz und Pfeffer würzen und die Schupnudeln untermischen.

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Donnerstag, 27. Dezember 2018

Bratapfel

Ich hoffe, ihr hattet wunderschöne, ruhige Weihnachtstage mit eurer Familie. Bei uns ging es dieses Jahr ganz ruhig und entspannt zu. 
Bevor das Jahr zu Ende geht, möchte ich euch noch unseren diesjährigen Weihnachtsnachtisch vorstellen: Bratapfel. Dieses klassische, traditionelle Dessert ist der ultimative Winternachtisch. Wir alle waren davon sehr begeistert, der warme Apfel, die süße Füllung, die knusprigen Mandeln, die fruchtige Soße und dazu ein cremiges Eis - die perfekte Kombination. Ein Bratapfel lässt sich hervorragend und einfach vorbereiten und schmeckt bestimmt auch zu Silvester ;)

Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr!
 


Für 4 Personen:
50g Mandelblättchen
4 säuerliche Äpfel
50g weiche Butter
3 EL brauner Zucker
1/2 TL gemahlener Zimt 
80g Marzipanrohmasse
150ml Orangensaft
1 EL Zitronensaft

Für die Bratäpfel die Mandelblättchen in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und dann abkühlen lassen. Die Deckel von den Äpfeln abwaschen und das Kerngehäuse ausstechen. Je 20g der Marzipanrohmasse in die Äpfel drücken und dann in eine Auflaufform setzen. Butter, Zucker und Zimt gut mischen und die Mandelblättchen untermischen. Die Mandelbutter auf den Äpfeln verteilen. Den Orangensaft mit dem Zitronensaft aufkochen lassen und über die Äpfel in die Form gießen. Die Äpfel bei 200°C (Ober-/Unterhitze) 35 Minuten backen. Nach 25 Minuten die abgeschnittenen Deckel der Äpfel wieder aufsetzen. Die Bratäpfel mit dem Orangensud und Vanilleeis servieren.

Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 23. Dezember 2018

Lebkuchentrüffel

Und ein letztes Rezept für Trüffel habe ich noch in Petto, bevor ich mich in die Weihnachtspause verabschiede. Dieses Grundrezept ist herrlich wandelbar und ich habe mich dieses Mal für eine Variante mit Lebkuchengewürz entschieden. Die Trüffel sind cremig und sehr aromatisch, sie passen einfach perfekt zu Weihnachten. 

Ich wünsche euch entspannte und ruhige Feiertage im Kreise eurer Lieben und natürlich ganz viel leckeres Essen ;)


Für die Trüffel:
120ml Sahne
1/4 TL Salz
1 TL Lebkuchengewürz
225g Zartbitterkuvertüre, fein gehackt
2 - 3 EL Kakaopulver

Für die Lebkuchentrüffel die Sahne mit dem Salz und Lebkuchengewürz einmal kurz aufkochen lassen und dann die Kuvertüre unterrühren, bis sie vollständig geschmolzen ist. Die Masse mindestens 30 Minuten kalt stellen und dann aus je 1 TL der Masse kleine Kugeln rollen und in Kakaopulver wälzen.

Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!

Freitag, 21. Dezember 2018

Peanut Butter Buckeyes

Auch heute habe ich wieder ein Konfekt für euch, dieses Mal jedoch keine traditionelle Praline, sondern die amerikanische Variante davon. Buckeyes sind dort eine große Sache, ich habe davon noch nie gehört, aber als ich dieses Rezept gelesen hatte, musste ich die Buckeyes unbedingt nachmachen. Die Kombination aus cremiger Erdnussbutter und knackiger Zartbitterschokolade ist einfach zu verführerisch. 


Für die Buckeyes:
200g cremige Erdnussbutter
110g weiche Butter
1 TL Vanilleextrakt
1 Prise Salz
225g Puderzucker
250g Zartbitterschokolade, geschmolzen

Für die Buckeyes die Erdnussbutter mit Butter, Vanilleextrakt und Salz mit einem Löffel geschmeidig verrühren, dann nach und nach den Puderzucker untermischen. Je 1 TL der Masse zu einer Kugel rollen und diese dann für ca. 30 Minuten einfrieren. Einen Zahnstocher in die Kugel stechen und in die geschmolzene Schokolade tauchen, sodass ein kleiner Kreis oben frei bleibt. Die Schokolade fest werden lassen und dann genießen.

Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!

Mittwoch, 19. Dezember 2018

Vanilletrüffel

An Weihnachten gibt es bei uns nicht nur Plätzchen in unterschiedlichen Varianten, Lebkuchen und Eierlikör sondern auch Pralinen. Das gehört für mich zu Weihnachten einfach dazu. Außerdem ist es ein schönes selbstgemachtes Geschenk, über das sich alle freuen. Diese Vanilletrüffel sind sehr zart und unglaublich fein im Geschmack. Weiße Schokolade und Vanille harmonieren einfach wunderbar.



Für ca. 35 Stück:
65g Sahne
Mark von 1/2 Vanilleschote
200g weiße Kuvertüre, fein gehackt
40g Butter
100g Puderzucker

Für die Vanilletrüffel die Sahne mit dem Vanillemark aufkochen lassen und über die weiße Kuvertüre geben. Kurz stehen lassen und dann umrühren, bis die Kuvertüre vollständig geschmolzen ist. Die Masse 2 Stunden kühl stellen und dann mit dem Handrührgerät schaumig aufschlagen und die Butter unterrühren. Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und gleichmäßig große Tupfen auf Backpapier spritzen. Die Tupfen ca. 2 Stunden fest werden lassen und dann zu Kugeln rollen und diese in Puderzucker wälzen.

Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!

Montag, 17. Dezember 2018

Gingerbread

Es ist mal wieder soweit und ich stecke voll in den Weihnachtsvorbereitungen, schließlich ist es nur noch eine Woche bis Heiligabend. Dieses Jahr habe ich wieder Lebkuchen für den Christbaum gebacken und dieses Mal ein Rezept für amerikanisches Gingerbread versucht, das mit Melasse arbeitet. Der Lebkuchen riecht schon sehr würzig und aromatisch, allerdings konnte ich ihn noch nicht probieren, da er, wie alle Lebkuchen, nach dem Backen erst einmal etwas fest ist und erst mit der Zeit weicher wird. Eigentlich perfekt also für Christbaumschmuck. Verziert habe ich die Lebkuchen mit einem einfachen festen Zuckerguss aus Puderzucker und etwas Wasser.


Für den Teig:
330g Mehl
1/2 Pk. Lebkuchengewürz
1/2 TL Salz
1/3 TL Natron
100g Butter
85g brauner Zucker
1 Ei
120ml Melasse
1 TL Vanilleextrakt

Für den Teig Mehl mit Lebkuchengewürz, Salz und Natron mischen. Butter und Zucker schaumig schlagen, dann das Ei unterrühren. Melasse und Vanilleextrakt untermischen und dann die Mehlmischung unterheben. Den Teig in Frischhaltefolie gewickelt mindestens 2 Stunden oder auch über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. Dann auf gut bemehlter Arbeitsflächer dünn ausrollen. Jetzt könnt ihr entweder die Wände und das Dach für ein Lebkuchenhaus ausschneiden oder aber Figuren ausstechen. Die Lebkuchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und bei 180°C (Ober-/Unterhitze) backen, bis sie am Rand gerade so anfangen braun zu werden. Das kann je nach Größe zwischen 7 Minuten (für kleinere Figuren) bis zu 18 Minuten für ein Lebkuchenhausdach dauern. Die Figuren auf einem Kuchenrost erkalten lassen. Wenn ihr Baumaufhänger daraus machen wollt, solltet ihr noch im warmen Zustand die Löcher für das Band durchstechen, z.B. mit einer kleinen runden Spritztülle.


Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 2. Dezember 2018

Chocolate Chip Cookies

Einen frohen ersten Advent euch allen. Ich hoffe, ihr habt schon ein bisschen Zeit, um die Vorweihnachtsstimmung zu genießen. Bei uns ist schon alles dekoriert - nur der Christbaum fehlt noch, den holen wir erst direkt vor Heiligabend. Die Weihnachtsmusik läuft auch schon im Hintergrund und bevor es mit der eigentlichen Plätzchenproduktion für Weihnachten so richtig los geht, habe ich schon einmal ein paar Cookies gebacken, um die Vorweihnachtszeit zu versüßen und zu genießen. Diese klassischen Chocolate Chip Cookies sind nicht nur schnell gemacht, sondern schmecken auch hervorragend zu einer kalten Milch, aber auch einer heißen Schokolade oder wie wäre es mit einem Glühwein ;).


Für ca. 20 Cookies:
100g Butter
85g Zucker
25g brauner Zucker
1/2 TL Salz
1 TL Vanilleextrakt
1 Ei
135g Mehl
1/4 TL Natron
100g Chocolate Chips

Für die Chocolate Chip Cookies die Butter mit beiden Zuckersorten und Salz schaumig schlagen, dann Vanillextrakt und Ei untermischen. Mehl und Natron vermischen und unter die Buttermischung rühren. Dann die Chocolate Chips unterheben. Je 1 EL des Teiges zu Kugeln rollen und mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Die Cookies bei 180°C (Ober-/Unterhitze) ca. 10 bis 12 Minuten backen, bis sie am Rand beginnen braun zu werden. Ca. 2 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen und dann auf einem Kuchenrost vollständig auskühlen lassen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!