Sonntag, 7. Februar 2016

Kartoffelbrot mit Rosmarin

Heute habe ich ein einfaches Rezept für Kartoffelbrot mir Rosmarin für euch, das ich im Rezeptheft „Ratgeber“ (1/2016) gefunden habe. Durch die Kartoffeln im Teig wird das Brot schön aromatisch und hält lange frisch. Ich hatte vor einer Weile bereits einmal Kartoffelbrötchen gemacht, die mir jedoch fast noch ein bisschen besser geschmeckt haben, weil sie etwas knuspriger waren und eine feinere Krume hatten. Aber auch das Kartoffelbrot braucht sich nicht zu verstecken. Besonders durch den Rosmarin bekommt es einen schönen Pfiff.


Für das Brot:
½ Würfel Hefe
200ml lauwarmes Wasser
350g gekochte Kartoffeln, fein zerdrückt
350g Mehl
1 TL Salz
2 EL Rosmarin, fein gehackt
1 EL Olivenöl


Für das Kartoffelbrot die Hefe in 100ml des Wassers auflösen. Kartoffeln, Mehl, Salz und Rosmarin mischen, Olivenöl und die Hefemischung zugeben und alles verkneten, dabei so viel des restlichen Wassers zufügen, bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Dann den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche zu einem runden Brotlaib formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Das Brot noch einmal ca. 30 Minuten gehen lassen, überkreuz einschneiden und dann im 200°C (Ober-/Unterhitze) heißen Ofen 45 Minuten backen.


Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 30. Januar 2016

Korean Beef mit Quinoa

Schon lange wollte ich einmal Quinoa probieren, aber mein Mann meinte bisher immer (er hatte es bereits bei einem Freund probiert), dass es wie Paprikakerne schmecken würde und war alles andere als begeistert. Ich war neugierig und konnte trotzdem nicht anders, als es einmal zu probieren, schließlich soll das ein Superfood sein und wenn es dann noch schmeckt, wäre es ja perfekt. Also habe ich mich auf die Suche begeben und dieses Rezept für Korean Beef mit Quinoa gefunden. Und was soll ich sagen, ich fand, dass der Quinoa überhaupt nicht wir Paprikakerne schmeckt, sondern schön nussig und aromatisch. Wenn man ihn richtig kocht, dann ist er auch nicht so hart wie besagte Kerne. Und das Korean Beef erst, das ich ja eigentlich „nur“ als Zugabe zum Quinoa probiert habe, hat mich aus den Socken gehauen. Es ist würzig, aromatisch und noch dazu schnell gemacht. Das schmeckt bestimmt auch zu Reis, aber wenn ich mal wieder günstig an Quinoa (der ist ja leider wirklich unglaublich teuer) komme, dann gibt es das bei uns wieder.


Für 2 Personen:
125g Quinoa
250ml Wasser
Salz
350g Rinderhackfleisch
1 EL Öl
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 TL frischer Ingwer, fein gehackt
Salz
Pfeffer
2 EL brauner Zucker
½ TL Chiliflocken
¼ cup Sojasoße
¼ cup Brühe
1 Frühlingszwiebel, in feine Ringe geschnitten

Für das Korean Beef den Quinoa gründlich in einem Sieb waschen und dann mit dem Wasser und dem Salz zusammen in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Den Quinoa 15 Minuten zugedeckt köcheln lassen, dann von der Hitze nehmen und weitere 5 Minuten quellen lassen. In der Zwischenzeit das Hackfleisch in etwas Öl knusprig und krümelig anbraten. Dann den Knoblauch und Ingwer zugeben und etwas mitbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen, Zucker und Chiliflocken darüber  streuen und mit Sojasoße und Brühe ablöschen. Die Soße etwas einkochen lassen, dann die Frühlingszwiebel untermischen und zusammen mit dem Quinoa servieren.

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Samstag, 23. Januar 2016

Roggenmischbrot mit Sauerteig

Schon lange habe ich mit der Idee gespielt, endlich mal ein Sauerteigbrot selbst zu backen. Bisher habe ich mich aber nie daran gewagt. Ich dachte immer, dass es furchtbar kompliziert sei (nicht wahr) und man eine Unmenge an verschiedenen Zutaten benötigen würde (nur teilweise wahr). Dann habe ich mich ein bisschen eingelesen und habe meine Scheu überwunden. Ich bin zwar immer noch alles andere als ein Experte und mache wohl noch den einen oder anderen Fehler und so ganz sicher, ob ich alle Feinheiten wirklich verstanden habe, bin ich mir immer noch nicht, aber fürs erste Mal hat es ganz gut geklappt. Ich habe mir auch eine „kleine“ Auswahl an Mehl geholt und bin jetzt ordentlich für die nächsten Brotexperimente vorbereitet.

In meinem Schrank finden sich jetzt als folgende Mehlsorten:
Weizenmehl, Type 550
Weizenmehl, Type 1050
Weizenvollkornmehl
Roggenmehl, Type 1150
Roggenvollkornmehl
Dinkelmehl, Type 630
Außerdem habe ich auch noch Weizenmehl Type 00 für Nudeln und normales Weizenmehl, Type 405 im Haus. Ich glaube, da bin ich vorerst ganz gut ausgestattet.


Um mein erstes Sauerteigbrot herzustellen, musste ich natürlich erst mal einen Sauerteig zubereiten. Natürlich könnte man den auch fertig kaufen, aber da wäre ja nur halb so lustig. Eigentlich ist Sauerteig super einfach und man benötigt nur zwei Zutaten: Mehl und Wasser – und natürlich Zeit. Insgesamt dauert es sechs Tage, bis der Sauerteigansatz einsatzbereit ist. Ich habe euch deshalb mal eine kleine Übersicht über die Schritte vorbereitet. Ich habe mich für den Klassiker Roggensauerteig entschieden, man kann das ganze natürlich aber auch mit Weizenmehl machen.





Für den Roggensauerteig:
1. Tag: 50g Roggenvollkornmehl und 60g Wasser mischen, abdecken und an einem warmen Ort stehen lassen. Ich finde, der Teig hat sich am besten entwickelt, wenn er vor der leicht warmen Heizung stand. Bis jetzt ist der Teig noch recht fest.


2. Tag: Teig von Tag 1 durchrühren und wieder 50g Roggenvollkornmehl und 60g Wasser dazu geben und gut mischen, abdecken und stehen lassen. Nach einem Tag hat sich bei mir auch noch nicht wirklich viel getan,  er sah nicht wirklich anders aus, aber der Ansatz hat schon ganz leicht säuerlich gerochen.

3. Tag: Teig von Tag 2 durchrühren und wieder 50g Roggenvollkornmehl und 60g Wasser dazu geben und gut mischen, abdecken und stehen lassen. Auch hier hat sich zum Vortag nur so viel geändert, dass er Teig noch etwas stärker roch (aber angenehm) und die obere Schicht etwas „fließend“ und trotzdem fest aussah.

4. Tag: Teig von Tag 3 durchrühren und wieder 50g Roggenvollkornmehl und 60g Wasser dazu geben und gut mischen, abdecken und stehen lassen. An diesem Tag habe ich die Reaktion gesehen, auf die ich schon die ganzen Tage gewartet hatte: der Teig war von feinen Bläschen durchzogen und roch angenehm säuerlich. Der Sauerteig entwickelt seine Triebkraft.

5 Tag: Teig von Tag 4 durchrühren und wieder 50g Roggenvollkornmehl und 60g Wasser dazu geben und gut mischen, abdecken und stehen lassen. An diesem Tag war ich begeistert. Der ganze Teig war flüssiger und voller Blasen. Ein letztes Mal wurde der Sauerteig gefüttert und dann hat die Wartezeit bald ein Ende.


Tag 6: Jetzt habt ihr einen Sauerteig. Er ist voller Blasen und riecht relativ stark säuerlich. Davon nehmt ihr 2 EL ab und gebt ihn in ein sauberes Schraubglas. Dazu gebt ihr noch 1 Roggenvollkornmehl und rührt alles gut durch. Lagert den Teig, der sich jetzt Anstellgut nennt, im Kühlschrank. Für das nächste Brot benötigt ihr dann immer nur einen kleinen Teil dieses Anstellguts, um tolle Brote zu backen. Das probiere ich demnächst dann auch gleich aus und dann kann ich auch darüber berichten, wie ich mit dem restlichen Anstellgut weiterverfahre, denn da bin ich mir noch gar nicht so sicher.

Aus dem restlichen Sauerteig könnt ihr dann gleich ein leckeres Roggenmischbrot backen. Das Brot ist sehr aromatisch, kräftig und würzig. Es könnte zwar noch etwas luftiger sein, aber das bekomme ich hoffentlich auch noch hin. Da ich mir nicht sicher war, ob mein Sauerteig schon genug Triebkraft hat, habe ich zusätzlich noch etwas Hefe zum Teig hinzugefügt. Das kann man sich aber eigentlich sparen und Hefe ist für ein Sauerteigbrot eigentlich auch nicht nötig. Nach dieser ganzen Vorarbeit, kommt nun endlich das Rezept für mein erstes Roggenmischbrot.

Das Rezept habe ich aus vielen verschiedenen Quellen zusammen gebastelt und experimentiert - und das bei meinem ersten Brot, war ja klar ;) Dafür hat es aber doch ganz gut geklappt.

 
Für das Roggenmischbrot:
150g Roggenmehl, Type 1150
350g Weizenmehl, Type 1050
3g Trockenhefe
10g Salz
450g Sauerteig (siehe oben)
200 – 250g Wasser

Für das Roggenmischbrot alle Zutaten in ca. 5 Minuten zu einem glatten Teig verkneten, dann abgedeckt über Nacht stehen lassen.

Tag 7: Aus dem Brotteig einen runden Brotlaib formen und auf ein Stück Backpapier setzen. Mir hat dabei dieses Video gut geholfen. Das Brot noch einmal gehen lassen, bis es sich deutlich vergrößert hat. Das kann bis zu zwei Stunden dauern. Dann das Brot backen. Dafür in die unterste und mittlere Schiene des Backofens je ein Backblech schieben und den Ofen auf 250°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Das Brot mit dem Backpapier auf das mittlere Blech ziehen und etwa ein halbes Glas Wasser auf das untere Blech gießen. Den Ofen sofort schließen und 15 Minuten backen. Dann den Ofen öffnen, um den Wasserdampf entweichen zu lassen. Die Temperatur auf 180°C reduzieren und das Brot noch weitere 45 Minuten zu Ende backen. Auskühlen lassen, oder noch besser: lauwarm mit etwas Butter genießen – ein Traum.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 16. Januar 2016

Mandelzopf

Ich habe mal wieder zusammen mit meiner Oma gebacken. Da wir von der Weihnachtsbäckerei noch gemahlene Mandeln übrig hatten, bin ich spontan auf die Idee gekommen, doch einmal einen Mandelzopf zu backen. Und was soll ich sagen, er kam so gut an, dass ich kaum dazu kam, ein ordentliches Bild vom Anschnitt zu machen. Der Kuchen war so schnell weg, so schnell konnte man kaum gucken. Wenn das nicht für den Kuchen spricht, dann weiß ich auch nicht.
 


Für den Teig:
500g Mehl1 
1  1/2 Pk. Trockenhefe
3 EL Zucker
1 TL Salz
250ml lauwarmes Wasser
5 EL Öl


1 Ei


Für den Teig die Hälfte des Mehls in eine Schüssel sieben und mit Hefe, Zucker und Salz mischen. Das lauwarme Wasser, Öl und das Ei dazu geben und alles gut miteinander verrühren. Den Teig abgedeckt ca. 5 Minuten ruhen lassen und dann den Teig mit einem Rührlöffel kräftig schlagen, bis der Teig Blasen wirft. Dann nach und nach so viel des restlichen Mehls unterrühren, bis der Teig sich vom Schüsselrand löst und nicht mehr klebt. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit den Händen gut durchkneten und wieder zurück in die Schüssel geben. Abgedeckt an einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis sich das Volumen ca. verdoppelt hat. Den Teig dann nochmal auf bemehlter Arbeitsfläche durchkneten und noch ein weiteres Mal gehen lassen. Denn Teig ein letztes Mal kurz durchkneten und dann auf bemehlter Arbeitsfläche rechteckig (ca. 30x40cm)  ausrollen.


200g gemahlene Mandeln
100g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 Ei
1 Eiweiß
1/2 TL Zimt
2 EL Rum
2 EL Wasser

1 Eigelb zum Bestreichen

Für die Füllung alle Zutaten miteinander verrühren und die Flüllung gleichmäßig auf dem Teig verstreichen, dabei einen Rand von ca. 1cm lassen. Den Teig von der langen Seite her fest aufrollen und das Ende gut andrücken. Den Teigstrang der Länge nach in der Mitte durchschneiden und die beiden so entstandenen Teigstränge übereinander zu einen Zopf flechten. Das übrig gebliebene Eigelb mit etwas Wasser (ca. 1 EL) verrühren und den Zopf damit bestreichen. Den Zopf 20 Minuten gehen lassen und dann für 40 Minuten bei 160°C (Ober-/Unterhitze) goldbraun backen. Wer mag, kann den Zopf danach noch mit etwas Puderzuckerglasur verzieren.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Dienstag, 29. Dezember 2015

Gulyásleves – Gulaschsuppe

Habt ihr schon was für Silvester geplant? Ich hätte da eine Idee für euch: Gulaschsuppe. In Deutschland ist das ja eher Partyfood, aber in Ungarn, oder zumindest im ungarischen Teil meiner Familie, ist das eine Suppe, die eher zu besonderen Anlässen gekocht wird. Kein Wunder, denn sie macht schon ein bisschen was an Arbeit - zum Glück aber nur ein etwas Vorbereitung und ansonsten kocht die Suppe munter alleine vor sich hin. Eigentlich ist Gulaschsuppe ganz einfach. Zuerst einmal muss man ein richtig gutes Pörkölt kochen, dann das Gemüse und mehr Wasser dazu geben und schon hat man eine perfekte ungarische Gulaschsuppe, die sogar von der ungarischen Schwiegermutter abgesegnet wurde.


Für die Gulaschsuppe:

6 Zwiebeln
3 rote, ungarische Spitzpaprika
1 ungarische, scharfe Paprika (Chili)
2 Knoblauchzehen
500g Ringergulasch
500g Schweinegulasch
4 EL Paprikapulver
1 TL Kümmel, fein gemörsert
1 EL Tomatenmark
2 Tomaten, fein gewürfelt
Salz, Pfeffer
1 Lorbeerblatt
1 kleine Sellerieknolle, geschält und grob gewürfelt
4-5 große Karotten, geschält und grob gewürfelt
3 große Kartoffeln, geschält und grob gewürfelt
Wasser
Erős Pista

Für das Gulasch die Zwiebeln sehr fein würfeln und in einem ordentlichen Schluck Öl (nicht sparsam sein) langsam glasig dünsten, sie dürfen nicht braun werden. Die Spitzpaprika und die scharfe Paprika ebenfalls fein würfeln und mit dünsten. Den Knoblauch zufügen und etwas anschwitzen. Jetzt das Fleisch dazu geben und großzügig mit Paprikapulver und Kümmel bestreuen und das Tomatenmark einrühren. Wer hat kann auch noch Paprikacreme dazu geben. Die Tomate zufügen und mit Salz, Pfeffer und, Lorbeerblatt würzen. Etwas Wasser angießen und das Gulasch bei niedriger Temperatur 2 Stunden vor sich hin köcheln lassen. Immer mal wieder schauen, dass es nicht anbrennt und eventuell noch etwas Wasser nachgießen. Nun das klein geschnittene Gemüse zufügen und noch einmal so viel Wasser zufügen, bis alles gut bedeckt ist. Die Suppe darf nicht zu flüssig, aber auch nicht zu dick sein. Die Gulaschsuppe nun noch eine weitere Stunde langsam vor sich hin köcheln lassen, mit Salz und Erős Pista (Vorsicht, sehr scharf) abschmecken und mit frisch gebackenem Weißbrot servieren.

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 27. Dezember 2015

Black & White Oreo-Tassenkuchen aus der Mikrowelle

Habt ihr schon genug vom Süßkram? Also bei mir gab es über Weihnachten echt einen Plätzchen-Overload und ich muss ganz dringend eine Pause vom Süßkram einlegen. Mal sehen, wie lange ich das schaffe ;).
Falls ihr aber, nicht wie ich, noch nicht genug habt, dann habe ich einen ganz schnellen und leckeren Tassenkuchen für alle Oreo-Liebhaber unter euch. Der schmeckt das ganze Jahr über, nicht nur zu Weihnachten oder für die faulen Tagen zwischen den Jahren.
Im Original wird Ei und Milch verwendet, aber ich fand, dass der Kuchen dann zu kompakt und zu sehr nach Ei schmeckt. Ohne Ei und mit Wasser statt Milch wird der Kuchen hingegen wunderbar fluffig, saftig und weich. Die deutlich bessere Variante.


Für 1 Tassenkuchen:
2 leicht gehäufte EL Mehl
¼ TL Backpulver
2 EL Zucker
2 EL Öl
4 EL Wasser
1 TL Kakao
1 EL Wasser
2 Oreo-Cookies
1 EL Frischkäse


Für den Tassenkuchen Mehl, Backpulver und Zucker mischen, dann Öl sowie 4 EL Wasser dazugeben und zu einem glatten Teig rühren. Etwas mehr als 1/3 des Teiges in eine zweite Schüssel geben und den Kakao unterrühren, dabei noch etwas mehr Milch zufügen, bis beide Teigsorten die gleiche Konsistenz haben. Die Oreo-Kekshälften mit einem leichten Dreh voneinander trennen. Die Creme abkratzen. Je zwei Kekshälften in eine Sorte Teig bröseln und unterrühren. Zuerst den dunklen, dann den hellen Teig in eine mikrowellengeeignete Tasse füllen und bei 600 Watt 2 – 2,5 Minuten „backen“. Etwas abkühlen lassen. Die Kekscreme in der Mikrowelle für einige Sekunden erwärmen, damit sie weicher wird. Mit dem Frischkäse verrühren und auf den Tassenkuchen geben.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Beef Stew with dumplings

Weihnachten steht vor der Tür und für alle Kurzentschlossenen habe ich noch eine leckere Idee für das Weihnachtsmenü für euch. Das Beef Stew with dumplings hat uns so gut geschmeckt, dass wir gar nicht genug davon bekommen konnten und uns am nächsten Tag noch über die Reste „gestritten“ haben. Das Stew ist ein herzhaft würziger Eintopf mit Rindfleisch und die Dumplings oben drauf sind cremig und man kann so schön die Soße damit auftunken. Man kann den Eintopf gut vorbereiten und entweder pur oder z.B. mit Kartoffeln als Beilage servieren. Ich finde, das ist eine schöne Alternative zur doch recht schweren und arbeitsintensiven Gans. Die Idee zu diesem Rezept habe ich von den Jungs von Sorted food, habe mir dann das Rezept aber selbst aus mehreren Quellen zusammen gesucht.
Ich wünsche euch allen frohe und besinnliche Weihnachten. Habt eine schöne Zeit mit hoffentlich ganz viel leckerem Essen.


Für das Beef Stew:
500g Rindergulasch
1 EL Öl
1 EL Butter
2 Zwiebeln, fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
150g Karotten, fein gewürfelt
150g Sellerie, fein gewürfelt
2 EL Tomatenmark
2 EL Mehl
1 Lorbeerblatt
3 Zweige Thymian
300ml Malzbier
300ml Brühe
Ca. 1 – 1½ TL Worcestersauce
1 EL Balsamicocreme
Salz
Pfeffer

Für das Beef Stew das Rindfleisch in Öl und Butter in einem Bräter anbraten, bis es schön braun ist. Dann die Zwieblen und den Knoblauch dazugeben und mit anschwitzen. Die Karotten- und Selleriewürfel zugeben und kurz mit anbraten. Dann das Tomatenmark zufügen und kurz anschwitzen, das Mehl darüber stäuben, Lorbeerblatt und Thymian zufügen und mit Malzbier und Brühe aufgießen. Das Stew mit Worcestersauce, Balsamico, Salz und Pfeffer gründlich würzen und dann bei 180°C im Ofen mit geschlossenem Deckel ca. 2 Stunden garen.


Für die Dumplings:

250g Mehl
2 TL Backpulver
½ TL Salz
80g Butter
125ml Wasser

In der Zwischenzeit die Dumplings zubereiten. Dafür Mehl, Backpulver und Salz mischen und die Butter in kleinen Stücken dazugeben. Die Butter mit dem Mehl zwischen den Fingern verreiben, dass die Butterstückchen nur ca. so groß wie Erbsen und gleichmäßig im Mehl verteilt sind. Dann ca. 125ml Wasser zufügen, bis ein dicker, fester Teig entsteht. Den Teig nur kurz verrühren und nicht lange kneten. Aus dem Teig EL-große Kugeln formen und auf das Stew setzen. Mit geschlossenem Deckel ca. 10 Minuten backen, dann den Deckel entfernen und noch weitere 10-15 Minuten zu Ende garen.

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!