Samstag, 9. Dezember 2017

Cowboy Coconut Bars

Diese Cowboy Coconut Bars sind einfach der Wahnsinn – in jeder Hinsicht: wahnsinnig lecker, wahnsinnig einfach gemacht und vor allem wahnsinnig mächtig und gehaltvoll. Diese Bars strotzen nur so vor Zucker und Butter – deshalb schmecken sie wohl auch so gut ;). In kleine Stücke geschnitten gerade richtig als kleine Sünde.


Für den Boden:
200g Butter
½ cup brauner Zucker
½ TL Salz
2 cups Mehl
1 cup kernige Haferflocken

Für die Füllung:
100g Butter
¼ cup brauner Zucker
¼ cup Zucker
¼ cup Sahne
½ TL Salz
1 TL Vanilleextrakt
170g Zartbitterschokolade, grob gehackt
1 cup Pecannüsse oder Walnüsse, grob gehackt
1 cup große Kokosnussflocken

Für den Boden Butter mit Zucker und Salz schaumig schlagen, dann Mehl und Haferflocken mischen und unter die Buttermischung rühren. Den Teig in eine mit Backpapier ausgekleidete rechteckige Backform (22 x 32 cm) drücken, mit eine Gabel einpieksen und bei 200°C (Ober-/Unterhitze) ca. 20 Minuten backen. Den Boden herausnehmen, leicht abkühlen lassen und die Ofentemperatur auf 160°C reduzieren. In der Zwischenzeit für die Füllung die Butter mit den beiden Zuckersorten, der Sahne und dem Salz in einem kleinen Topf schmelzen lassen und dann 2 Minuten leicht kochen lassen. Die Mischung vom Herd nehmen und den Vanillextrakt unterrühren. Die Zartbitterschokolade und Pecannüsse gleichmäßig auf dem Boden verteilen, die Karamellmischung darüber gießen und die Kokosnussflocken darüber streuen. Die Cowboy Coconut Bars dann noch einmal 20 Minuten backen, bis der Karamell blubbert und die Kokosnussflocken leicht geröstet sind. Die Bars in der Form vollständig erkalten lassen (am besten auch noch in den Kühlschrank stellen) und dann in kleine (!) Stücke schneiden.

Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 3. Dezember 2017

Panna Cotta

Seid ihr von der ganz frühen Truppe und macht euch jetzt schon Gedanken über euer Weihnachtsmenü? Falls ja, habe ich heute einen klassischen und sehr leckeren Vorschlag für euch: Panna Cotta. Schmeckt genauso herrlich dekadent, wie es sich anhört. Dazu ein paar frische Früchte und schon hat man den perfekt vorzubereitenden Nachtisch für ein stressfreies Menü.



Für 8 Portionen:
3 Blatt weiße Gelatine
500g Sahne
50g Zucker
Mark 1 Vanilleschote

Für die Panna Cotta die Gelatine 10 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Sahne mit Zucker, Vanillemark und der ausgekratzten Vanilleschote aufkochen lassen. Die Gelatine ausdrücken, zur Sahne geben und auflösen. Die Sahne abkühlen lassen, bis sie beginnt zu gelieren, dabei hin und wieder umrühren. Die Vanilleschote entfernen und die Sahne in acht Förmchen füllen. Die Panna Cotta mindestens 5 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen. Dann die Panna Cotta stürzen, dafür am besten mit einem kleinen, spitzen Messer am Rand entlang fahren und die Creme von der Form lösen, dann auf einen Teller stürzen und mit frischen Früchten servieren.

Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!

Samstag, 25. November 2017

Bananenmadeleines

Habt ihr auch öfter mal Bananen übrig, die irgendwann den Punkt erreicht haben, an dem man sie pur nicht mehr wirklich essen mag? Die müssen nicht weggeworfen werden, sondern finden ihre Bestimmung in diesen Bananenmadeleines. Je brauner und reifer die Bananen sind, umso besser schmecken diese kleinen, saftigen und gesunden Madeleines. Ein Nachmittagssnack für groß und klein.


Für 24 Stück:
½ cup Vollkornweizenmehl
1 cup Dinkelmehl, Type 630
1 TL Natron
3 reife Bananen
6 EL Kokosöl
2 EL Agavendicksaft
1 Ei

Für die Bananenmadeleines beide Mehlsorten mit Natron mischen. Die Bananen mit einer Gabel in einer Schüssel zerdrücken, dann Öl und Agavendicksaft sowie Ei unterrühren. Die Mehlmischung unterheben und je 1 EL Teig in die Mulden einer gefetteten und mit Mehl ausgestäubten Madeleinesform geben. Die Madeleines bei 180°C (Ober-/Unterhitze) ca. 12 – 15 Minuten goldbraun backen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 18. November 2017

Coconut Custard Pie

Nächste Woche ist Thanksgiving – ein großer Feiertag in den USA und dabei geht es nur um Essen. Kein Wunder also, dass ich mich da auch schon drauf freue, auch wenn wir das nicht am eigentlichen Tag (einem Donnerstag) begehen. Klassischerweise wird Kürbiskuchen zum Nachtisch gereicht, aber auch jede andere Variante von Pie ist gern gesehen. Ich hatte dieses Mal Lust auf Kokosnuss und habe diesen Coconut Custard Pie ausprobiert - man muss ja vorher schon mal ausprobieren, ob der Kuchen auch schmeckt. Wir und auch unsere Gäste waren begeistert. Die Boden ist schön knusprig und kross, die Füllung cremig und schmeckt herrlich nach Kokosnuss ohne zu dominant zu sein. Ich kann euch diesen Pie also nur empfehlen, egal ob zu Thanksgiving oder einfach nur so.


Für den Teig:
1 ¼ cups Mehl
½ TL Salz
½ TL Zucker
120g Butter
2 – 4 EL Eiswasser

Für den Teig Mehl, Salz und Zucker mischen. Butter entweder mit dem Food Processor mixen oder mit den Händen in das Mehl reiben, bis feine Krümel entstehen, die so groß sind, wie Erbsen. Dann 2 EL des eiskalten Wassers zufügen und mischen, bis der Teig zusammenhält, wenn man ihn zwischen den Fingern zusammen drückt. Wenn nötig noch etwas mehr Wasser zufügen, aber darauf achten, den Teig nicht zu überkneten. Den Teig in Frischhaltefolie gewickelt mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Dann den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen und eine 22cm große Tarteform mit dem Teig auskleiden. Ein Backpapierstück auf den Teig legen und den Boden  mit Linsen, Bohnen oder ähnlichem beschweren. Den Teig 45 Minuten bei 200°C (Ober-/Unterhitze) blind backen.


Für die Füllung:
½ cup Zucker
1/3 cup Speisestärke
¼ TL Salz
1 cup Milch
400g Kokosmilch
4 Eigelbe
½ cup Kokosnussflocken

Für die Füllung Zucker, Speisestärke und Salz in einem Topf vermischen. Die Milch nach und nach unter Rühren zufügen bis sich die Stärke gelöst hat. Dann Kokosmilch und Eigelbe zufügen. Die Mischung unter ständigem Rühren erwärmen, bis die Masse anfängt aufzukochen. Die Hitze reduzieren und unter Rühren noch eine Minute leicht köcheln lassen. Die Masse von der Hitze nehmen und durch ein Sieb in eine Schüssel geben. Den Pudding auf den vorbereiteten gebackenen Boden geben und glatt streichen. Den Pie mindestens 4 Stunden kühl stellen. Die Kokosnussflocken auf ein Backblech geben und 5 bis 10 Minuten bei 180°C (Ober-/Unterhitze) anrösten, bis sie schön hellbraun sind und duften. Die Kokosflocken auf dem Pie verteilen und servieren.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Dienstag, 7. November 2017

Skillet Chocolate Chip Cookie

Hallo, mein Name ist Miri und ich bin bekennender LeCreuset-Fan :). Wenn ich könnte, würde ich alle meine Töpfe und Pfannen durch gusseiserne, schicke, kirschrote Töpfe von LeCreuset ersetzen. Nachdem ich mir vor vielen Jahren einen 26cm Topf gekauft habe, bin ich überzeugt, dass Kochen mit Gusseisen durch nichts zu schlagen ist. Ich benutze den Topf für Eintöpfe, Suppen, wenn ich eine große Portion Bolognese koche (ein Portion Bolognese zu kochen lohnt sich ja nicht wirklich) oder aber mein No-knead-bread backe. Es ist also ein wirkliches Allround Talent und hat sich bei mir mehr als bezahlt gemacht. Und da sind wir auch schon beim springenden Punkt, weshalb ich meine anderen Töpfe nicht vollständig ersetze – diese hübschen roten Töpfe sind einfach nur richtig teuer – ok wenn man bedenkt, wie oft ich sie benutze und dass sie ein Leben lang halten werden, dann geht es wieder, trotzdem schreckt es zu Anfang erst einmal ab. Bei Bratpfannen geht es mir ähnlich, ich benutze zwar auch teflonbeschichtete Pfannen, aber in meine alte gusseiserne Pfanne bin ich regelrecht verliebt. Sie hat eine herrliche Patina und man produziert darin die besten Bratkartoffeln oder Rühreier. Der einzige Nachteil ist, dass man die Pfanne nicht spülen sollte und ich sie deshalb nur für herzhafte Gerichte benutze und danach mit grobem Salz und Öl trocken reinige. Ich schleiche deshalb schon lange um eine emaillebschichtete gusseiserne Pfanne von LeCreuset herum, die beide Vorteile verbindet. Man hat das tolle Kocherlebnis von Gusseisen und kann sie trotzdem spülen (per Hand! Das mache ich auch bei den Töpfen grundsätzlich so). Und warum brauche ich so eine Pfanne? Na klar, weil ich schon ewig von Skillet Chocolate Chip Cookies gehört und gelesen habe und die natürlich unbedingt nachbacken muss – aber wie würde das aus einer Pfanne schmecken, in der zuvor Rühreier mit Speck gemacht wurden?! Schauder….


Es lag also nahe, dass ich mir die kleine 23cm LeCreuset Pfanne bestelle. Und wer gerne kocht und backt und dazu noch ein Fan von LeCreuset ist, hat bestimmt schon einmal von dem Shop „Hagen Grote“ gehört. Also habe ich meine Pfanne dort bestellt und ca. fünf Tage später landete das Päckchen vor meiner Haustür – hübsch verpackt und mit heiß ersehntem Inhalt. 

 
Ist die Pfanne nicht ein Prachtstück? Ich muss sagen, ich bin regelrecht verliebt in sie und sie war auch schon einige Male im Einsatz, nicht nur für Kekse ;).


Natürlich musste ich mich auch noch auf die Suche nach einem geeigneten Rezept machen und wurde bei America's Test Kitchen fündig. Überzeugt hat mich das Rezept, weil die Butter zuvor in der Pfanne gebräunt wird, was den Keksen nicht nur einen wunderbar nussigen Geschmack gibt, sondern auch Sinn macht, weil die Pfanne dann nicht nur wie eine normale Kuchenform zum Backen genommen wird. Der Teig wird zwar in einer separaten Schüssel angerüht, kommt dann aber in die noch warme Pfanne zurück, was zu einer knusprigen Kruste führt. 

 
Aber keine Sorge, die Kekse bleiben innen schön saftig und weich. Ein Traum von einem Keks und so viel schneller und einfacher gemacht als viele einzelne Kekse zu formen. Natürlich macht es den Riesenkeks auch nicht schlechter, dass der Teig nur so vor Schokoladenstückchen strotzt :). 

 
Die im Rezept angegebene Menge an Teig reicht eigentlich für eine 30cm große Pfanne. Da mein kleines rotes Schätzchen jedoch nur 23cm an Durchmesser aufzuweisen hat, habe ich die Teigmenge einfach halbiert, das hat perfekt gepasst. Das führt allerdings dazu, dass man die Eier auch teilen muss. Das ist aber ganz einfach gemacht. Schlagt das Ei einfach in eine Schüssel, die auf der Waage steht, auf und wiegt ab, wie schwer das gesamte Ei ist. Dann verquirlt ihr das Ei und gebt die Hälfte des Eis in den Teig. Beim Eigelb, gebt ihr dann natürlich nur das Eigelb in die Schüssel, wiegt und halbiert es. Aus dem restlichen Ei, Eigelb und Eiweiß habe ich uns einfach noch ein Rührei gemacht :). Das klingt jetzt zwar etwas kompliziert, aber das ist es nicht. 


Der 23cm Keks war für uns groß genug und hat perfekt geschmeckt. Natürlich könnt ihr auch die gesamte Menge Teig machen und die Hälfte davon in der Pfanne backen und die andere Hälfte entweder für das nächste Mal einfrieren oder aber „normale“ Kekse davon formen und backen. Das schmeckt bestimmt auch sehr lecker.
So und langsam aber sicher bekommt ihr auch endlich das Rezept, über das ich die ganze Zeit schon schwärme, und ich kann euch nur noch sagen, dass der Keks am besten lauwarm, mit einer Kugel Eis oder etwas leicht angeschlagener Sahne schmeckt. Das wäre auch das perfekte Dessert für einen schönen Adventssonntag oder natürlich das Weihnachtsessen.


Für eine 30cm Pfanne:
170g Butter
150g brauner Zucker
115g Zucker
2 TL Vanilleextrakt
1 TL Salz
1 Ei
1 Eigelb
205g Mehl
½ TL Natron
170g Zartbitter Schokoladentropfen

Für den Chocolate Chip Cookie 120g der Butter in der gusseisernen Pfanne schmelzen und so lange "braten", bis die Butter goldbraun wird und nussig riecht. Die Nussbutter in eine Schüssel geben und die restlichen 50g der Butter zufügen und umrühren, bis die restliche Butter auch geschmolzen ist. Dann den braunen Zucker, Zucker, Vanilleextrakt und das Salz zufügen und gründlich verrühren. Dann Ei und Eigelb zufügen und glatt rühren. Dann Mehl und Natron mischen und unterrühren, bis keine Mehlklümpchen mehr zu sehen sind. Die Schokoladentropfen untermischen und dann denn Teig zurück in die Pfanne geben und glatt streichen. Den Cookie bei 190°C (Ober-/Unterhitze) ca. 20 Minuten goldbraun backen. Noch lauwarm mit einer Kugel Vanilleeis oder etwas geschlagener Sahne servieren.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 4. November 2017

Gemüsebratlinge

Bevor es mit den süßen Sünden weitergeht, muss ich heute mal einen Tag mit „gesundem“, nahrhaftem Essen einlegen. Vor ein paar Monaten haben mein Mann, mein Bruder, dessen Freundin und ich spontan zusammen gegessen. Da die Freundin meines Bruders jedoch Vegetarierin ist, musste ich mir ganz schnell eine Alternative für sie überlegen. Wir haben also zusammen geschaut, was wir an Gemüse haben und dann habe ich diese Gemüsebratlinge für sie gemacht. Und sie war so begeistert davon. Sie meinte, dass es die besten Bratlinge waren, die sie je gegessen hat. Und das, obwohl ich das Rezept spontan improvisiert habe :). Die Bratlinge gewinnen zwar keinen Preis wenn es um einen Fotowettbewerb geht, aber sie schmecken gut – übrigens auch meinem Bruder und meinem Mann, die beide bekennende Fleischesser sind.


Für die Bratlinge:
2 Lauchzwiebeln, in feine Ringe geschnitten
Öl
½ Zucchini, in feine Würfel geschnitten
2 Pilze, in feine Würfel geschnitten
4 EL feiner Bulgur
¾ TL Salz
1 Ei
Salz
Pfeffer
Geräuchertes Paprikapulver
Öl

Für die Gemüsebratlinge die Lauchzwiebeln in etwas Öl andünsten, dann Zucchini und Pilze zufügen und mitbraten, bis das Gemüse weich ist. Den Bulgur mit dem Salz mischen und mit kochendem Wasser übergießen, bis dieser gerade so bedeckt ist. Den Bulgur etwas ziehen lassen, dann das Gemüse zufügen. Wenn die Mischung etwas abgekühlt ist, das Ei zufügen und Salz, Pfeffer und Paprikapulver kräftig würzen. Aus der Mischung kleine Bratlinge formen und in Öl ausbraten.

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Samstag, 28. Oktober 2017

Schwedische Zimtschnecken

Wenn ich gerade aus dem Fenster schaue, sehe ich einen grauen Himmel, Wind und wirklich warm sieht es auch nicht aus, dafür scheint es bald zu regnen. Es ist richtig ungemütlich draußen, da bleibt man am besten auf der Couch liegen, kuschelt sich in eine Decke ein, trinkt einen warmen Tee und am besten gibt es dazu noch ein paar Zimtschnecken. So kann man das herbstliche Schmuddelwetter gut aushalten. Zimtschnecken gibt es dieses mal auf die schwedische Art, das heißt mit einer ordentlichen Portion Kardamom im Teig – das macht das Gebäck herrlich aromatisch und harmoniert hervorragend mit der buttrigen Zimtfüllung.


Für den Teig:

½ Würfel frische Hefe
150 - 200ml lauwarme Milch
400g Mehl
75g Zucker
½ TL gemahlenen Kardamom
½ TL Salz
1 Ei
75g weiche Butter

Für die Füllung:
50g Butter, geschmolzen
75g Zucker
1 ½ TL Zimt

Für den Teig die Hefe in 150ml der Milch auflösen. Mehl, Zucker und Salz mischen, Ei und Hefemischung zufügen und verkneten, dabei die Butter in Flöckchen unterkneten. Wenn nötig so viel der restlichen Milch zufügen, bis ein glatter geschmeidiger Teig entsteht. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunden gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat. Den Teig dann auf leicht bemehlter Arbeitsfläche zu einem 30 x 50cm großen Rechteck ausrollen. Den Teig mit der geschmolzenen Butter bestreichen. Zimt und Zucker mischen und über den mit Butter bestrichenen Teig streuen. Den Teig stramm aufrollen und die so entstandene Rolle in 20 gleich große Stücke schneiden. Die Schnecken auf zwei mit Backpapier belegte Backbleche setzen und noch einmal 20 Minuten gehen lassen. Die Zimtschnecken dann im 175°C (Ober-/Unterhitze) heißen Ofen ca. 18 Minuten nacheinander goldbraun backen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 21. Oktober 2017

Sprudelkuchen

Heute stelle ich euch ausnahmsweise mal ein Rezept vor, das ich nicht selbst gebacken habe. Es handelt sich um diesen Sprudelkuchen, den meine Tante regelmäßig samstags zum Kaffee backt. Ich finde den so lecker und wollte den schon so oft nachbacken, bin bis jetzt aber nicht dazu gekommen. Vielleicht mache ich es ja jetzt endlich, wo ich das Bild im Blog vor mir sehe und das Rezept immer griffbereit ist. :) Der Kuchen ist ein sogenannter Tassenkuchen und ist dementsprechend auch schnell gemacht. Statt der gemahlenen Nüsse (egal welcher Art, Haselnüsse, Walnüsse, etc.) könnt ihr auch Mandeln oder Kokosnussraspeln benutzen. Den Kuchen könnt ihr also ganz eurem Geschmack und Vorratsschrank anpassen. Ein saftiger, leckerer Kuchen, den ich euch nur empfehlen kann: nachbacken! - und dieses Mal gilt diese Empfehlung auch an mich selbst ;).


Für den Kuchen:
2 Tassen Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Tasse Trinkschokoladenpulver (z.B. Kaba)
1 Tasse Zucker
1 EL Vanillezucker
200g gemahlene Nüsse
5 Eier
1 Tasse Öl
1 Tasse Mineralwasser

Tasse = ca. 250ml

Für den Sprudelkuchen Mehl, Backpulver, Kaba, Zucker, Vanillezucker und Nüsse mischen, dann Eier, Öl und Mineralwasser zufügen und alles zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig in eine ausgefettete Springform (28cm Durchmesser) geben und 60 bis 70 Minuten bei 175°C goldbraun backen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 14. Oktober 2017

Knusperbrötchen

Was gibt es an einem Sonntagmorgen besseres als frisch gebackene, herrlich duftende, knusprige Brötchen? Nichts! Deshalb gebe ich euch heute ein tolles Rezept für Knusperbrötchen, die ihr gut vorbereiten könnt, sodass ihr am Sonntag einfach nur die Brötchen backen müsst. Das ist viel einfacher als zum Bäcker zu gehen und schmeckt tausendmal besser als Aufbackbrötchen.



Für den Vorteig:

125g Weizenmehl, Type 550
80g Wasser
4g frische Hefe
3g Salz

Für den Vorteig alle Zutaten gut von Hand verkneten und abgedeckt 48 Stunden im Kühlschrank reifen lassen.


Für den Hauptteig:
375g Weizenmehl, Type 550
25g Roggenmehl, Type 1150
230g Wasser
4g frische Hefe
7g Salz
10g Butter
Vorteig
Grieß zum Wälzen

Für den Hauptteig alle Zutaten 5 Minuten auf niedrigster Stufe und dann noch einmal 5 Minuten auf zweiter Stufe verkneten. Den Teig 90 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen, dabei nach 30 und 60 Minuten falten. Danach 8 gleich große Teigstücke abstechen, zu runden Brötchen formen (rundschleifen) und dann großzügig in Grieß wälzen. Die Brötchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und 45 Minuten gehen lassen. Dann über Kreuz tief einschneiden und 10 Minuten bei 230°C (Ober-/Unterhitze) mit Dampf backen. Den Dampf entweichen lassen, die Temperatur auf 210°C reduzieren und weitere 10 Minuten goldbraun backen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 7. Oktober 2017

Himbeer-Dickmilch-Torte

Manch ein Anlass verdient eine Torte! Und zu eben einem solchen Anlass, an den wir uns alle gerne erinnern, habe ich diese Himbeer-Dickmilch-Torte gebacken. Das Rezept dazu habe ich aus einem Dr. Oetker Backbuch (ihr findet das Rezept vermutlich in mehreren Büchern). Den Biskuit habe ich nach meinem bewährten Rezept hier gebacken. Die Creme ist herrlich fruchtig und erfrischend, einfach nur sehr lecker. Auch dem Ehrengast hat es sehr gut geschmeckt.

 
Für den Biskuit:

3 Eigelb
120g Zucker
1 EL heißes Wasser
3 Eiweiß
75g Mehl
Puderzucker

Für den Biskuit die Eigelbe mit 70g Zucker und Wasser sehr schaumig schlagen. Das Eiweiß steif schlagen und den restlichen Zucker ein rieseln lassen. Mehl mit der Eimischung mischen und etwa 1/3 des Eiweißes unterheben. Dann das restliche Eiweiß vorsichtig unterziehen. Den Teig in eine mit Backpapier ausgekleidete Springform (26cm Durchmesser) füllen und dann bei 200°C (Ober-/Unterhitze) ca. 15 – 20 Minuten goldbraun backen.

Für die Füllung:
8 Blatt weiße Gelatine
500g Dickmilch
100g Zucker
Schale und Saft von 1 Bio-Zitrone
250ml Sahne
300g TK-Himbeeren

Zum Verzieren:
250ml Sahne
Kakaopulver zum Bestäuben


Für die Füllung die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Dickmilch, Zucker, Zitronensaft und Zitronenschale glatt rühren. Die Gelatine ausdrücken und tropfnass bei niedriger Temperatur auflösen. Etwas der Dickmilch-Mischung zur Gelatine geben und dann die Gelatine unter die Dickmilch  unterrühren. Die Dickmilch ca. 10 Minuten im Kühlschrank gelieren lassen. In der Zwischenzeit die Sahne steif schlagen und unter die Dickmilch rühren. Zum Schluss die unaufgetauten Himbeeren untermischen. Den Biskuit waagerecht halbieren. Den unteren Boden auf die Tortenplatte setzen, einen Tortenring darum stellen und die Füllung darauf verteilen. Den oberen Boden darauf setzen und die Torte mindestens vier Stunden, am besten über Nacht im Kühlschrank vollständig gelieren lassen. Dann den Tortenring entfernen, die Sahne steif schlagen und die Torte damit bestreichen. Die Torte mit Kakao, z.B. in Form von Streifen, bestäuben.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 30. September 2017

Ciabatta-Variationen

Ein Rezept für Ciabatta habe ich ja schon im Archiv, aber ein paar Varianten schaden ja nie. Diese Variationen habe ich aus einem Rewe Prospekt, die immer an der Kasse ausliegen. Ein bisschen musste ich noch an den Mengenverhältnissen schrauben, aber jetzt sollte es passen. Der Teig enthält auch Vollkornmehl und wird dann mit drei verschiedenen Zugaben gepimpt. Einmal mit Walnüssen, mit Rosmarin und, unser Favorit, getrocknete Tomaten. Oliven oder andere Kräuter gehen natürlich auch, lasst eurer Kreativität einfach freien Lauf. Ein schönes Dreierlei an Brot aus nur einem Tag. Mehr Vielfalt mit weniger Aufwand geht ja kaum.


Für den Teig:
30g frische Hefe
200ml lauwarmes Wasser
500g Weizenmehl, Type 550
5 EL Vollkornmehl
1 ½ TL Salz
1 EL Olivenöl
Ca. 100ml Wasser


Für die Variationen:
25g getrocknete Tomaten, fein geschnitten
30g Walnüsse, geschält und grob gehackt
2 EL frischer Rosmarin, fein gehackt


Für den Teig die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen, 2 EL des Mehls (Type 550) unterrühren und den Vorteig abgedeckt 8 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Dann das restliche Mehl, Salz, Olivenöl, die Hefemisch und so viel des restlichen Wassers unterkneten, bis ein weicher, glatter Teig entsteht. Den Teig abgedeckt eine weitere Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen, bis sich das Volumen des Teigs verdoppelt hat. Den Teig dritteln und unter ein Drittel des Teiges die Tomaten, unter das nächste Drittel die Walnüsse und unter das letzte Drittel den Rosmarin kneten. Die Teigstücke zu länglichen Broten formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Die Brote eine weitere Stunde gehen lassen, etwas mit Mehl bestäuben und dann bei 220°C (Ober-/Unterhitze) 20 Minuten backen. Die Temperatur dann auf 200°C reduzieren und die Brote weitere 10 – 15 Minuten goldbraun zu Ende backen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 23. September 2017

Peanut Butter-Chocolate Chunk Cookies

Es gibt so Tage, da braucht man Kekse oder?! Am besten mit Schokolade und noch besser mit Erdnussbutter. Diese Cookies sind perfekt für den akuten Cookies-Hunger. Sie sind außen knusprig, innen chewy und strotzen nur so vor Schokolade. Mehr Worte braucht es gar nicht, einfach nachmachen!


Für 36 Stück:
1 ½ cups Mehl
1 TL Natron
260g Erdnussbutter
60g Butter
½ cup brauner Zucker
½ cup Zucker
2 Eier
1 TL Vanilleextrakt
200g Zartbitterschokolade, in grobe Stücke gehackt

Für die Cookies Mehl und Natron mischen. Dann Erdnussbutter, Butter und die beiden Zuckersorten schaumig schlagen. Die Eier und den Vanilleextrakt unterrühren, dann die Mehlmischung untermischen und die Schokostückchen unterheben. Je 1 EL Teig zu Kugeln rollen, mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und etwas flach drücken. Die Cookies 13 – 15 Minuten bei 180°C (Ober-/Unterhitze) goldbraun backen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 17. September 2017

Bierbrot mit kalter Gare

Heute gibt es mal wieder ein Brotrezept für euch und zwar für ein Bierbrot, das über Nacht im Kühlschrank geht. Das ist unglaublich praktisch, wenn man am eigentlichen Backtag nicht so viel Zeit hat, da sich der Teig sehr gut vorbereiten lässt. Allerdings muss man dafür doch ein bisschen vorplanen, insgesamt braucht das Brot drei Tage, wovon allerdings die meiste Zeit nur Ruhephase sind, in denen man nix machen muss. Das lohnt sich aber, denn das Brot schmeckt sehr schön aromatisch, hat eine tolle knusprige Kruste und eine lockere, saftige Krume. Ich finde sogar, dass das Bier ein wenig herauszuschmecken ist. Ein tolles Brot, das hervorragend zu herzhaftem Brotbelag und natürlich einem ordentlichen Glas Bier passt.


Für den Sauerteig:
160g Roggenmehl, Type 1150
130g Bier
16g Roggenanstellgut

Für den Sauerteig alle Zutaten mischen und 20 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Für den Autolyseteig:
Sauerteig
250g Weizenmehl, Type 550
250g Weizenmehl, Type 1050
300 - 340g Bier

Für den Autolyseteig alle Zutaten auf niedrigster Stufe 3 Minuten homogen vermengen und dann 30 Minuten ruhen lassen. So viel von dem Bier zufügen, bis ein weicher Teig entsteht, der sich vom Rand der Schüssel löst.

Für den Hauptteig:
Autolyseteig
12g Salz

Für den Hauptteig das Salz zum Autolyseteig zufügen und alles 8 Minuten auf zweiter Stufe kneten lassen, bis sich der Teig vollständig vom Schüsselboden löst. Den Teig 3 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen, dabei 30, 60 und 90 Minuten falten. Danach den Teig zu einem länglichen Brot formen und in einen mit einem sauberen Küchentuch und mit Mehl ausgestäubten Gärkorb setzen. Das Brot abgedeckt 20 Stunden im Kühlschrank reifen lassen. Am Backtag den Ofen samt Backstein auf 250°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Das Brot auf den Backstein stürzen, über Kreuz tief einschneiden und 20 Minuten mit Dampf backen. Dann den Dampf entweichen lassen, die Temperatur auf 210°C reduzieren und das Brot weitere 30 Minuten goldbraun backen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 9. September 2017

Schokokuchen ohne Mehl

Besagte Freundin aus dem Iran verträgt kein Gluten, was mich jedoch nicht davon abgehalten hat, für sie einen Kuchen zu backen, den ich ihr zu unserem persischen Essen mitbringen konnte. Wenn ich an glutfreies Backen denke, dann sofort an Schokokuchen ohne Mehl. Das Beste daran ist, dass man nicht auf irgendwelche glutenfreie Mehle zurückgreifen muss (ich kenne mich damit leider nicht aus und wollte nicht riskieren, dass das Backergebnis dann nicht stimmt). Der Kuchen besteht eigentlich nur aus Butter, Schokolade, Eiern und der „Geheimzutat“ Haselnüssen (man kann auch Mandeln nehmen, aber wir fanden es mit Haselnüssen genial lecker). Der Kuchen ist eigentlich wie eine Mischung aus Brownies und Trüffel, zwar ziemlich gehaltvoll, aber super saftig, unglaublich schokoladig und so lecker, dass man kein Mehl vermisst.


Für den Kuchen:
200g Butter
200g Zartbitterkuvertüre, gehackt
4 Eier
80g Zucker
80g brauner Zucker
¼ TL Salz
1 TL Vanilleextrakt
200g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse
2 TL Backpulver
1 EL Kakao

Für den Kuchen Butter zusammen mit der Kuvertüre schmelzen und etwas abkühlen lassen. Die Eier mit beiden Zuckersorten und dem Salz schaumig schlagen, dann den Vanilleextrakt und die Butter-Schoko-Mischung unterrühren. Mandeln/Haselnüsse, Backpulver und Kakao mischen und kurz unterrühren. Den Teig in eine mit Backpapier ausgekleidete Springform (26cm Durchmesser) geben und ca. 30 – 35 Minuten bei 180°C (Ober-/Unterhitze) backen. Den Kuchen 15 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann herausnehmen und vollständig erkalten lassen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 2. September 2017

Persischer Safranreis

Eine liebe Freundin von mir stammt aus dem Iran und worüber rede ich mit ihr natürlich (auch)? Klar übers Essen, denn was ist interessanter, als aus erster Hand neues über alle möglichen Küchen der Welt zu lernen. Für neue Gerichte bin ich ja immer zu haben und ich finde, ein Land kann man nicht besser erkunden, als über die Küche und traditionelle Gerichte. Lange Rede, kurzer Sinn: was ich unbedingt probieren wollte, war persischer Reis mit dieser herrlichen Knusperkruste. Ich habe sie also gefragt, wie ich das am besten koche, sie hat mir ein paar Tipps gegeben und habe nach Rezepten gesucht. Schlussendlich kam dieser tolle Reis mit genialer Knusperkruste dabei heraus. Ich habe den gesamten Reis mit Safran eingefärbt, man kann ihn aber auch nur zum Teil einfärben oder aber auch pur lassen. Uns hat er sehr gut geschmeckt, besonders die Knusperkruste ist unglaublich lecker und ich fand, es war eine tolle Abwechslung zu „normalem“ Reis. Das wird es bei uns jetzt häufiger geben. Übrigens hat mich besagte nette Freundin auch nochmal zum authentisch persisch Essen eingeladen (es gab unter anderem Ghormeh Sabzi) - ein tolles Erlebnis. 

 
Für den Reis:
1 Tasse Basmatireis
1 EL Öl
2 EL Safran-Wasser (dafür reichlich Safranfäden zermörsern und in kochendem Wasser auflösen)
1 TL Salz
2 EL Butter

Den Reis solange waschen, bis das Wasser klar ist. Den Reis in einen beschichteten Topf geben und soviel Wasser zufügen, bis es an das erste Gelenk des Zeigefingers reicht, wenn man diesen in den Topf steckt. Dann Öl, Safran und Salz zufügen und bei hoher Temperatur kochen lassen, bis das Wasser verkocht ist. Die Butter in Flocken über dem Reis verteilen, dann den Topfdeckel in ein Küchentuch wickeln und wieder auf den Topf setzen. Den Reis weitere 30 Minuten dämpfen lassen, bis sich eine schöne Kruste bildet. Wenn man keinen beschichteten Topf hat, kann man stattdessen nach dem ersten Kochen den Reis in eine beschichtete Pfanne geben, einen passenden Deckel mit dem Küchentuch umwickeln und dann weiter dämpfen oder gleich den Reis von Anfang an darin kochen. Alternativ kann man noch zwei Kartoffeln in feine Scheiben schneiden und gleichmäßig auf dem Pfannenboden verteilen, bevor man den Reis darauf verteilt.

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Samstag, 26. August 2017

Rote Linsen und Spinat Masala

Damit aus vegetarischen Gerichten wirklich etwas Leckeres wird, muss man schon ein bisschen Pepp und Gewürze ins Spiel bringen. Außerdem muss es interessant und ausgewogen schmecken, sodass man nicht das Gefühl hat, man würde nur Beilagen oder ein „halbes Gericht“ essen. Deswegen bin ich für jedes interessante, vegetarische Rezept dankbar. Rote Linsen sind ja ein absoluter Klassiker in der vegetarischen Küche und das auch zu Recht. Sie geben einen guten Geschmack und sind auch noch unglaublich nahrhaft. Und Spinat liebe ich ja ohnehin, weshalb dieses Rote Linsen und Spinat Masala genau nach meinem Geschmack war. Unglaublich würzig, aromatisch und dazu Reis und schon war ich zufrieden.


Für die Masala Paste:

1 ½ TL Kreuzkümmelsamen
1 ½ TL Koriandersamen
5cm Ingwer, in Stücke geschnitten
¼ TL Chiliflocken
1 EL geräuchertes Paprikapulver
2 TL Garam Marsala
1 TL Salz
2 EL Öl
2 EL Tomatenmark
Reichlich frische Petersilie

Für die Linsen:
1 EL Kokosöl
1 kleine rote Zwiebel, fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
Masala Paste
250ml passierte Tomaten
250ml Kokosmilch
250ml Gemüsebrühe
½ cup rote Linsen
150g TK-Spinat, aufgetaut

Für die Masala Paste die Kreuzkümmel- und Koriandersamen in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie schön duften. Die Samen dann mit einem Mörser fein mahlen. Dann den Ingwer klein mixen, die Gewürze und das Salz zufügen und fein mixen. Dann Öl, Tomatenmark und Petersilie zufügen und alles zu einer feinen Paste mixen. Für die Linsen die Zwiebel in Kokosöl andünsten, dann Knoblauch zufügen und mit andünsten. Die Masala Paste zufügen und 2 Minuten anbraten, dann die Tomaten, Kokosmilch und die Brühe zufügen und aufkochen lassen. Dann die Linsen zufügen und 20 – 25 Minuten kochen, bis die Linsen gar sind. Die Linsen von der Hitze nehmen und den ausgedrückten und etwas klein geschnittenen Spinat unterrühren. Die Linsen zu Reis oder Quinoa und mit einem Klecks Joghurt (optional) servieren.

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 20. August 2017

Zwetschgenkuchen mit Marzipanstreuseln

Leute, es ist Zwetschgenzeit! Habe ich schon erwähnt, dass ich Zwetschgenkuchen liebe?! Ernsthaft, ich liebe Zwetschgenkuchen, am besten mit einem ordentlichen Klecks Schlagsahne (Vanilleeis geht natürlich auch, wie man auf dem Bild sehen kann). Normalerweise backe ich einen relativ einfachen Hefekuchen mit vielen Zwetschgen drauf, hin und wieder kommen dann auch noch Streusel von diesem Rezept oben drüber, aber das war es dann eigentlich schon mit der Experimentiererei. Und weil der Kuchen super schmeckt, ist das auch völlig in Ordnung so. Letztes Jahr habe ich dann aber das Rezept für Zwetschgenkuchen mit Marzipanstreuseln gefunden und wusste gleich, das muss ich ausprobieren. Nach nur einem Jahr unendlicher Wartezeit auf die nächste Zwetschgensaison, war es endlich soweit. Der Teig besteht aus einem sogenannten Zwitterteig aus Hefe- und Mürbteig, die dann zusammen geknetet werden. Eine interessante Sache, wie ich finde, auch wenn er natürlich dadurch nicht so fluffig wird, wie ein normaler Hefeteig. Dafür schmeckt er buttriger. In die Streusel kommt noch Marzipan rein und außerdem enthält der Kuchen einen hohen Vollkornanteil, sodass er schön nussig schmeckt und man zusätzlich kein schlechtes Gewissen wegen des ein oder anderen Stückchens Zwetschgenkuchen - wie oft kann man in einem Absatz eigentlich Zwetschgen schreiben?! Offensichtlich achtmal  ;)  - machen muss.


Für den Hefeteig:
30g frische Hefe
100 – 150ml lauwarme Milch
130g Vollkornweizenmehl
120g Weizenmehl, Type 550
20g brauner Zucker
1 Prise Salz

Für den Hefeteig die Hefe in 100ml der Milch auflösen. Beide Mehlsorten, Zucker und Salz mischen, dann Hefemischung zufügen und alles zu einem glatten Teig kneten, bei Bedarf noch so viel der restlichen Milch zufügen, bis ein weicher Teig entsteht. Abgedeckt ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat.

Für den Mürbeteig:
100g Vollkornweizenmehl
100g Weizenmehl, Type 550
75g Zucker
100g Butter

Für den Mürbeteig beide Mehlsorten und Zucker mischen und die Butter unterkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig in Frischhaltefolie gewickelt im Kühlschrank ruhen lassen.

Für die Marzipanstreusel:
180g Weizenmehl, Type 550
80g brauner Zucker
½ TL Zimt
80g Marzipan
100g kalte Butter

Für die Streusel Mehl, Zucker und Zimt mischen, den Marzipan darüber reiben und verrühren. Dann die Butter in Stückchen mit den Händen in das Mehl reiben, bis Streusel entstehen.

Für den Belag:
1,5kg Zwetschgen, entsteint

Für den Zwetschgenkuchen nun Hefe und Mürbeteig miteinander verkneten und zu einem 40 x 30 cm großen Rechteck ausrollen und dann auf ein ausgefettetes Backblech legen. Den Teig ziegelartig dicht mit Zwetschgen belegen und dann die Streusel darüber verteilen. Den Zwetschgenkuchen nun 45 – 60 Minuten bei 180°C (Ober-/Unterhitze) backen, bis die Zwetschgen weich sind.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 13. August 2017

Schokoschnecken

Auch wenn es ein Klischee ist, aber ich muss mit euch übers Wetter reden: was ist denn das für ein Sommer?! Das nervt langsam, ich will doch nur draußen sitzen, die Sonnenstrahlen genießen, evtl. ein bisschen schwimmen gehen und den Abend beim Grillen und einem schönen Sommercocktail genießen. Und was bekommen wir? Wetter wie im Herbst, nasskalt und echt eklig. Furchtbar. Damit man nicht völlig verzweifelt, braucht man einen Seelentröster… also Schokolade ;) Und in dieser Form von Schokoschnecken hilft die Schokolade ungemein und man fühlt sich gleich ein bisschen versöhnt mit diesem Wetter. Wie immer ist der Hefeteig wunderbar luftig und samtig und die Füllung strotzt nur so von Schokolade. Einfach nur lecker. So das war es jetzt mit dem Gemecker, ich setze mich jetzt auf die Couch und trinke einen warmen Tee…


Für 12 Stück:
120ml Milch
50g Zucker
2 TL Trockenhefe
1 Ei
250g Mehl
½ TL Salz
45g weiche Butter

Für die Füllung:
225g Zartbitterschokolade, grob gehackt
50g Zucker
½ TL Zimt
1 Prise Salz
45g weiche Butter

Zum Fertigstellen:
1 Ei mit 1 EL Milch verquirlt

Für den Teig Milch, Zucker und Hefe mischen. Ei, Mehl und Salz zufügen und alles mischen. Dann die Butter unterkneten und den Teig 10 Minuten kneten, bis der Teig glatt und geschmeidig ist. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde ruhen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat. In der Zwischenzeit die Schokolade mit Zucker und Zimt in einem Food Processor fein mixen, dann die Butter untermixen. Eine Muffinform ausfetten. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche durchkneten, 5 Minuten ruhen lassen und dann zu einem 30 x 50cm großen Rechteck ausrollen. Die Füllung über den Teig streuen, dann den Teig stramm aufrollen. Die so entstandene Teigrolle nun in 12 gleich große Stücke schneiden und jedes Stück mit der Schnittseite nach oben in die vorbereitete Muffinform setzen. Die Schnecken noch 30 Minuten abgedeckt ruhen lassen, dann mit der Eimischung bestreichen und im 180°C (Ober-/Unterhitze) warmen Ofen 15 – 20 Minuten goldbraun backen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 6. August 2017

Himbeerpralinen

Da der Sommer im Moment ja eher mäßig ist, müssen wir uns ihn einfach auf den Teller zaubern. Und was ist wunderbar sommerlich? Himbeeren und weiße Schokolade! Ein Traumpaar in diesen Himbeerpralinen sage ich euch. Und da ist es doch gar nicht verkehrt, wenn es nicht zu heiß ist, dann kann man nämlich in der Küche herrliche Pralinen zaubern und sich so den Sommer versüßen. Ich muss gestehen, dass das mit Abstand meine liebsten Pralinen sind, die ich bisher gemacht habe. Die Füllung ist einfach unwiderstehlich fruchtig und soooooooo lecker. Ihr müsst die also unbedingt nachmachen!!!


Für 15 Stück:
150g weiße Kuvertüre, fein gehackt
45g Himbeerpüree (dafür einfach ca. 60g Himbeeren kochen und dann durch ein feines Sieb streichen)
10g Sahne
75g weiße Schokolade, fein gehackt

Für die Pralinen die weiße Kuvertüre fein hacken und drei Viertel davon über einem warmen Wasserbad schmelzen, die Kuvertüre sollte dabei nicht wärmer als 40°C werden. Dann die Schüssel vom Wasserbad nehmen und die restliche Kuvertüre unterrühren, bis die Temperatur der Kuvertüre 27-28°C beträgt. Die Schüssel nun wieder auf das Wasserbad setzen und die Kuvertüre vorsichtig auf 30-31°C erwärmen. Eine Pralinenform mit 15 Mulden mit der flüssigen Kuvertüre befüllen und die Form langsam schwenken, bis die Mulde gleichmäßig überzogen ist. Die Form über der Schüssel auf den Kopf drehen und die restliche Kuvertüre zurück in den Topf laufen lassen. Die Form für ca. 20 Minuten in den Kühlschrank stellen, bis die Kuvertüre fest ist (Fotos hier).
Für die Füllung das Himbeerpüree mit der Sahne aufkochen lassen und dann über die weiße Schokolade gießen, kurz stehen lassen und dann umrühren, bis sich die Schokolade aufgelöst hat. Die Füllung in einen Spritzbeutel geben und die Pralinenformen damit befüllen, dabei einen 2mm hohen Rand frei lassen. Danach die restliche Kuvertüre, die noch von der Herstellung der Pralinenformen übrig ist, erneut schmelzen und die Füllung damit bedecken.

Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!

Samstag, 15. Juli 2017

Cruffins

Gibt es bei euch sonntags auch etwas Besonderes zum Frühstück? Bei uns hin und wieder schon. Besonders gerne mache ich dann Hefegebäck, was sich am Vortrag gut vorbereiten lässt. Samstagsabends rühre ich den Teig an und lasse ihn über Nacht im Kühlschrank gehen und dann hat man am Sonntagmorgen ganz schnell etwas Leckeres zum Frühstück. Dieses Mal gab es Cruffins, also ein Hybrid aus Muffin und Croissant. Deutlich einfacher, als die selbstgemachten Croissants und doch unheimlich lecker. Außerdem sehen sie doch hübsch aus, nicht wahr? Die Cruffins machen auf jeder Frühstückstafel ordentlich was her.


Für die Cruffins:
300g Mehl, Type 550
1 ½ TL Trockenhefe
3 EL Zucker
 1 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
175ml Milch
50g Butter
90g weiche Butter
Puderzucker zum Bestäuben


Für die Cruffins Mehl, Hefe, Zucker, Vanillezucker und Salz mischen. Milch und 50g Butter lauwarm erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist. Die Milchmischung zum Mehl geben und alles 5 Minuten zu einem glatten Teig kneten. Den Teig zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Den Teig dritteln und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu je einem Rechteckt (40 x 15 cm) ausrollen und mit je 30g Butter bestreichen.


Den Teig fest aufrollen 
 


und längs halbieren.
 


Jede Hälfte mit der Schnittfläche nach innen aufrollen und in eine gefettete Mulde eines Muffinblechs setzen.

 
Die Cruffins noch einmal 30 Minuten gehen lassen und dann bei 200°C (Ober-/Unterhitze) 25 – 30 Minuten goldbraun backen. 

  
Im Blech erkalten lassen und dann mit Puderzucker bestäubt servieren.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 9. Juli 2017

Gebratenes Hähnchen mit Datteln, Zitrone und Oliven

Im Sommer kann man ja nicht nur vom Grillen oder Salat alleine leben, hin und wieder braucht man auch etwas „gescheites“ zum Essen. Trotzdem soll es leicht und frisch und vor allem lecker schmecken. Wenn man dann noch nicht viel Zeit für die Zubereitung aufwenden muss, ist es perfekt. Dieses gebratene Hähnchen mit Datteln, Zitrone und Oliven erfüllt alle diese Kriterien und hat uns echt genial lecker geschmeckt. Es ist fruchtig und durch die Datteln erhält man eine tolle, sämige Sauce. Etwas frisches Baguette und schon ist man im siebten Himmel – essenstechnisch zumindest ;).


Für das Hähnchen:
4 Hähnchenschenkel
Salz
Pfeffer
3 EL Olivenöl
1 Zitrone, geviertelt
1 Orange, geviertelt
120ml frischer Orangensaft (von ca. 2 Orangen)
60ml Weißwein
12 große, Soft-Datteln
3 Thymianzweige
80g grüne Oliven, entsteint

Das Hähnchen in eine große Auflaufform legen, salzen, pfeffern und mit Öl beträufeln. Die Zitrone sowie Orange über dem Hähnchen ausdrücken und dann die Früchte in der Auflaufform verteilen. Orangensaft und Wein über das Hähnchen gießen, die Hälfte der Datteln sowie den Thymian darüber verteilen. Das Hähnchen dann bei 230°C im Ofen 25 Minuten backen. Danach die Oliven sowie die restlichen Datteln zufügen und das Hähnchen weitere 15 Minuten backen, bis es eine Kerntemperatur von 70°C hat und schön braun gebacken ist. Die Hähnchenteile herausnehmen, ein paar der Datteln mit einem Löffel zerdrücken und die Sauce etwas einkochen lassen. Mit dem Hähnchen zusammen servieren.

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 2. Juli 2017

Pulled Pork

Pulled Pork ist in aller Munde, man bekommt es mittlerweile auch fertig in fast jedem Supermarkt -  aber ich wäre ja nicht Miri von Miri’s Kitchen, wenn ich Pulled Pork nicht selber machen würde. Ich hatte das schon ziemlich lange vor, aber die langen Kochzeiten haben mich bisher immer abgeschreckt. Dann kam ich auf die Idee, dass man das Pulled Pork ja auch in einem Bruchteil der Zeit (und damit entsprechend geringerem Energieverbrauch) in einem Schnellkochtopf machen könnte. So ganz sicher war ich mir zuerst nicht, ob das auch wirklich klappt, habe dann mal schnell im Internet nachgelesen und gemerkt, das kann funktionieren. Und wie das funktioniert, ich sage euch: der Hammer. Das Fleisch wird in nur einer knappen Stunde herrlich zart und zerfällt fast von selbst. Das Rezept habe ich mir aus verschiedenen Quellen zusammengesucht und nach meinen Vorstellungen abgeändert und es ist für mich einfach nur perfekt. Das Fleisch ist unglaublich zart, saftig und aromatisch und man erhält wie von selbst eine unglaublich intensive Sauce, sodass man sich die für Pulled Pork typische Zugabe von Barbecuesauce eigentlich sogar sparen kann. Wer mag, kann natürlich noch Barbecuesauce dazu geben, das schadet auch nicht ;). Dazu gibt es einen frischen, knackigen Krautsalat und natürlich selbstgemachte Brötchen und schon schwebt man im siebten Pulled Pork-Himmel.


Für das Pulled Pork:
1kg Schweineschulter, in 4 Stücke geschnitten
3 EL brauner Zucker
Salz
Pfeffer
1 TL Paprikapulver
1 TL geräuchertes Paprikapulver
1 TL Senf
½ TL Kreuzkümmel
½ TL Cayennepfeffer
Öl
4 Knoblauchzehen
400ml Wasser
2EL Essig

Für das Pulled Pork Zucker, Salz, Pfeffer, Paprika, Senf, Kreuzkümmel und Cayennepfeffer mischen und die Schweineschulter damit einreiben. Das Fleisch in etwas Öl von allen Seiten anbraten, dann das Wasser und den Essig zufügen und  1 Stunde im Schnellkochtopf garen. Danach das Fleisch zerfücken. Die Flüssigkeit in der Zwischenzeit leicht dickflüssig einkochen lassen, das dauert ca. 10 Minuten. Das Fleisch mit der eingekochten Sauce und mit etwas Barbecuesauce vermischt servieren. Dazu passt Krautsalat.


Für den Krautsalat:
½ Weißkohl, in feine Streifen geschnitten
1 Karotte, grob geraspelt
½ cup Mayonnaise
½ TL Salz
Pfeffer
1 EL Essig

Für den Krautsalat Weißkohl und Karotte mischen. Mayonnaise mit Salz, Pfeffer und Essig würzen und zum Gemüse geben. Alles gut vermischen, etwas durchziehen lassen und dann zum Pulled Pork servieren.

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Samstag, 24. Juni 2017

Französisches Sauerteigbrot

Ich habe so einige Youtube Channels abonniert, unter anderem Alex French guy cooking. Alex hat vor einige Zeit ein Sauerteigbrot im Rahmen seiner Sauerteig-Reihe vorgestellt. Da ich mich ja seit einiger Zeit auch unter die Brotbäcker begeben habe, war sofort klar: dieses Brot muss ich auch unbedingt nachmachen. Ich habe die Mehlsorten an die deutsche Varianten angepasst (eine 1 zu 1 Mischung aus Type 1050 und 550 geht natürlich auch) und das Brot hat wunderbar funktioniert. Toll fand ich auch den Tipp, dass man beim Backen im gusseisernen Topf Wasser einsprühen soll, bevor man den Deckel schließt. Das wird sonst immer übergangen und mit etwas Dampf im Topf erhält man eine viel schönere Kruste. Vorher war ich doch schon hin und wieder enttäuscht vom Backen im Topf (außer beim No Knead Bread, da klappt es wunderbar) und bin dazu übergegangen, alle meine Brote auf einem Backstein zu backen. Mit dem Dampf im Topf erhält man hingegen ein tolles Ergebnis, so wie ich es mir vorstelle. Ein bisschen Zeit braucht das Brot natürlich, am besten fängt man an Tag 1 frühmorgens mit dem Sauerteig an und kann dann an Teig 2 morgens das Brot backen. Wer zu den späten Frühstückern gehört, hat dann ein frischgebackenes Brot auf dem Frühstückstisch stehen.


Für den Sauerteig:
2 EL Weizenanstellgut
100g Wasser
100g Weizenmehl, Type 1050

Für den Sauerteig das Anstellgut mit Wasser und Mehl vermischen und ca. 5 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat und der Teig Blasen wirft.

Für den Hauptteig:
200g Sauerteig
400g Wasser
600g Weizenmehl, Type 1050
12g Salz


Für den Hauptteig den Sauerteig in Wasser auflösen, das Mehl zufügen vermischen und 30 Minuten bis eine Stunde ruhen lassen. Dann das Salz zufügen und alles 10 Minuten lang zu einem glatten Teig verkneten (slapping and folding). Den Teig 4 Stunden bei warmer Temperatur ruhen lassen. Den Teig auf eine nicht bemehlte Arbeitsfläche legen und leicht mit Mehl bestäuben und umdrehen. Alle vier Seiten zur Mitte hin falten, bis eine Kugel entsteht. Abgedeckt 30 Minuten ruhen lassen. Wieder leicht mit Mehl bestäuben, umdrehen und alle vier Seiten zur Mitte hin falten und dann aufrollen. Dann den Teig zu einer Kugel formen, indem man mit einem Teigspachtel von allen Seiten den Teig zur Mitte hin drückt. Eine Schüssel mit einem sauberen Küchentuch auslegen, dieses mit Mehl bestäuben und den Teig mit dem Schluss nach oben hineinsetzen. Den Teig mit Mehl bestäuben und dann abgedeckt über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. Zwei Stunden vor dem Backen den Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Einen gusseisernen Topf im Ofen auf 250°C erhitzen, dann den Teig in den Topf setzen. Den Brotteig einritzen, Wasser in den Topf spritzen, Deckel aufsetzen und in den Ofen schieben. Die Temperatur auf 220°C reduzieren und das Brot 25 Minuten mit geschlossenen Deckel backen. Dann den Deckel abnehmen und weitere 25 Minuten goldbraun backen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 17. Juni 2017

Grillbrot

Auch wenn das tolle Sommerwetter heute eine kurze Pause eingelegt hatte, so geht es doch morgen schon wieder weiter und nächste Woche soll es auch richtig toll werden. Und was gehört zu einem ordentlichen Sommerabend dazu? Natürlich, klar, Grillen. Und was braucht man neben ein paar Würstchen, Steak, Salaten oder Grillgemüse: Brot. Schließlich braucht man ja etwas, auf das man die leckere Kräuterbutter streichen kann ;). Man kann dafür einfach ein Baguette oder Ciabatta backen, man kann aber auch das Brot direkt auf dem Grill garen. Das Rezept habe ich gesehen und musste es sofort nachbacken. Das ist natürlich kein Problem, denn dafür habe ich eigentlich immer alles im Haus. Und das  Grillbrot schmeckt einfach nur genial lecker, muss ich euch sagen. Das Brot ist innen schön weich und samtig, außen schön knusprig und durch das Grillen über Holzkohle bekommt es ein wunderbares rauchiges Aroma. Das Grillbrot kann ich euch also nur wärmstens empfehlen und auch bei uns wird es ab sofort regelmäßig auf den Rost kommen.




 
Für 8 Brote:

½ Würfel Hefe
300ml lauwarmes Wasser
1 TL Zucker
500g Mehl
1 TL Salz
2 EL Öl
Olivenöl zum Bestreichen


Für die Grillbrote die Hefe im warmen Wasser auflösen und den Zucker unterrühren, etwa 5 Minuten stehen lassen. Dann Mehl, Salz, Öl und die Hefemischung zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig abgedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat. Den Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche in 8 Stücke teilen und diese zu flachen, ovalen Fladen formen, das geht am besten mit der Hand. Die Fladen von einer Seite mit Olivenöl bestreichen und dann auf den heißen Grill legen. Die Brote 3 Minuten grillen, dann die noch nicht gegrillte Seite ebenfalls mit Olivenöl bestreichen. 

 
Die Brote wenden und weitere 3 Minuten zu Ende grillen. Besonders lecker schmecken die Brote übrigens, wenn man vor dem Grillen noch grobes Meersalz oder auch Kräutersalz (wir haben ein ganz tolles Wildkräuter-Blumen-Salz, das schmeckt super) auf das Öl streut.


Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 10. Juni 2017

Zitronensorbet

Morgen soll es wieder heiß werden, deshalb muss ich euch unbedingt noch dieses weltbeste Zitronensorbet vorstellen. Besonders toll ist daran, dass ihr nur Zucker, Wasser und Zitronen dafür braucht, noch nicht einmal eine Eismaschine. Das Sorbet wird nämlich auch ganz ohne wunderbar cremig und schmeckt herrlich erfrischend, super zitronig und alles andere als künstlich. Wir alle waren so begeistert, meine Mutter meinte sogar, dass das das beste Zitroneneis sei, das sie jemals gegessen hat und das soll schon was heißen. Das Sorbet schmeckt pur, mit ein paar frischen Erdbeeren oder aber auch toll, wenn ihr eine Kugel davon mit etwas Sekt aufgießt.


Für das Sorbet:
200g Zucker
200g Wasser
4 Bio-Zitronen

Für das Sorbet Zucker mit Wasser zusammen aufkochen lassen und 10 Minuten leise vor sich hin simmern lassen. In der Zwischenzeit die Schale der Zitronen fein abreiben und den Saft auspressen, beides zum Zuckersirup geben und gut verrühren. Die Mischung in eine Metallschüssel, die in das Gefrierfach passt, füllen und in das Gefrierfach stellen. Das Eis mindestens vier Stunden gefrieren lassen und dabei alle 30 Minuten umrühren, damit das Eis cremig wird. Wer eine Eismaschine hat, kann natürlich auch diese nutzen.

Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!

Samstag, 3. Juni 2017

Limoncello Trüffel

Auch wenn einem bei diesem Wetter nicht direkt in den Sinn kommt Pralinen herzustellen, so passen diese Limoncello Trüffel doch perfekt zum Sommer … und eigentlich jeder anderen Gelegenheit auch. Die Zitrusnote harmoniert wunderbar mit der weißen Schokolade. Die Trüffel sind nicht nur schnell gemacht, sondern sind schön cremig und schmecken hervorragend. Natürlich eignen sich die Trüffel auch wunderbar zum Verschenken.



Für 20 Stück:
25g Sahne
Abgeriebene Schale von ½ Zitrone
25ml Limoncello
150g weiße Schokolade, fein gehackt
20g weiche Butter
50g Puderzucker

Für die Trüffel die Sahne mit der Zitronenschale und der Hälfte des Limoncellos aufkochen lassen. Die Sahne über die weiße Schokolade gießen, eine Minute stehen lassen und dann rühren, bis sich die Schokolade aufgelöst hat. Die Ganache abgedeckt 12 Stunden ruhen lassen. Danach die Ganache mit den Rührgerät aufschlagen, Butter untermischen und den restlichen Limoncello einrühren. Die Masse 3 Minuten weiterschlagen, bis sie luftig und steif ist. Die Masse mit einem Spritzbeute zu Tupfen auf ein Backpapier spritzen und eine Stunde im Kühlschrank aushärten lassen. Die Trüffel in den Händen rollen, bis sie schön rund sind, dann im Puderzucker wälzen.

Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!

Samstag, 27. Mai 2017

Weißbrot

Heute habe ich mal kein Sauerteigbrot für euch, sondern ein ganz schnödes, einfaches, dafür aber umso leckeres Hefeteigbrot. Um genau zu sein ist es ein Kastenweißbrot, das sich hervorragend für Sandwiches eignet. Es ist schön saftig und luftig und stiehlt dem Belag nicht die Show. So wie es sich für ein Sandwichbrot gehört. Wir sind begeistert von diesem einfachen Brot, das besonders gut mit einer Thunfischcreme schmeckt.


Für ein Brot:
½ Würfel Hefe
330ml sehr warmes Wasser
500 – 550g Mehl
1 ¼ TL Salz
25g Zucker oder Honig
30ml Öl
1TL geschmolzene Butter zum Bestreichen des Brotes


Für das Weißbrot die Hefe im Wasser auflösen. 450g des Mehls mit Salz und Zucker mischen. Wasser-Hefe-Mischung und Öl zufügen und alles gut vermischen. Den Teig abgedeckt für 10 Minuten ruhen lassen. Während die Rührmaschine läuft nach und nach so viel des restlichen Mehls zufügen, bis ein glatter, weicher Teig entsteht, der sich leicht klebrig anfühlt, wenn man ihn mit dem Finger berührt. Den Teig 2 Minuten lang kneten lassen und dann mindestens eine Stunde bei Raumtemperatur ruhen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Den Teig danach zu einem 20cm langes Rechteck drücken und aufrollen, dabei das Ende gut verschließen. Den Teig mit dem Schluss nach unten in eine gefettete Kastenform setzen und abgedeckt so lange gehen lassen, bis der Teig etwa 2cm über der Form herausschaut. Danach das Brot ca. 30 Minuten bei 180°C (Ober-/Unterhitze) goldbraun backen. Das Brot herausnehmen und auf ein Gitterrost setzen und sofort mit der Butter bestreichen (das gibt den schönen Glanz an der Oberfläche), dann vollständig erkalten lassen.


Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!