Samstag, 15. Juli 2017

Cruffins

Gibt es bei euch sonntags auch etwas Besonderes zum Frühstück? Bei uns hin und wieder schon. Besonders gerne mache ich dann Hefegebäck, was sich am Vortrag gut vorbereiten lässt. Samstagsabends rühre ich den Teig an und lasse ihn über Nacht im Kühlschrank gehen und dann hat man am Sonntagmorgen ganz schnell etwas Leckeres zum Frühstück. Dieses Mal gab es Cruffins, also ein Hybrid aus Muffin und Croissant. Deutlich einfacher, als die selbstgemachten Croissants und doch unheimlich lecker. Außerdem sehen sie doch hübsch aus, nicht wahr? Die Cruffins machen auf jeder Frühstückstafel ordentlich was her.


Für die Cruffins:
300g Mehl, Type 550
1 ½ TL Trockenhefe
3 EL Zucker
 1 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
175ml Milch
50g Butter
90g weiche Butter
Puderzucker zum Bestäuben


Für die Cruffins Mehl, Hefe, Zucker, Vanillezucker und Salz mischen. Milch und 50g Butter lauwarm erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist. Die Milchmischung zum Mehl geben und alles 5 Minuten zu einem glatten Teig kneten. Den Teig zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Den Teig dritteln und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu je einem Rechteckt (40 x 15 cm) ausrollen und mit je 30g Butter bestreichen.


Den Teig fest aufrollen 
 


und längs halbieren.
 


Jede Hälfte mit der Schnittfläche nach innen aufrollen und in eine gefettete Mulde eines Muffinblechs setzen.

 
Die Cruffins noch einmal 30 Minuten gehen lassen und dann bei 200°C (Ober-/Unterhitze) 25 – 30 Minuten goldbraun backen. 

  
Im Blech erkalten lassen und dann mit Puderzucker bestäubt servieren.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 9. Juli 2017

Gebratenes Hähnchen mit Datteln, Zitrone und Oliven

Im Sommer kann man ja nicht nur vom Grillen oder Salat alleine leben, hin und wieder braucht man auch etwas „gescheites“ zum Essen. Trotzdem soll es leicht und frisch und vor allem lecker schmecken. Wenn man dann noch nicht viel Zeit für die Zubereitung aufwenden muss, ist es perfekt. Dieses gebratene Hähnchen mit Datteln, Zitrone und Oliven erfüllt alle diese Kriterien und hat uns echt genial lecker geschmeckt. Es ist fruchtig und durch die Datteln erhält man eine tolle, sämige Sauce. Etwas frisches Baguette und schon ist man im siebten Himmel – essenstechnisch zumindest ;).


Für das Hähnchen:
4 Hähnchenschenkel
Salz
Pfeffer
3 EL Olivenöl
1 Zitrone, geviertelt
1 Orange, geviertelt
120ml frischer Orangensaft (von ca. 2 Orangen)
60ml Weißwein
12 große, Soft-Datteln
3 Thymianzweige
80g grüne Oliven, entsteint

Das Hähnchen in eine große Auflaufform legen, salzen, pfeffern und mit Öl beträufeln. Die Zitrone sowie Orange über dem Hähnchen ausdrücken und dann die Früchte in der Auflaufform verteilen. Orangensaft und Wein über das Hähnchen gießen, die Hälfte der Datteln sowie den Thymian darüber verteilen. Das Hähnchen dann bei 230°C im Ofen 25 Minuten backen. Danach die Oliven sowie die restlichen Datteln zufügen und das Hähnchen weitere 15 Minuten backen, bis es eine Kerntemperatur von 70°C hat und schön braun gebacken ist. Die Hähnchenteile herausnehmen, ein paar der Datteln mit einem Löffel zerdrücken und die Sauce etwas einkochen lassen. Mit dem Hähnchen zusammen servieren.

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 2. Juli 2017

Pulled Pork

Pulled Pork ist in aller Munde, man bekommt es mittlerweile auch fertig in fast jedem Supermarkt -  aber ich wäre ja nicht Miri von Miri’s Kitchen, wenn ich Pulled Pork nicht selber machen würde. Ich hatte das schon ziemlich lange vor, aber die langen Kochzeiten haben mich bisher immer abgeschreckt. Dann kam ich auf die Idee, dass man das Pulled Pork ja auch in einem Bruchteil der Zeit (und damit entsprechend geringerem Energieverbrauch) in einem Schnellkochtopf machen könnte. So ganz sicher war ich mir zuerst nicht, ob das auch wirklich klappt, habe dann mal schnell im Internet nachgelesen und gemerkt, das kann funktionieren. Und wie das funktioniert, ich sage euch: der Hammer. Das Fleisch wird in nur einer knappen Stunde herrlich zart und zerfällt fast von selbst. Das Rezept habe ich mir aus verschiedenen Quellen zusammengesucht und nach meinen Vorstellungen abgeändert und es ist für mich einfach nur perfekt. Das Fleisch ist unglaublich zart, saftig und aromatisch und man erhält wie von selbst eine unglaublich intensive Sauce, sodass man sich die für Pulled Pork typische Zugabe von Barbecuesauce eigentlich sogar sparen kann. Wer mag, kann natürlich noch Barbecuesauce dazu geben, das schadet auch nicht ;). Dazu gibt es einen frischen, knackigen Krautsalat und natürlich selbstgemachte Brötchen und schon schwebt man im siebten Pulled Pork-Himmel.


Für das Pulled Pork:
1kg Schweineschulter, in 4 Stücke geschnitten
3 EL brauner Zucker
Salz
Pfeffer
1 TL Paprikapulver
1 TL geräuchertes Paprikapulver
1 TL Senf
½ TL Kreuzkümmel
½ TL Cayennepfeffer
Öl
4 Knoblauchzehen
400ml Wasser
2EL Essig

Für das Pulled Pork Zucker, Salz, Pfeffer, Paprika, Senf, Kreuzkümmel und Cayennepfeffer mischen und die Schweineschulter damit einreiben. Das Fleisch in etwas Öl von allen Seiten anbraten, dann das Wasser und den Essig zufügen und  1 Stunde im Schnellkochtopf garen. Danach das Fleisch zerfücken. Die Flüssigkeit in der Zwischenzeit leicht dickflüssig einkochen lassen, das dauert ca. 10 Minuten. Das Fleisch mit der eingekochten Sauce und mit etwas Barbecuesauce vermischt servieren. Dazu passt Krautsalat.


Für den Krautsalat:
½ Weißkohl, in feine Streifen geschnitten
1 Karotte, grob geraspelt
½ cup Mayonnaise
½ TL Salz
Pfeffer
1 EL Essig

Für den Krautsalat Weißkohl und Karotte mischen. Mayonnaise mit Salz, Pfeffer und Essig würzen und zum Gemüse geben. Alles gut vermischen, etwas durchziehen lassen und dann zum Pulled Pork servieren.

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!