Samstag, 23. Februar 2019

Pita Brot

Passend zu dem Falafel folgen nun auch noch die Pita Brote, zu denen wir die Falafel gegessen haben. Sie sind einfach gemacht und schmecken sehr lecker. Im Ofen gehen sie herrlich auf und ergeben eine Tasche, allerdings sind sie mir bei einigen wieder zusammen gefallen. Das ist aber nicht schlimm, denn man kann sie auch einfach wie ein Flachbrot zusammenfalten, da die Pita Brote schön weich und geschmeidig bleiben, wenn man sie warm hält.


Für 8 Brote:
310g Mehl
35g Vollkornweizenmehl
2 TL Trockenhefe
1/2 TL Zucker
1 TL Salz
2 EL Öl
1 cup lauwarmes Wasser

Für die Pita Brote alle Zutaten einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten und abgedeckt an einem warmen Ort für ca. eine Stunde ruhen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Den Ofen mit Backstein oder Backblech auf der untersten Schiene auf 250°C erhitzen. Den Teig in 8 gleich große Stücke teilen und zu Kugeln formen. Abgedeckt noch weitere 10 Minuten ruhen lassen und dann jeweils zu dünnen Fladen mit 20cm Durchmesser rollen. Die Fladen einzeln auf den Backstein legen und ca. 2 Minuten backen, bis sie aufgeblasen sind. Dann umdrehen und noch eine weitere Minute backen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 17. Februar 2019

Falafel 2.0

Im Blog habe ich vor langer Zeit bereits ein Rezept für Falafel veröffentlicht, die gebacken und nicht frittiert werden. Die Falafel waren sehr lecker und wir haben sie in der Zwischenzeit bereits schon einige Male gemacht. Aber ich wäre nicht Miri, wenn ich nicht doch immer wieder auf der Suche nach Möglichkeiten wäre, wie man die Rezepte verbessern könnte. Deshalb habe ich dieses Mal Falafel 2.0 gemacht, die der Originalzubereitungsweise deutlich näher kommen. Die Falafel werden nämlich nicht nur frittiert, sondern auch noch aus getrockneten Kichererbsen gemacht, die nur über Nacht eingeweicht und dann mit einem Mixer zerkleinert werden. Dadurch und natürlich durch das Frittieren erhalten die Falafel eine herrliche Konsistenz, sind cremig, aber nicht matschig und haben eine wahnsinnig knusprige Kruste. Mit etwas Joghurtdip, Tomaten, Gurken, Salat in einem Pita Brot serviert eine tolle Mahlzeit, die uns trotz ihrer Einfachheit sehr begeistert hat.


Für ca. 20 - 25 Falafel:
1 cup getrocknete Kichererbsen, für 24 Stunden (oder über Nacht) eingeweicht (ergibt ca. 3 cups)
1 Zwiebel, in grobe Stücke geschnitten
3 Knoblauchzehen
1 Bund Petersilie
1 1/2 TL Kreuzkümmel, gemahlen
1 Prise Koriander, gemahlen
1 Prise Chili
1 TL Salz
1 EL Zitronensaft
2 EL Mehl
1/2 TL Backpulver
Öl zum Frittieren


Für die Falafel die eingeweichten Kichererbsen abtropfen und abwaschen, dann jeweils die Hälfte der Kichererbsen, Zwiebel, Knoblauch und Petersilie in einem Mixer zerkleinern. Die Masse sollte zwar nicht komplett glatt püriert sondern noch etwas stückig sein, aber zusammen halten, wenn man sie zwischen den Fingern zussamendrückt. Die Kichererbsenmasse mit Kreuzkümmel, Korander, Chili, und Salz würzen, Zitronensaft, Mehl und Backpulver zufügen und alles gut vermischen. 
 


Die Masse dann für eine Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen. Dann eine tiefe Pfanne mit reichlich Öl füllen und auf 190°C erhitzen. Dann Golfball große Kugeln aus den Kichererbsen formen und im heißen Öl von beiden Seiten goldbraun ausbacken, dann auf ein mit Krepppapier belegten Teller abtropfen lassen und noch warm servieren.


Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Samstag, 9. Februar 2019

Khoresh Gheymeh

Nachdem ich dieses Video für Khoresh Gheymeh, einem persischen Eintopf mit Spalterbsen, gesehen habe, war ich sofort hin und weg. Der Eintopf sah so lecker aus, da musste ich ihn gleich nachkochen. Ich hatte jedoch leider keine getrockneten Limetten mehr im Haus, die ich dann aber beim persischen Lebensmittelgeschäft gefunden habe. Und der Eintopf ist echt der Hammer. Er schmeckt unglaublich würzig und aromatisch und die getrockneten Limetten machen das gewisse Extra aus. Dazu gab es bei uns nicht nur die unten beschriebenen "Pommes" sondern auch noch den persischen Safranreis, der bei allen persischen Gerichten eigentlich der Star ist. Außerdem habe ich noch einen Dip aus griechischem Joghurt, Knoblauch, Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitronensaft gereicht. Ein Festmahl, das der ganzen Familie unglaublich gut geschmeckt hat.

Für den Eintopf:
1 große Zwiebel, fein gewürfelt
3 EL Öl
500g Rindfleisch, in kleine Stücke geschnitten
1 TL Kurkuma
3/4 TL Zimt
3 EL Tomatenmark
150g Chana Dal (gelbe Spalterbsen), über Nacht in Wasser eingeweicht und dann abgespült
3 getrocknete Limetten, mit einem Messer mehrfach eingestochen und in Wasser eingeweicht
Salz
Pfeffer
1 Liter Wasser
zermörserter Safran in Wasser aufgelöst, davon 1 EL

Für den Eintopf die Zwiebel in Öl glasig andünsten und dann das Fleisch zufügen und anbraten. Dann Kurkuma, Zimt und Tomatenmark zufügen und kurz anschwitzen. Dann das Chana Dal und die getrockneten LImetten zufügen, kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und mit Wasser aufgießen. Den Eintopf 1 Stunde abgedeckt köcheln lassen und dann noch eine weitere 1/2 Stunde offen, sodass die Soße schön sämig einkocht. Zum Schluss noch mit Salz abschmecken und 1 EL Safranwasser zufügen.

Für die "Pommes":
3 große Kartoffeln
Öl zum Frittieren
Salz

Für die Pommes die Kartoffeln schälen und zuerst in dünne Scheiben und dann in Streifen schneiden. Die Kartoffelstreifen waschen und trocknen und dann in Öl knusprig braun frittieren. Dann salzen und zum Khoresh Gheymeh servieren.


Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 3. Februar 2019

Veganes Käsefondue

Im Winter, wenn es richtig kalt und ungemütlich ist, braucht man etwas herzhaftes und warmes zum Essen. Da passt doch ein Käsefondue perfekt. Die cremige Käsesoße, in der man in gemütlicher Runde sein Brot tunkt - eine schöne Tradition. Mein Mann kann den Käse jedoch nicht essen, weshalb ich ihm dieses vegane Käsefondue gemacht hat. Und was soll ich sagen, es schmeckt sogar mir. Es ist schön cremig und schmeckt in der Tat fast wie echter Käse. Es hat mir sogar besser gefallen als mein klassisches Käsefondue, das sich getrennt hat und mir von der Konsistenz leider gar nicht gefallen hat. Da muss ich mich wohl noch auf die Suche nach einem besseren Rezept machen und bleibe vorerst bei der veganen Variante, die man auch so zum Dippen nehmen kann.
 


Für das vegane Käsefondue:
100g Cashews, über Nacht eingeweicht
200ml Pflanzenmilch
2 EL vegane Butter
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
300ml Weißwein
1 1/2 TL Salz
1 EL helle Misopaste
1 EL Senf
5 EL Hefeflocken
1 Prise gemahlene Muskatnuss
Pfeffer
4 EL Tapiokastärke

Für das vegane Käsefondue die abgetropften Cashewnüsse in einem Mixer sehr fein und cremig pürieren, dabei evtl. bereits etwas der Pflanzenmilch zufügen. In der Zwischenzeit die vegane Butter schmelzen und die Knoblauchzehe darin glasig dünsten, dann mit Weißwein ablöschen. Die Weißweinmischung und restliche Pflanzenmilch zu den pürierten Cashewnüssen geben und alles noch einmal glatt mixen, dann die restlichen Zutaten zufügen und alles glatt mixen. Die Mischung zurück in den Topf geben und alles aufkochen lassen, bis eine cremige "Käsemasse" entstanden ist. Sofort mit Brotwürfeln servieren. Dazu passt Salat.


Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!