Mittwoch, 16. Dezember 2015

Honig-Senf-Dill-Soße

Weihnachten kommt mit großen Schritten immer näher. Bei uns gibt es dann häufig Lachs als Vorspeise. Ganz klassisch passt da eine Honig-Senf-Dill-Soße dazu, die so unglaublich einfach selbstzumachen ist und lecker schmeckt, dass man sie wohl nie wieder kaufen muss. 


Für die Soße:
2 EL Dijon-Senf
1,5 EL Honig
1 EL Essig
2 EL Öl
Dill (Menge nach Geschmack)

Für die Honig-Senf-Dill Soße den Senf mit Honig und Essig mischen, dann das Öl nach und nach unter Rühren untermischen. Den Dill unterrühren und die Soße zu Lachs servieren.

Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 13. Dezember 2015

Baiser

Seid ihr alle mitten in der Weihnachtsbäckerei? Eigentlich wollte ich dieses Jahr mit meiner Oma zusammen Plätzchen backen und dafür nicht alleine. Das hat alles leider nicht so geklappt, wie wir uns das vorgestellt hatten, sodass ich nun doch für die ganze Familie die Plätzchen (nach den Rezepten meiner Oma) backe, um das beste aus der Situation zu machen. Und beim Plätzchen backen sammeln sich immer so viele Eiweiße an, dass ich immer für neue Ideen der Eiweißverwertung dankbar bin. Dieses Mal habe ich mich für Baisers entschieden, da die mein Bruder so gerne isst. Aber auch dem Rest der Familie schmeckt es und es sieht auch noch hübsch aus.


Für das Baiser:

50g Eiweiß
150g Zucker
35g Wasser

Für das Baiser Zucker und Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und die Temperatur mit einem Zuckerthermometer ständig überwachen. In der Zwischenzeit das Eiweiß langsam steif schlagen. Das Zucker-Wasser-Gemisch auf eine Temperatur von 118°C erhitzen und dann sofort unter Rühren in das Eiweiß einrühren. Den Eischnee noch ca. 5 Minuten weiter schlagen, bis es dick und glänzend ist. Die Baisermasse nun in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und kleine Tupfen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech spritzen. Die Baisers über Nacht trocknen lassen und dann am nächsten Morgen bei 90°C (Umluft) ca. 1 Stunde trocknen lassen.

Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 6. Dezember 2015

Käsekuchen aus der Mikrowelle

Manchmal hat man einfach Lust auf was Süßes und dann muss es am besten so schnell wie möglich gehen. Wenn man dann nicht schon einen Kuchen in petto hat, dann sind Tassenkuchen eine gute Wahl. Ich mache die einfache Schokovariante nach wie vor immer wieder gerne, aber auch der Red Velvet Tassenkuchen ist eine schöne Abwechslung. Es gibt mittlerweile unzählige Varianten an Kuchen, die in einer Tasse in der Mikrowelle „gebacken“ werden. Und dazu gehören auch Käsekuchen. Am Anfang habe ich gedacht, dass das bestimmt nichts wird, aber die Neugier hat dann doch gesiegt. Der Kuchen wird ganz einfach wie alle anderen Tassenkuchen angerührt, allerdings ein bisschen aufwändiger als die andern Varianten (in Intervallen) gebacken. Mit einem normalen, großen, im Backofen gebackenen Käsekuchen kann dieser aus der Mikrowelle leider nicht wirklich mithalten, diese Cremigkeit ist halt nicht zu schlagen. Aber für den schnellen Käsekuchenhunger ist er erstaunlich gut und lecker -  und er hat sogar einen Boden.

 
Für eine große Tasse:
5g Butter
3g Zucker
1 Prise Salz
10g Vollkornmehl
1 Eigelb
2 EL Zucker
4 EL Frischkäse
2 EL Creme fraîche
1 TL Speisestärke
¼ TL Vanilleextrakt


Für den Käsekuchen die Butter in einer großen mikrowellenfesten Tasse in der Mikrowelle langsam schmelzen lassen, dann mit Zucker, Salz und Mehl vermischen und bei 600 Watt 30 Sekunden „backen“. Den Boden etwas abkühlen lassen und in der Zwischenzeit das Ei in einer kleinen Schüssel verschlagen, dann mit Zucker, Frischkäse, Creme fraîche, Speisestärke und Vanillextrakt glatt rühren. Die Käsemischung auf den Boden geben, ein Stück Küchenrolle auf die Tasse legen und den Kuchen 60 Sekunden bei 600 Watt „backen“. Dann eine kurze Pause machen und dann weitere 20 Sekunden „backen“. Nochmal eine kurze Pause machen, weitere 20 Sekunden „backen“ und das Ganze noch einmal wiederholen. Insgesamt wird der Käsekuchen 2 Minuten „gebacken“. Den Kuchen nun auf einen Teller stürzen und vollständig auskühlen lassen, am besten im Kühlschrank.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 29. November 2015

Eingelegte Jalapenos

Dieses Jahr habe ich im Garten selbst Jalapenos und andere Chilisorten angebaut. Einige sind scharf, andere eher mild. Aber die Jalapenos haben es, zum Glück, ganz schön in sich. Auch wenn es letztlich nur zwei Jalapeno Samen zu Pflanzen geschafft haben und prächtig gewachsen sind, kam eine ordentliche Menge an Chili zum Ernten am Ende des Sommers zusammen. Die musste ich irgendwie haltbar machen. Und weil wir so gerne Chili Cheese Burger mit eingelegten Jalapenos essen, war klar, dass ich die Jalapenos auch einlege und so haltbar mache. Die Lake zum Einlegen haben wir bei den gekauften Jalapenos probiert und uns durch Austesten der Verhältnisse und ständiges Probieren immer weiter angenähert. Man braucht dafür nur Wasser, Essig, Salz und Zucker. Gewürze habe ich nicht benutzt, weil ich den Geschmack der Chili nicht überdecken wollte. Und was soll ich sagen, es hat alles wunderbar funktioniert und schmeckt besser als gekauft (und günstiger ist es dazu auch noch). Das mache ich nächstes Jahr wieder, weshalb ich Ende Januar schon mit dem Vorziehen der Samen anfange, damit ich im nächsten Sommer wieder ganz viele Chilis ernten kann.


Für 3-4 Gläser:
240ml Essig
480ml Wasser
2 EL Salz
3 EL Zucker
Jalapenos (bei mir war es eine kleine Schüssel voll, bestimmt 20 – 30 kleine Schoten)

Für die eingelegten Jalapenos die Chilischoten waschen und in gleichmäßig dicke Ringe schneiden. Dann Essig, Wasser, Salz und Zucker in einem großen Topf mischen und aufkochen lassen. Die Jalapeno-Ringe hinzufügen und alles 5 Minuten kochen lassen. Dann den Herd ausschalten und den Topf weitere 10 Minuten auf der Platte stehen lassen. Die Jalapeno-Ringe in vorbereitete, sterilisierte Gläser füllen. Die Essig-Mischung noch einmal aufkochen lassen und dann über die Chilis gießen, bis die Gläser voll und die Chilis vollständig von der Flüssigkeit bedeckt sind. Die Gläser sofort mit den Deckeln verschließen. Zur Sicherheit lagere ich die Gläser zwar im Kühlschrank, aber bisher halten sie sich wunderbar und das schon seit ca. 4 Monaten.

Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 22. November 2015

Honig-Vollkornbrot

Und heute gibt es wieder eine lecker und doch einfache Brotvariante für euch: dieses Mal mit Vollkorn und etwas Honig. Das Brot schmeckt dadurch leicht süßlich, passt aber auch trotzdem wunderbar als Käsebrot. Durch das Vollkornmehl wird das Brot schön nussig. Eine leckere Abwechslung, wie ich finde. Langsam wird es dann aber auch mal Zeit, dass ich mich an ein richtiges, ordentliches Sauerteigbrot rantraue. Bisher hatte ich da noch ein bisschen Bammel vor. Wie muss man den Sauerteig aufbewahren und pflegen, wie kann man ihn selbst herstellen und gibt es auch einfache Rezepte ohne 500 verschiedene Sorten Mehl? Hat da jemand von euch Tipps für mich? Ihr seht, ich muss mich da noch ein bisschen einarbeiten und bis ich das gemacht habe, gibt es einfache und trotzdem leckere Brote, wie dieses Honig-Vollkornbrot.


Für 1 Brot:
1 Päckchen Trockenhefe
¼ cup Honig
30ml warmes Wasser
2 ¼ cups Weizenvollkornmehl
1 ½ cups Mehl
1 ½ TL Salz
25g Butter
300ml warmes Wasser


Für das Honig-Vollkornbrot die Hefe und den Honig im warmen Wasser auflösen. Die beiden Mehlsorten mischen, Salz, Butter, die Hefemischung zufügen und so viel des restlichen Wassers unter Kneten zugeben, bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig noch 5 Minuten kneten und dann abgedeckt an einem ruhigen Ort ca. eine Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Den Teig noch einmal kurz durchkneten und zu einem länglichen Brot formen und in eine eingefettete, eckige Backform (22cm lang) setzen. 


Den Teig noch einmal abgedeckt 30 bis 45 Minuten gehen lassen. Das Brot bei 190°C 30 Minuten backen, dann die Temperatur auf 180°C reduzieren und noch weitere 10 – 15 Minuten backen, bis das Brot gar ist. Das Brot auskühlen lassen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 14. November 2015

Bean Burritos

Ich mag schnelle und einfache Gerichte für den Alltag besonders gerne. Aber es soll nicht langweilig werden, am besten vegetarisch sein und richtig lecker schmecken. Diese Bean Burritos sind mir auf der Suche nach solchen Rezepten über den Weg gelaufen. Die Füllung für die Burritos ist schnell gemacht und schmeckt wunderbar würzig. Durch den Reis wird man auch ordentlich satt. Ganz so schnell ist das Gericht zwar nicht mehr, wenn man die Tortillas selbst macht, aber ich kann es trotzdem mehr als empfehlen. In letzter Zeit bin ich sowieso von mexikanisch angehauchter Küche begeistert, weil würzige und scharfe Gerichte einfach ein bisschen Urlaub auf den Teller zaubern.


Für die Burritos:
¾ cup Reis
2 kleine Zwiebeln, fein gewürfelt
4 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 Chilischote, fein gehackt
½ TL Kreuzkümmel
2 EL Öl
Salz
Pfeffer
3 EL Tomatenmark
3 Dosen Bohnen
1 ½ cups Wasser
1 Dose Mais
6 Lauchzwiebeln, in feine Ringe geschnitten
8 Tortillas


Für die Burritos den Reis in reichlich Wasser gar kochen und abgießen. In der Zwischenzeit die Zwiebeln, Knoblauch, Chili und Kreuzkümmel in Öl dünsten, bis die Zwiebeln weich sind. Mit Salz und Pfeffer würzen und dann das Tomatenmark unterrühren. Bohnen und Wasser zufügen und 10 Minuten kochen lassen. Den Mais zufügen und noch einmal 5 Minuten leicht köcheln lassen. Dann die Lauchzwiebeln zufügen. Die Tortillas in der Mikrowelle leicht erwärmen, damit sie biegsam werden und mit Reis und Bohnenmischung füllen. Wer mag kann die Burritos auch noch Käse, Salsa oder saure Sahne füllen.

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 8. November 2015

Vollkorn English Muffins

Ich bin ja immer wieder auf der Suche nach neuen, einfachen Rezepten für Brot und Brötchen. Dieses Mal habe ich mich an Vollkorn English Muffins gewagt. Die Brötchen werden nach dem Formen in einer Pfanne von beiden Seiten angebraten und dann erst im Ofen gebacken. Durch die Verwendung von Vollkornmehl werden die Brötchen schön herzhaft. Die Brötchen sind außen knusprig und innen schön saftig. Und das Beste: da die Brötchen flach sind, kann man sie wunderbar auf Vorrat backen und dann im Toaster wieder knusprig auftoasten. Perfekt also. Von meiner Seite eine absolute Nachbackempfehlung!


Für 10 Stück:
2 ¼ cups Weizenvollkornmehl
2 ¼ cups Mehl
1 ¼ TL Salz
1 EL Zucker
1 TL Natron
2 TL Trockenhefe
1 ¾ cups Milch
40g Butter
1 Ei
Maisgrieß zum Bestäuben


Für die Englisch Muffins die beiden Mehlsorten mit Salz, Zucker, Natron und Hefe mischen. Die Milch zusammen mit der Butter erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Die Milchmischung zusammen mit dem Ei zur Mehlmischung geben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche 2,5cm dick ausrollen. Mit einem runden Ausstecher 10cm große Kreise ausstechen. 

 
Die Teigkreise auf ein mit Maisgrieß bestäubtes Backblech setzen und 20 Minuten abgedeckt gehen lassen. Den Ofen auf 160°C vorheizen. Eine beschichtete Pfanne erhitzen und die Muffins bei leichter Hitze 4 – 5 Minuten pro Seite ohne Fett anbraten, bis sie knusprig und braun sind. 

 
Dann die Muffins zurück auf das Backblech setzen und 15 Minuten zu Ende backen.


Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!