Sonntag, 14. August 2011

Wenn zwei eine Reise machen – Ungarn-Urlaub Teil 1

Vor kurzem war ich zusammen mit meinem Freund für 10 Tage in Ungarn am Plattensee im Urlaub. Wie schon versprochen, kommen jetzt ein paar Bilder und Berichte über unseren Urlaub.

Tag 1
Schon früh morgens um halb sechs starteten wir mit dem Auto in Richtung Ungarn, in der Hoffnung sowohl den Berufsverkehr als auch den Stau durch die vielen Urlauber umgehen zu können. Leider war ein wirklich großer Unfall auf der Autobahn passiert (bei dem zum Glück niemand verletzt wurde), sodass diese gesperrt wurde und wir auf der Landstraße die Unfallstelle umfahren mussten. 
Unserer guten Laune tat das aber keinen Abbruch :). Da der Urlaub ja bereits mit der Reise beginnt, sind wir auch ganz gemütlich gefahren, haben viele Pausen gemacht und deshalb statt der 8 Stunden, die uns das Navi zu Anfang genannt hat, insgesamt fast 12 Stunden gebraucht. Das war zwar anstrengend, hat aber trotzdem viel Spaß gemacht. Ich liebe es bei sonnigem Wetter Auto zu fahren, dabei gute Musik zu hören und mich mit meinem Beifahrer/Fahrer zu unterhalten. 
Obwohl wir uns ein bisschen Proviant eingepackt hatten, hing uns nach einer gewissen Zeit der Magen dann doch in den Kniekehlen. Da wir sowieso nochmals tanken mussten, machten wir in Österreich Halt (Wahnsinn, wie viel billiger der Sprit dort ist, allein dafür hat es sich gelohnt). Im Urlaub darf das mal sein: wir waren an der Autobahn bei McDonalds. Ich konnte nicht anderes und musste zum ersten Mal dort die Cupcakes (Karamell) und Macarons (Pistazie) probieren. 

Es waren meine ersten Macarons und ich muss sagen, dass die relativ gut waren, nur recht süß. Also werde ich mich bald mal an die hauseigene Produktion begeben müssen, denn bekanntlich schmeckt hausgemacht ja immer besser. Ich bin schon gespannt, ob es wirklich so schwer ist, wie man überall liest. 

 
Die Cupcakes hingegen waren ein absoluter Reinfall, viel zu süß und fettig. Außerdem haben sie nicht ansatzweiße nach Karamell geschmeckt. Da back ich mir meine Cupcakes doch lieber selber, die schmecken sooooooooooo viel besser und außerdem macht es mir ja Spaß diese Kleinigkeiten zu zaubern.
 
Als wir die Hälfte der Fahrt hinter uns hatten fing es plötzlich an zu regnen, als ob die Welt untergehen würde. Irgendwann ließ der Regen nach und wir sind heil in unserem Urlaubsort am Plattensee angekommen.

Tag 2

Das Wetter hatte sich zwar normalisiert, es war sonnig aber immer noch nicht warm genug zum Schwimmen im Plattensee. Deshalb haben wir erstmal den Tag mit der Familie meines Freundes verbracht. Nach einer leckeren Gulaschsuppe ...



... habe ich mit seiner Stief-Oma Almás pite (ungarischer gedeckter Apfelkuchen mit Hefe- statt Mürbeteig) gebacken.


Das war besonders lustig , da sie kein Deutsch und ich kein Ungarisch sprechen kann. Aber die Leidenschaft am Kochen und Backen verbindet, sodass man sich auch ohne Worte und nur mit Händen und Füßen versteht. Zur Not war ja auch noch mein Freund da, der den Übersetzer spielen durfte :). 
Da man in seinem Urlaub ja nicht nur im Haus rumsitzen will, wenn das Wetter nicht mitspielt haben wir die Zeit genutzt und ein paar Ausflüge unternommen. Zum Beispiel nach Keszthely, der größten Stadt am Plattensee, die nicht weit entfernt war. Dort haben wir uns eine Kirche angeschaut ...


.... und sind durch die Innenstadt gelaufen. 

 
Nach längerem Suchen (selbst schuld, wenn man nicht nachfragt, wo die Sehenswürdigkeit ist und einfach mal drauf losfährt/läuft) haben wir dann das Barockschloss gefunden und (von außen) betrachtet.


Ein schöner parkähnlicher Garten war auch noch dabei.


Wart ihr dieses Jahr auch schon im Urlaub und was habt ihr dort erlebt?
Bis morgen, wenn der nächste Teil meines Urlaubsberichtes kommt.

LG
Miri

Kommentare:

  1. Almás pite ist mein (und auch Herr Papas) absoluter ungarischer Lieblingskuchen, bleib mir weg mit dem Buttercreme-Zeugs *g* Hab auch ein Rezept aufm Blog, wenn Du ihn mal nachbasteln willst :-)
    Keszthely sieht ganz gemütlich aus, vielleicht raffe ich mich irgendwann mal auf und wir machen nen Ausflug dorthin. Ein Traum von mir ist ja immer noch, mal mit dem Auto eine Ungarn-Rundreise zu machen und mir alles was mich interessiert mal in Ruhe anzugucken :-)

    AntwortenLöschen
  2. Nachgebastelt habe ich den in derselben Woche noch, aber der Herr Freund war nicht zufrieden mit dem Teig ... wohl zu wenig Butter drin ;) ... dann werde ich wohl mal schauen, ob dein Rezept dem feinen Gaumen mundet :)

    Eine Rundreise mit dem Auto lohnt sich sicherlich, da gibt es so viele schöne Ecken und die Landschaft ist echt wunderbar.

    LG
    Miri

    AntwortenLöschen