Donnerstag, 19. April 2012

Brezeln

Brezeln sind eine typisch süddeutsche Angelegenheit und obwohl ich in Hessen und nicht im Brezeln-Land Bayern lebe, esse ich die total gerne … am liebsten noch lauwarm mit einem Stück Butter, das dann so schön darauf verschmilzt … hmmm. Bisher habe ich aber noch nie Brezeln selbst gebacken, weil ich mir dachte, dass es zu schwierig sei. Das hier ist der erste Versuch und der Teig hat schon mal super gut und aromatisch geschmeckt. Allerdings muss ich das Formen der Brezeln wohl noch üben. Besonders durch das nochmalige Aufgehen nach dem Formen sind die Konturen doch etwas verschwommen und ich hab eher Fladen erhalten. Mit der Lauge muss ich auch noch etwas testen, die Brezeln sehen noch nicht aus und schmecken auch noch nicht so wie richtige Laugenbrezeln. Habt ihr Tipps oder erprobte Rezepte für mich?


Für 6 Brezeln:
¼ Würfel Hefe
1TL Zucker
½ cup warmes Wasser
1 ½ cups Mehl
1/8 TL Salz
15g weiche Butter
1 ½ EL Natron
500ml Wasser
Salz zum Bestreuen

Für die Brezeln die Hefe mit Zucker im Wasser auflösen und etwa 15 Minuten gehen lassen. Das Mehl mit dem Salz mischen, die Butter und die Hefe zufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort solange gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Den Teig in 6 gleich große Stücke teilen und alle zu einer Schnur rollen, etwas entspannen lassen. Aus den Schnüren dann die Brezeln formen und nochmals abgedeckt 20 Minuten gehen lassen.
Das Wasser mit dem Natron mischen, bis es sich vollständig aufgelöst hat. Die Brezeln einzeln darin kurz eintauchen und dann auf ein mit Backpapier belegte Backblech setzen. Die Brezeln mit Salz (hab ich vergessen, aber ich mag das Salz auf Brezeln eh nie und mach es immer weg) bestreuen und ca. 15 Minuten bei 250°C goldbraun backen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Kommentare:

  1. Hallo Miri! Ich habe letztens auch Laugengebäck gemacht. An Brezel hab ich mich nicht rangetraut, weil die so schwer zu formen sind - nur Stangen und Semmeln ^^. Ich hab aber dass Wasser aufgekocht und danach das Natron eingerührt. Auf 1,5L Wasser hab ich 4 EL Natron genommen. 20 Sekunden ziehen lassen. Sie haben richtig diese Laugengebäck-Farbe angenommen. Hast du das Wasser aufgekocht?

    lg Isabell

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    1. Hallo Isabell,

      danke für den Tipp. Ich glaube ich habe das Wasser nicht aufgekocht. Das wird wohl einer der Fehler gewesen sein. Die Mengenangabe Natron auf Wasser hört sich ja schon mal gut an. Das probiere ich dann nochmal aus.

      LG
      Miri

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  2. Hey Miri,
    wie Isabell schon schrieb: Das Wasser kochen und das Natron darin lösen. Die Brezeln in das heisse Wasser für einige Sekunden legen.
    Wenn ich mich recht erinner, sollte man dann aber nicht auf Backpapier backen, das geht sonst nie mehr ab. Besser nur auf ein gefettetes oder Antihaft-Backblech legen.

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    1. Hey Heike,

      dann werde ich das Wasser wohl mal aufkochen und die Brezeln etwas länger darin baden. Ich hätte Angst, dass ich mir mein Blech völlig versau, wenn ich die ohne Backpapier backe (das ist auch nicht Antihaft). Ich hab ja so ne schicke Silpat, vielleicht klappt es darauf?

      LG
      Miri

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    2. Die geht bestimmt. Vielleicht stimmt das auch gar nicht und ich hab meine Brezeln mal auf Alufolie festgeklebt. Aber iiiiirgendwas war da :)

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    3. Hehe, ja Alufolie ist bei so Sachen häufiger schlecht...
      Na dann probier ich das mal aus.

      LG
      Miri

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    4. Ich hab auf normalen Backpapier gebacken und da hat nix geklebt :)

      lg Isabell

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    5. Gut zu wissen, dann teste ich einfach mal beides aus. Ich hoffe ich komme nächstes Wochenende mal dazu....

      LG
      Miri

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  3. Die sehen aber lecker aus ! Also ich finde, dass du das mit dem Formen sehr gut hinbekommen hast! Ich mag sie auch gerne so "pur", also ohne dieses Hagel-Salz ;-)


    Liebe Grüße, Lotta

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    1. Dankeschön. Als die Brezeln noch nicht ein zweites Mal aufgegangen waren, fand ich auch, dass die Form noch schön war :) Das nächste Mal sehen sie dann hoffentlich auch nach dem Backen noch so aus ;)

      LG
      Miri

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  4. Du hast mich gerade tief in meiner schwäbischen Brezel-Seele getroffen... wer braucht schon Bayern, wenn er Oberschwaben haben kann...
    Ach ja, kochen sollte die Lauge auf jeden Fall. Viel Glück beim zweiten Versuch!

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    1. Hehe, ja stimmt in Schwaben sind die Brezeln auch zu Hause :)

      Wenn das jetzt sogar eine Spezialistin sagt, dann muss ich die Lauge ja mal kochen. Derzweite Versuch kommt bestimmt :)

      LG
      Miri

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  5. Huhu Miri,

    guck mal, ich habe auch erst kurz vor Ostern Laugenbrötchen gebacken:
    http://moeyskitchen.blogspot.de/2012/04/countdown-osterwoche-laugenbrotchen-mit.html

    Das Rezept ist echt gelingsicher und ich habe die Brötchen sogar ne halbe Minute in der Lauge ziehen gelassen. Meine Brötchen waren deswegen durch und durch Laugenbrötchen :-)

    Viele Grüße,
    Maja

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    1. Danke Maja,

      ich werde am Wochenende einen neuen Versuch starten und hatte bereits vor, das Mischungsverhältnis von Wasser und Lauge zu nutzen, wie du es in deinem Rezept tust. Ich werde berichten :)

      LG
      Miri

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